Rechtspopulismus

Cohn-Bendit kritisiert FPÖ scharf

21. Juni 2011, 19:08
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    foto: apa

    Cohn-Bendit warnt vor den Konzepten der FPÖ.

Dany le Rouge rüffelt Österreichs Rechtspopulisten: "Österreich außerhalb EU wäre Katastrophe" - EU müsse auch Transferunion sein

Wien - Der Chef der Grünen im Europäischen Parlament, Daniel Cohn-Bendit, hat scharfe Kritik am europapolitischen Kurs der FPÖ geübt. "Österreich profitiert, so wie auch Deutschland, enorm von der EU. Gleichzeitig erträumt sich FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache ein Österreich außerhalb der EU. Das wäre eine Katastrophe für Ihr Land", sagte Cohn-Bendit im "Kurier".

Blaue Sackgasse

"Käme Strache an die Macht und würde er das realisieren, wovon er träumt, würden die Österreicher merken, in welche Sackgasse er sie führt", meinte der EU-Parlamentarier.

Cohn-Bendit kritisierte aber auch die EU-Regierungen und warf ihnen "Blindheit gegenüber Griechenland" vor, weil sie den Menschen keine Alternative aufzeigten. Das Land dürfe "nicht dem Tod oder Selbstmord überlassen werden".

Für EU, die Bürgern dient

Das Krisenmanagement der EU gegenüber Griechenland sei eindimensional und diene nur dazu, die Märkte zu beruhigen. Die Bevölkerung werde dabei nicht bedacht, "weder in Griechenland noch anderswo", findet der deutsch-französische Politiker.

Man sei jetzt in einer Situation, "in der sich die EU weiter erfinden" müsse. "Wenn man eine gemeinsame Währung und einen gemeinsamen Markt hat, hat man auch eine gemeinsame Verantwortung. Europa ist gezwungen, sich zu vertiefen, das heißt auch, eine Transferunion zu sein", so Cohn-Bendit. (APA)

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Kakanien lebt!
10
14.7.2011, 14:53

im vergleich zu den zwergerl-linken ist cohn-bendit wirklich ein intellektueller. welche alternative habt ihr zwergerl-linken eigentlich zur eu? rückfall in die abgrenzung der nationalstaaten wie im 19. jahrhundert? die gleiche frage muss sich natürlich auch der rechte sumpf stellen!

Grigio
14
27.6.2011, 21:11
Transferunion ...

... das neue Lieblingsschlagwort der Eurofanatiker. Dieses Schlagwort ist mir damals, bei der Bewerbung des EU Beitritts Österreichs, nirgends untergekommen.

shundai oe
21
11.7.2011, 20:31
damals hieß es einfach netto zahler

österreich zahlt seit seinem beitritt beiträge als nettozahler. d.h. es gab schon immer einen kapital transfer.
UND es war und ist gut so!!!!
auch die politiker sollten diese unbequeme wahrheit öfter aussprechen: Österreich profitiert seit seinem Beitritt finanziell (über förderungen - also andere transfer zahlungen: z. b: im wunderschönen Burgenland, Agrar-, Wirtschafts- u. Kulturförderungen)und OBWOHL wir transfer leistungen zahlen. Aber das ist wohl für einige zu kompliziert in einem größeren zusammenhang zu verstehen.
Es wäre auch verfehlt zu glauben, Österreich könne aus dem EURO aussteigen. Bitte nicht auf diesem Pfadfinder niveau diskutieren. Die EU und der EURO sind lange nicht perfekt, aber es gibt keine Alternative zu einer europäi

Gudrun Atlas
97
25.6.2011, 19:04
Das ist vielleicht ein Behinderter

Kakanien lebt!
00
14.7.2011, 14:53

argumente?

LCD
12
26.6.2011, 18:37

Wer im Glashaus sitzt...

Alexander Patjomkin
65
24.6.2011, 22:08
Er ist nur ein Witzfigur..., eine teuere...

Harry Y.
 
11
28.6.2011, 01:53
Begründungen?

Nelson25
01
12.7.2011, 12:07
Transferunion reicht wohl als Begründung

das ist fix
66
26.6.2011, 09:32

wenn er nur eine teure witzfigur wäre, dann könnte man den noch irgendwie ertragen
geben sie in google die beiden worte cohn+kinderschä ein - da fallen ihnen dann andere worte als witzfigur und teuer ein

LCD
24

Stimmt! Keine Witzfigur sondern ein guter Politiker. Wir brauchen mehr von seiner Sorte.

Wilhelm Guschlbauer
00
14.7.2011, 10:09
Allerdings!

Nelson25
01
12.7.2011, 12:08
sicher nicht!

Harry Y.
 
33
28.6.2011, 02:03
Schlagen Sie im Wiki nach: wenn Sie schon nachschlagen, dann lesen Sie bitte auch zuverlässige Quellen, und nicht irgendeinen vielfach multiplizierten Sch***dreck, den andere Menschen von Ihrer Sorte von sich geben und damit das ganze Netz vollkotzen

Gerüchte brüllen, die Wahrheit flüstert. Soweit ich weiß, hat er keine Kind sexuell mißbraucht, sondern in einem seiner Bücher damit provoziert. (Ich habe gerade im Wiki nachgeschlagen: stimmt. Höchstwahrscheinlich.)

Motel 2.0
00
24.6.2011, 20:10
warum kritisiert er nicht die neuen finanziers

der blauen ?

Der Kluge
04
24.6.2011, 00:52

Ist das der lustige Mann, der gegen den Vietnam-Einsatz gewettert hat, aber jetzt für die Kriegseinsätze in Kosovo, Afghanistan und Libyen ist?

Was soll so schlimm an einem kleinen, neutralen, friedlichen Österreich sein? In der Schweiz funktioniert es ja auch.
Das Ziel dieses europäischen Projekts dürfte ein europäischer Riesenstaat sein. Und diese Idee ist viel waghalsiger, als ein souveränes, egoistisches, kleines Österreich.

Vermutlich kann man jetzt nicht mehr aus der EU aussteigen können. Aber mulmig wird mir schon, wenn wir jetzt in eine Transferunion gepresst werden, in der wir für andere Staaten zahlen.

Die Idee eines einzigen europäischen Staates gegen den Willen der europ. Völker erinnert kommunistische Utopien...

schwechater
11
15.7.2011, 14:59

schweiz und Österreich sind 2 grundverschiedene Schuhe

Kakanien lebt!
11
14.7.2011, 14:56

die schweiz funktioniert, weil sie ein monopol auf geldwäsche hat. wenn alle länder so egoistisch wie die schweiz wären und dem ergaunerten geld von diktatoren, mafia-paten usw. soviel schutz gewähren würden, dann hätten wir wirklich ein problem in europa.

Wilhelm Guschlbauer
00
14.7.2011, 10:13
Das schreiben Sie am Tag, wo Otto v. Habsburg beigesetzt wird?

Haben Sie nicht begriffen, dass das doch Idee der alten Monarchie war, der wir Österreicher doch "so viel" verdanken. Nur eben auf einer demokratischen Basis! Cohn Bendit hat völlig recht, er ist einer der markantesten Politiker Europs heute.

Südmährer
612
23.6.2011, 14:57
Findes es nett, dass mir der Hr. Cohn-Bandit

ausrichtet, was ich tun u lassen soll....

Er hat nur ein Problem damit: Seine Meinung interessiert mich nicht!

Enzo Canuzzi1
00
26.8.2011, 10:05
nöpe

Er schreibt Ihnen nichts vor, sondern gibt eine Analyse ab. Das soviele hier immer in Beißrefllexen verfallen, wenn mal jemand "von außen" etwas zu österreichischer Politik sagt.

Peter Sichrovsky
35
23.6.2011, 03:33
Ge-Rumpel-stlizchen

Ob sich der HC wirklich vor dem Rumpelstilzchen fürchtet???

das ist fix
00
23.6.2011, 15:08

höchstwahrscheinlich nicht

Timagoras
 
63
22.6.2011, 23:24
Daniel Cohn-Bendit wagt es, die FPÖ zu kritisieren, ...

... was natürlich hier im forum zu vermehrtem geifer-ausstoß führt.

aber was anderes war in einem österreichischen stammtischforum wohl auch nicht zu erwarten ....

stopmakingsense
03
23.6.2011, 19:51

Wundert Sie das? Cohn-Bendit ist sicherlich eine streitbare Figur. Man kann unterschiedlicher Meinung sein, ob es richtig ist, dass er einen, mit Steuergeldern finanzierten, Versorgungsposten in Brüssel haben soll. Die Rücktrittskultur ist offenbar nicht nur bei uns kaum vorhanden. Jedenfalls haben die Grünen da einen netten Kollegen in ihren Reihen.

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