Hier wartet viel Arbeit auf Hobby-Astronomen

21. Juni 2011, 22:54

Die Internetseite "Zoonivers" bündelt gleich mehrere Projekte, an denen sich interessierte Laien tatkräftig beteiligen können

Es ist sicherlich nicht die einzige Gelegenheit, bei dem man als Laie vom heimischen Schreibtisch aus Wissenschafter aktiv unterstützen kann - man denke etwa an die Suche nach potenziellen Alien-Signalen per SETI@home. Mit Sicherheit ist Zoonivers aber eine der umfangreichsten und spannensten Möglichkeiten, den Astronomen (und nicht nur diesen) bei ihrer Arbeit unter die Arme zu greifen.

Was Zoonivers so erfolgreich macht, ist nicht nur die große Zahl an unterschiedlichen Projekten, die allen möglichen individuellen Interessen entgegenkommt. Einfach aufbereitete aber informative Erklärungen und kleine, dafür aber zahlreiche Arbeitsschritte geben einem das Gefühl, tatsächlich einen maßgeblichen Beitrag zur Erforschung des Universums zu leisten.

Das Prinzip ist stets ähnlich, egal ob man nach Hinweisen auf Exoplaneten sucht, Galaxien klassifiziert, die Mondoberfläche analysiert oder nach Solarstürmen Ausschau hält: Man bekommt ein hochauflösendes Bild vorgesetzt und muss es nach unterschiedlichen Kriterien beurteilen. Wer also gerade nichts besseres zu tun hat und auch nicht davor zurück schreckt, etwas dazuzulernen, dem sei die Seite wärmstens ans Herz gelegt:

--> Zoonivers - Real Science Online

(red)

Galaxien zu klassifizieren

habe ich mir vorgenommen. Habe schon fast 100 klassifiziert. Das macht Spass und ist meist gar nicht so einfach.

Kann ich jeden Hobbyastronomen nur empfehlen

habe ein paar dieser Seiten ausprobiert - wirklich genial! Gibts sowas auch schon in Ö?

Was heisst, 'gibts sowas auch in Ö' ? Das Ding ist sowieso international, wozu brauchts da eine eigene ö. Seite?

Wieso in Ö?

Diese Projekte laufen weltweit und die meisten Daten stammen von internationlen Surveys und Programmen.

ich meinte ob ein Ö Forschungsinstitut sich schon mal überlegt hat so etwas selbst zu machen.

Diese Datenmengen mit ausreichender Qualität kann man mit nur wenigen Teleskopen auf der Welt oder im Weltraum gewinnen. Ein Land wie Österreich hat weder die passende Beobachtungsorte noch die Resourcen derart umfangreiche Surveys allein durchzuführen. Doch im Rahmen von Kooperationen sind österreichische Wissenschaftler an ein paar dieser Projekte sogar beteiligt.

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