Alexanderstatue sorgt für Streit mit Athen

21. Juni 2011, 21:40
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foto: apa/epa/licovski

Skopje/Belgrad - Mazedonien hat durch die Errichtung einer riesigen Bronzestatue des antiken Herrschers Alexander des Großen für neuen Streit mit Griechenland gesorgt. Hunderte Bürger bejubelten am Dienstag in Skopje die Fertigstellung der 13 Meter großen Statue, die auf einem zehn Meter hohen runden Podest errichtet wurde. Sie zeigt einen antiken Krieger samt Schwert auf einem sich aufbäumenden Pferd.

 

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ano xxo
00
2.11.2011, 16:01
..das ist schon ziemlich geil,

HUNDERTE schaulustige.....na wenn das nicht eine gebührende anzahl an huldigern ist....wir reden ja immerhin über eine "nationale heldenfigur".....fragt sich nur welche "nation" sich mit der identifiziert......die HUNDERTEN beweisen es wohl....

....ich kann nicht mehr, hilfeeeeeeeeeeeeee

Querlenker
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28.6.2011, 09:58
neue Statue - neuer Rundumschlag...

Heute wird eine weitere Statue eines ethnischen Makedonen aufgestellt, der auch in der Historie bleibenden Eindruck hinterließ.

Eine Statue zu Ehren des großen Tzaren Samuil, der bekanntlich einst das "bulgarische" Reich regierte.

Sein Amtssitz und seine Heimat war Ohrid - die er auch zur Hauptstadt seines Reiches machte, dort kann man noch die Überreste seiner Festung begutachten, ebenso etliche Fundstücke werden in Museen ausgestellt. Viele solcher Fundstücke sind leider auch aus Makedonien verschleppt worden, zur Zeiten der bulgarisch Okkupation Makedoniens, die heute (wen wundert es) in Bulgarien als "bulgarisches Kulturgut" präsentiert werden.

Apfel vom Baum
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Eine Statue zu Ehren des großen Tzaren Samuil, der bekanntlich einst das "bulgarische" Reich regierte.

Schön das Sie einsehen das er ein Bulgarischer Herrscher war, ob nun armenischer oder bulgarischer Herkunft.
Ich verstehe nur nicht was sie mit "ethnischer Makedone" im Mittelalter meinen? Wo waren diese "ethnischen Makedonen" in der Zeit nach Alexander dem Grossen bis Zar Samuil? Imerhin eine Zeitlücke von 1100 Jahren. Wo waren die "Makedonen" nach Samuil bis ins 19 Jh.? Wieder ca. 800 Jahre. Macht insgesammt fast 2000 Jahre unter Fremdherrschaft. Respekt das ihr eure "einzigartigen" "mazedonischen" Bräuche wie die Martintza (die Bulgaren in Donau und Wolga Bulgarien, haben diesen nur geklaut) usw. erhalten habt. Gruss nach Ilinden

Querlenker
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Sehen Sie,

da liegt der Unterschied, ich habe kein Problem damit das man Samoil als Herrscher eines "bulgarischen" Reiches (heute!) bezeichnet.
Sie versuchen ihn aber immer zu bulgarisieren, selbst nachdem die Geschichtsschreibung jeglichen Beweis schuldig ist und es keine eindeutigen Beweise gibt das er sich als Bulgare oder sein Reich als bulgarisch ansah o. bezeichnete.

Ilinden? Ja das kenne ich, liegt ca. 20 km östlich von mir direkt an der Autobahn. Sehr aufstrebende Gemeinde, ein Vorbild für ganz Makedonien. Heute hat zB Vladimir Gjorcev in einer Kolumne in der "Dnevnik" diese Gemeinde über alle Töne gelobt.
Wussten Sie das Ilinden eine Partnerschaft mit der gleichnamigen Ortschaft Ilinden bei Sofija pflegt? Ich habs nicht gewusst.

Apfel vom Baum
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Dimitar Talew

Ich empfehle Ihnen ebenfalls den noch bis vor kurzem von Skopje als "Mazedonischen Schriftsteller", jetzt aber wieder als "bulgarischer Schriftsteller der aus Mazedonien stammt" bezeichneten, Dimitar Talew und sein Buchreihe "Samuil - Bulgarischer Zar" (ob er wohl deswegen wieder zum Bulgaren gemacht wurde?), sollte es auch mitlerweile in mazedonischer Schriftnorm geben.

Apfel vom Baum
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Ihre Quellen???

Ich habe Ihnen 4 historische Primär- bzw. Sekundärquellen genannt (siehe weiter unten), wo er als Bulgare bezeichnet wird. Die 5 geht davon aus das er Armenier war, aber sein Reich bulgarisch. Bitte nennen sie mir nur eine Primär- oder Sekundärquelle aus der Zeit vor dem 19Jh. wo er oder sein Reich als Makedonisch bezeichnet wird.

p.S. Ich bin bereit, den von der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften, auf bereits 10 Millionen Euro dotierten Preis, für den Beweis eines makedonischen Zaren Samuil, mit Ihnen zu teilen.

Apfel vom Baum
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Quelle 2 bis 5

2. Dann gibt es noch die Bitola Inschrift wo der Neffe von Samuil sich selbst und seinen Onkel als Bulgaren
bezeichnet.
3. Wir hätten da auch noch die Briefe von Zar Kalojan -Romaioktonos (Rhomäenschlächter) an Papst Innozenz III, wo er sich als Sohn grosser Bulgaren wie Samuil usw. bezeichnet.
4. Die Chronik des Priesters von Duklja (Montenegro) bezeichnet Samuil und sein Reich ebenfalls als bulgarisch.
5. Sogar der Armenier Stepanos Asoghik, von dem die armenische Theorie ausgeht, bezeichnet sein Reich als bulgarisch und Samuil als Armenier.

Apfel vom Baum
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Quelle 1

Also das es keine Beweise für Ihre Theorie gibt, ist mir bekannt. Für die Theorie das er Bulgare war gibt es sehr viele Primär- und Sekundärquellen.

1. Es gibt verschiedene historische Quellen wie z.B. Johannes Skylitzes "Synopsis Historion" wo er mehrfach als Bulgare und Zar der Bulgaren bezeichnet wird.

Querlenker
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Sehen Sie,

genau wie ich es sagte, keine einzige primäre Quelle.
Sie werden auch keine finden in dem sich Samoil oder sein Hof, sein Reich als "bulgarisch" bezeichnet.

Alle Quellen die Sie aufzählen datieren lange nach seinem Tod.
Sein Reich war eher griechisch sprachig als "slawisch" sprachig (s. Inschriften in Kirchen in Ohrid), archäologische Funde zeigten die "Sonne von Vergina" auf seinem Trinkgefäß. Er zog gen Norden und Süden, aber nicht nach Osten um das "bulgarische" Mutterland zu befreien, er gründete seinen eigenen Kirchensitz...etc
Wie gesagt, Sie sollten zuerst verstehen, was "Voulgare" zu dieser Zeit bedeutete, es bedeutete nicht ethnischer "Bulgare" im heutigem Sinne.

Apfel vom Baum
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Tringefäss mit Ventilator

Qelle 1 und 5 wurden zu seiner Zeit geschrieben. Die anderen ca. 100 Jahre nach seinem tot. Ihre Fantasien mit irgend einem Trinkgefäss mit Ventilator bezweifele ich. Ach und warum holte er den bulgarischen Patriarchen von Preslaw (den Patriarchen der bulgarisch Ortodoxen Kirche) und setze ihn in Ohrid ein? Warum wartete erst bis der rechtmäßige Thronfolger von Bulgarien starb um sich danach zum Zaren zu ernennen? Und er zog nicht nach Osten??? Wo liegt den der Trajan Pass (Sofia) oder Aheloi (Burgas) oder Adrianopel (Edirne)? Ich habe bisher keine Quelle für Ihre Behauptungen gesehen... nur grosse Worte.

Wie gesagt ich teile mir den gewinn von 10 Millionen Euro mit Ihnen für eine einziege Quelle, die beweisst das Samuil Mazedone war.

Querlenker
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Warum, warum, warum...

und warum haben eure "Historiker" versucht Samoil eine turkstämmige Abstammung "nachzuweisen"??

Samoil war kein Türke, also auch kein Bulgare.

Ganz einfache Schlussfolgerung.

Wie gesagt lernen Sie erstmal was Voulgare bedeutet(e), danach gebe ich Ihnen 10 Mille!

Apfel vom Baum
10
Danke

Sie haben mir bewiesen das Ihnen die Argumente ausgegangen sind, bzw. das es keine Primär- oder Sekundärquellen für Ihre Märchengeschichten gibt. Deswegen versuchen Sie jetzt das Thema auf die mutmaßliche Turk Herkunft der Proto-Bulgaren zu lenken.

P.S.: Passen Sie nur auf, dass dies kein Eigentor wird, da die Wolga Bulgaren nachweislich viele Traditionen (wie z.B. Kukeri, Nestenari und Martintza) besitzen die es so nur in Bulgarien, Nordgriechenland, Südrumänien und was für ein Wunder in Mazedonien gibt (traditionell bulgarische Siedlungsgebiete). Dabei fand nachweislich kein kultureller Austausch zwischen Wolga Bulgarien und dem 2000km entfernten Donau Bulgarien statt, was für eine protobulgarische Herkunft dieser Bräuche spricht.

Querlenker
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10.7.2011, 16:25
Schon wieder...

bulgarisieren Sie!
Beispiel Martenitza: Ihre Version ist das dies eine bulgarische Tradition ist (über die Sie die Mazedonier als Bulgaren bzw. dessen kulturelle Nachfahren darstellen wollen).
Die andere Version, außerhalb Bulgariens, ist die, dass der Ursprung der Martenitza wohl möglich thrakisch, römisch oder gar (antik) griechisch ist.

Deswegen hat man in Bulgarien (vermutlich bewusst?) einen Mythos installiert der die Martenitza mit dem (turkstämmigen) Khan Asparuh in Verbindung bringt.

Ihre Denkweise ist wirklich interessant!

Apfel vom Baum
00
11.7.2011, 07:24

Achja, Sie hätten mich fast "Quergelenkt" und ich hätte fast vergessen zu Fragen wo waren Ihre Quellen für die mazedonische Herkunft von Samuil? (Bitte nur Quellen bis 1945, ich habe Ihnen schliesslich auch nur Quellen von nach 1000 n.Chr. bis 1200 n.Chr. für die bulgarische Herkunft geliefert)

Bonus Frage (weil Ihre Antworten so belustigend für mich sind): Wer war der mazedonische Herrscher Presian der Erste, wenn es einen Zweiten gab?

Querlenker
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11.7.2011, 14:45
Quellen...

Ihre Quellen sind löchrig wie Schweizer Käse, außerdem bin ich es leid mich ständig zu wiederholen.
Also nochmal kurz:
Es gibt KEINE primäre Quelle die Samoil als "bulgaren" oder sein Reich als "bulgarisch" betitelt. (Primäre Quelle=zu seiner Zeit, seinem Hof, etc.)

Ihre Ausführungen sind von bulgarischer Propaganda beeinflusst, Hauptsache irgendwo wurde irgendwann mal "voulgaroi" geschrieben und schwupps schon ist es für Sie "bulgarisch".

Jetzt wäre es wirklich an der Zeit das Sie mal lernen was "voulgaroi" bedeutete, bis dahin schöne grüße aus dem altem Makedonien (bin gerade in Kjustendil und Gegend unterwegs:))

Georg von Iveron: "Bulgari qui sclavi appellantur"

so, so, so..."Bulgaren" die sich SELBST "Slawen" nennen

Apfel vom Baum
00
12.7.2011, 17:00

Ich habe Ihnen nur einiege Quellen geliefert, davon gibt es tausende... Für Ihre Märchen haben Sie mir nicht mal eine geliefert und versuchen ständig umzuschweifen.
Die ganze Welt sieht Samuil als Bulgaren und sein Reich als bulgarisch an. Nachdem sogar die Serben, nach der Wende, von den Märchen aus Tito Zeiten zurückgewandert sind, stehen Sie mit Ihren Märchen, über Samuil und Alexander dem Grossen, ziemlich auf verlorenen Posten und machen sich und Ihr schönes Land nur lächerlich.

P.S. Wenn Sie schon in Kjustendil sind, besuchen Sie doch mal das Haus von Iljo Wojwoda, einem stolzen Bulgaren aus der Region Mazedonien, dann können Sie lernen wie heldenhaft er für Bulgarien gekämft hat und als was er sich in seinen Briefen gesehen hat.

Querlenker
00
12.7.2011, 21:20
Lächerlich,

machen nur Sie sich selbst, der uns pausenlos beweist das er keinen Schimmer hat was "voulgaroi" zu jener Zeit bedeutete.
Nach Ihrer Wunschvorstellung genau das gleiche wie heutige ethnische (Moderne!) Bulgaren.
Sowas zieht aber bei Menschen mit Verstand nicht, vor allem wenn man mit der byzantinischen Epoche vertraut ist. Byzanz hat die Gebiete nach "Themen" unterteilt, dabei wurde das Gebiet Makedoniens als das Gebiet der "voulgaroi" bezeichnet, und das Gebiet der Bulgaren als das Gebiet der "Mösier".
Diese Unterteilung fand erst NACH der Niederlage Samoils statt.
Sie erwähnten Skylitzes, er schrieb seine ersten Werke erst (ca.) 3 Generationen nach Samoil, folglich war das Gebiet für ihn, dass er beschrieb, das Gebiet der "voulgaroi".

Apfel vom Baum
00
13.7.2011, 05:44
Logik pur

Nur leider gab es bei Basil II, der Makedonier, (Boulgaroktonos) keine Provinz mit dem Namen Möesien mehr. Diese gab es ca. 400 Jahre früher. Bulgarien wurde durch Basil in mehrere Themen unterteilt u.A. in Thema Paristrion mit Tarnovo und Silistra, der Thema Makedonien mit Adrianopel und Thema Bulgarien die u.A. Vidin, Sofia und Ohrid umfasst. Er gewährte ausserdem der bulgarisch Orthodoxen Kirche autokephalen Status mit Sitz in Ohrid, also dort wo Samuil den bulgarischen Patriarchen Damian hinbringen lies, nach der Erroberung der früheren bulgarischen Hauptstadt Preslaw.
Nach Ihrer Logik bezeichneten die Byzantiner also die Bulgaren als Paristrier, Makedonier und Thraker und die "ethnischen Mazedonier" als Bulgaren. Klingt logisch...

Querlenker
00
13.7.2011, 08:00
Nicht nur

Makedonen und Thraker wurden "voulgaroi" genannt, warum lassen Sie das immer unerwähnt?
Das würde sich wohl mit Ihrer Ideologie nicht vereinbaren, ebenso unterschlagen Sie uns Roman, eine bedeutende Figur in diesem Dilemma, ebenso das Skylitzes Samoil von den früheren "Führern" (den turkstämmigen Khane) ethnisch eindeutig trennt...da gäbe es noch mehr Beispiele, aber wie gesagt - macht wenig Sinn mit jemand darüber zu diskutieren der eine Themen Bezeichnung als parallele zur heutigen Modernen bulgarischen Ethnie zieht...

Apfel vom Baum
00
13.7.2011, 17:58
Noch ein Denkmal?!?

Dia armen unterdrückten Thraker... hahahaha

Hören Sie doch endlich auf mit Ihrem "voulgaroi" (gr. Bulgare). Es ist mir klar das sie es gerne mit dem lateinischen "vulgus" (lat. Volk) oder dem griechischen "varvaroi" (gr. Barbare) vermischen wollen um Ihre Märchen zu stützen. Die Griechen schreiben uns lediglich mit "V" weil es kein "B" im griechischen gibt. Das "ou" kommt daher das die Griechen den "mazedonischen" bzw. bulgarischen Laut "a" nicht aussprechen können.
Schade das die Serben Ihnen den Buchstaben 1945 genommen haben.

Mit Roman, meinen Sie den Sohn von Zar Peter I aus der Dynastie von Kan Krum? Bauen Sie ihm doch auch eine Statue, ich finde es gut, dass bulgarischen Herrschern in Skopje Denkmäler gebaut werden.

Querlenker
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20.7.2011, 09:35
Aber natürlich mein Freund,

kaum trifft man den Nagel auf dem Kopf (in diesem Fall in Form eines Eunuchen mit Turk Herkunft) wird der bulgarisierende Moderne Bulgare gleich bockig.

Omurtag hat sich selbst auch als "Voulgaris" bezeichnet und verewigen lassen.
Bei dieser Gelegenheit, da Sie ja alles über die "alten Bulgaren" zu wissen scheinen eine Frage:

Welche Quelle ist als die älteste Quelle datiert die Ihre Version stützt, sprich das die Bezeichnung "Bulgaren" auch als "Bulgaren" ausgesprochen wurde, und nicht als "Vulgaren".
Das würde mich interessieren, habe ehrlich gesagt keinen blassen schimmer.

Apfel vom Baum
00
26.7.2011, 21:41

Wenn Omurtag, der Bulgare war, sich selbst in griechischer Sprache als "Voulgaris" bezeichnet, spricht das nicht für meine These, das dies die griechische Bezeichnung für die Bulgaren war und nicht irgendeine Sammelbezeichnung für andere Völker, wie Sie das darlegen wollen?

Auf Ihre Frage hin, mir würde spontan "Responsa Nicolai ad consulta Bulgarorum" einfallen um ca. 860 n.Chr. Sie sehen in Latein werden wir mit B und u geschrieben, im russischen mit B und o am Anfang usw. Wie gesagt, haben die Jugoslawen Ihnen diesen Buchstaben 1945 genommen, obwohl es den Laut in der neu geschaffenen mazedonischen Sprache gab.

Bernhard K.1
 
00
6.12.2011, 15:58
Wow!

Gratulation an "Apfel" und "Querlenker". Eine Diskussion auf diesem hohen Niveau sieht man selten.
Das mein ich nicht sarkastisch. Etwas aggressiv gefuehrt vielleicht aber offensichtlich gut informiert auf beiden Seiten. Da capo! :)

Apfel vom Baum
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11.7.2011, 07:12
Lustig wie Sie umschweifen wollen

Was haben die Wolga Bulgaren mit den Römern, Griechen oder Thrakern zu tun gehabt das sie diese Traditionen besitzen? Warum existieren die Traditionen auf dem Balkan nur in vereinzelten Gebieten (Norddobrudscha, Nordgriechenland), bei den Bulgaren in Moldawien und der Ukraine nicht aber bei den umliegenden Völkern? Es wäre seltsam das nur die Bulgaren solche Traditionen erhalten haben, nicht aber die Nachbarvölker wenn sie thrakischer, griecher oder römischer Herkunft sind. P.S. Der Name Asparuch ist übrigens iranischer Herkunft. Hier für Sie zum Nachlesen in der Encyclopedia Iranica:
http://www.iranica.com/articles/... roukis-app

Dame Gruev
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28.6.2011, 19:07
Für meinen armen, totall identitätsverwirrten Freund. Antwort auf die paradoxe Frage- wer war Samuel aus Bulgarien

1.The epic clash between the Bulgarian Kingdom and the Byzantine Empire presented by the History Channel
http://www.youtube.com/watch?v=V... re=related

2. Zitat "Danach wandte sich Basileios den äußeren Feinden zu und konnte das bulgarische Reich vernichten (daher der Beiname "Bulgarentöter") und den gesamten Balkan zurückgewinnen." (nach der Schlacht von Kleidon 1014 gegen die Bulgaren unter Samuel)

3. Krieg und Kriegführung in Byzanz: die Kriege Kaiser Basileios II. S.392:
http://books.google.de/books?id=... os&f=false

http://www.geschichte.2me.net/bio/cethe... eios2.html

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