Das Glück hat nur 25 Kalorien

21. Juni 2011, 17:33
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Eine Mostviertler Müllerin vertreibt Bioglückskekse. Für die Kekse wurde eine spezielle Maschine angeschafft

St. Peter in der Au - Ein Gespräch mit Monika Rosenfellner beginnt - wie könnte es anders sein - mit einem Glückskeks. "Sie werden häuslichen Frieden, finanzielle Sicherheit und gute Gesundheit genießen", verspricht ein Zettelchen in dem Biogebäck, das die Müllerin aus St. Peter in der Au im westlichen Niederösterreich seit einigen Jahren vertreibt. 

Um die 300 verschiedene Sprüche, schätzt die 38-Jährige, finden sich in ihren Glückskeksen, sie stammen von ihr selbst, von Mitarbeitern, von Kunden. Was ihre Lieblingsweisheit ist? Monika Rosenfellner muss nicht lange nachdenken: "Heute ist Ihr Sternentag, alles was Sie angreifen, wird zu Gold", sagte ihr einer der Kekse, die sie an diesem Tag bei einer Messe präsentierte; wenige Stunden später lernte sie ihren Lebensgefährten kennen. 

Schritt für Schritt verwandelte Monika Rosenfellner die seit 80 Jahren im Familienbesitz befindliche Mühle - gelegen an einem kleinen Bach in der typischen Mostviertler Hügellandschaft - in einen Biobetrieb. Zu den üblichen Backwaren gesellten sich nach und nach Backmischungen für Allergiker oder Snacks aus Biogetreide, vor ein paar Jahren hatte die Müllerin dann die Idee, Glückskekse zu produzieren. Eine Freundin trieb dafür eine spezielle Maschine auf. 

Heikle Mischung

Die Konsistenz des flüssigen Teiges muss genau stimmen, damit die Kekse nicht aus der Form geraten. Die Masse ist aus biologischen Zutaten, enthält wenig Salz und Zucker und ist trotzdem schmackhafter als die Massenware aus dem China-Restaurant. Der Teig wird gebacken, der kleine Zettel kommt hinein, dann wird der Keks noch heiß geformt. 

Das ergibt 25 Kalorien - und ein Lächeln auf den Lippen der Keksbrecher, wie Monika Rosenfellner berichtet: "Es ist toll, die Reaktion der Leute zu beobachten." Das trifft freilich nicht nur auf das asiatische Gebäck zu: "Essen macht fröhlich und lebendig", meint die Mutter einer Tochter, die sich selbst im Urlaub nicht mit pampigem Brot zufriedengeben will: Bei ihrer letzten Reise durch die USA wurde mangels befriedigenden Gebäcks aus der Müllerin eine Bäckerin. (Andrea Heigl, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 22.06.2011)

 

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DER STANDARD-Schwerpunkt Thema Glück

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  • Bioglückskekse aus dem Mostviertel
    foto: rosenfellner mühle

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