Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Zug der Westbahn auf Testfahrt
Ab Dezember dieses Jahres bekommen die ÖBB, auf der Westbahnstrecke, Konkurrenz. Das Unternehmen "Westbahn", rund um Strabag-Chef Hans-Peter Haselsteiner, will hauptsächlich mit niedrigen Ticketpreisen Passagiere gewinnen. Zusätzlich lockt man mit Internet in den Zügen. So steht allen Fahrgästen ein kostenloser Wireless Lan (Wlan)-Zugang zur Verfügung. Die Technik dafür liefert Nokia Siemens Networks. "Ein weiteres Highlight unserer Lösung besteht darin, dass die Zugbegleiter Fahrkarten direkt im Zug verkaufen können, da diese Lösung die Ticketing-Geräte mit einem zentralisierten Server verbindet", so das Unternehmen in seiner Presseaussendung am Dienstag.
130 Millionen
Die Partner der "Westbahn" sind neben Haselsteiner der frühere ÖBB-Vorstand Wehinger und der Schweizer Finanzinvestor Augusta Holding. Das gesamte Investment liegt bei 130 Mio. Euro. Ab 11. Dezember 2011 wird die Strecke Salzburg-Wien, 13 mal täglich, befahren. (sum)
Link
Erschwerter Pesos-Dollar-Wechselvorgang als Hauptgrund - Am 27. Juni werden Apps entfernt
Milliardenschwerer Bieterkampf um Verkehrs-App zeichnet sich - Waze will mehr als eine Milliarde US-Dollar
Oberösterreichischer Softwarehersteller macht weniger Gewinn
Unter anderem der fürs Cloud-Zukunftsgeschäft Verantwortliche scheidet aus
Neues Online-Portal im Transportbereich wird am 5. Juni vorgestellt
In Linz sollen rund 400 Mitarbeiter abgebaut werden. In Weiz soll der Personalstand bis 2015 von derzeit 1200 auf rund 970 sinken.
Dem taiwanesischen Hersteller laufen Kunden, Mitarbeiter und Partner davon
Will verhindern, dass Europa bei Chipherstellung nachhaltig abgehängt wird
nic.at GmbH ist seit 15 Jahren Domainvergabestelle
Fast jeder Dritte informiert sich aber online bevor er einkaufen geht
Starkes Plus im letzten Quartal - Jahresgewinn um ein Drittel gesteigert
Keine Erhöhung des Abo-Preises geplant - Lizenzen für Creative Suite 6 weiterhin erwerbbar
Rund 25 Mio. Euro werden 2013 für neue Produktionsanlage bereitgestellt
Das Unternehmen verspricht, Tumblr als eigenständige Plattform weiterzuführen
Kurs des Unternehmenspapiers durchbrach erstmals 900-Dollar-Marke
Schnelles Ergebnis aber nicht in Sicht - Forderung von US-Investor wird ernst genommen
Künftig nur mehr per Abo-Modell erhältlich - "Creative Cloud" ersetzt "Creative Suite"
Bereits 2013 Einbrüche in der Unterhaltungselektronik erwartet
Alle Filialen der Supermarktkette werden mit NFC-Terminals ausgerüstet
die tägliche bewertung der schweizer verhältnisse: regionalexpress nach wien auf der west eine stunde verspätet. gestern warens in summe bei zwei strecken 20 minuten.
zeitaufwand inkl. wartezeit und fahrzeit heute für eine strecke von 25 km: zwei stunden. da sind mir konkurrenz, teurer, billiger wasauchimmer völlig wurscht. das ist so grenzwertig, dass einem die spucke wegbleibt. mir ist wurscht, was mit diesem spielzeugbetrieb passiert oder nicht passiert.
nächstes jahr fahr ich mit dem auto.
Super, was die Liberalisierung alles bringt:
Noch einmal 13 Verbindungen mehr auf der Westbahnstrecke. Da es sich um einige der wenigen Strecken handelt, die auch Gewinn abwerfen, heißt das nichts anderes, als das Gewinn vom Staat an die Privaten transferiert wird und die ÖBB damit noch mehr Verluste bauen wird. Jeder einzelne von uns wird also dafür zahlen dürfen...
Warum der Westbahnkunde die "Unterstinkenbrunn"-Nebenbahn quersubventionieren soll, müssens mir bitte erklären.
Übrigens...die ÖBB hat einen imensen Marktvorteil durch ihre Netzwerk.
... die Zufahrtsstrassen zu Wohnhäusern von Menschen wie Sie einfach abgerissen werden. Wer braucht denn diese quersubventionierten Zufahrtsstrassen zu irgendwelchen Häusern. Das gleiche sollte man auch mit Wasserleitungen machen. Ein 4 Meter Rohr mit ordentlich Druck bis zu einer dörflichen Zentralausgabestelle genügt. Wozu quersubventionierte Wasserleitungen in irgendwelche Wohnungen.
Weil ohne Nebenstrecken auch die Hauptstrecken unattraktiver werden. Nicht alle wollen von Wien nach Salzburg (bzw. Linz), sondern eben auch von Mattersburg nach Schärding. Leider wirds ohne regelmäßige und schnelle Verbindungen auf den Nebenstrecken unmöglich.
Und sicher, nicht jeder will von $kleiner Ort nach $kleiner Ort, aber das summiert sich dann auf. Vor allem wenns nichtmal mehr Direktverbindungen zwischen Graz und Linz gibt.
Diese müssen aber nicht zwingend per Bahnstrekcne aufgebaut werden. Außerdem kann gerade auch durch die Nebenbahnen die ÖBB der Konkurrenz standhalten, indem man hier eben NUR ein Ticket für die ganze Fahrt kaufen muss.
Trotzdem: Die Bahn hat ihre ökonomischen UND ökologischen Vorteile bei MASSENverbindungen und nicht als "einzeltaxi" nach Schärding.´, Mattersburg oder sonstwohin. Überlegens mal welche Infrastruktur hier notwendig ist, von Energieeffizienz ganz zu schweigen.
grundsätzlich richtig, aber nur weil die strecke eine chash cow ist sollte man die fahrgäste nich vernachlässigen
warum soll ich als ausschliesslicher benutzer der westbahn mich mit hohen preisen, ohne service, überfüllten zügen, verspätungen, etc herumschlagen. nicht einmal das eigene mobiltelefon funktioniert bei der öbb, vom internet spreche ich noch gar nicht. 2 züge in der stunde im abstand von 5 minuten etc
das ist einfach eine zumutung auf der strecke, die die öbb finanziert
Es gibt auch die Theorie, dass die ÖBB keine Kunden verlieren werden, da sich der Verkehr auf der Westbahn erhöhen wird.
Was ich davon halten soll, weiß ich nicht, aber sicher weiß ich: Wenn die Leute, die keinen Sitzplatz bekommen bei den ÖBB, in Zukunft mit der Westbahn fahren, haben die ÖBB zwar einen Umsatzentgang. Aber Ihnen entgeht nur der Umsatz von Kunden, für die sie eh nix geleistet haben.
Konkurrenz hat dem Kunden bisher selten geschadet, es steigt die Qualität und senkt die Preise. Die ÖBB könnte z.B. Westbahn plus Nebenstrecke zu besseren Konditionen anbieten als Haselsteiner. Tja da hätte man vielleicht die Nebenbahn nicht so ausdünnen sollen... Schauen wir mal.
Privatisierung ist nicht gleich Liberalisierung. Bei uns wird NICHTS privatisiert: Weder die ÖBB, noch die Infrastruktur geht in Privatbesitz über - lediglich Mitbewerber werden erlaubt.
Konsequente Anwendung von Wettbewerb hat zu den Flugpreisen geführt, die wir heute haben.
Dem Verein gebe ich 2-3 Jahre - maximal!
Auf der Laufstrecke Wien - Salzburg ist die ÖBB stark genug (1 Railjet pro Stunde + zusätzlich ein weiterer IC) - somit alle 30 Minuten eine Schnellzugverbindung auf dieser Destination.
Die Railjets sind auch schneller, als Wehingers & Haselsteiners Doppeldecker, weil sie nur in Linz & St. Pölten halten, während die "Westbahn-Züge" 7 Mal halten werden.
Und da es Haselsteiner ums Geldverdienen geht, werden seine Züge in Punkto Bequemlichkeit und Service eine Art von Ryan Air auf Schiene sein.
Wenn er also nicht um mind. 30 bis 40 % billiger ist, als die ÖBB gibt's die nicht lange.
1 railjet + 1 ic pro stunde ergibt leider nicht eine verbindung alle 30 min, sondern 2 züge/stunde im abstand von 5-10 min
aber beim einrechnen der üblichen verspätungen bei nur einem zug könnte es sich ausgehen
Sie werden doch nicht glauben dass die Westbahn pünklicher fahren wird als die ÖBB. Da es nur beschränkte Anzahl an Trassen gibt werden sich auch die Westbahnzüge bei den Baustellen, und die gibt es nun mal, anstellen müssen.
Und wenn, wie vorige Woche der Westbahnhof unpassierbar UND auch noch das Stellwerk in Hörsching abstürzt werden auch die Westbahnzüge nicht darüber hinwegfliegen können.
die Westbahn ist um 50% günstiger ("VorteilsCard Preis der ÖBB").
Wenn man sich ansieht, wieviele Autos auf der A1 fahren, sieht man auch, wieviel Potential noch da wäre.
Eine ordentliche Frequenz von IC-Verbindungen, schadet sicher keinen der beiden Verkehrsunternehmen.
Ob die WestBAHN es tatsächlich schaffen wird hängt von vielen Faktoren ab, auch ob und wie weit die Franzosen einsteigen, wie sich die ÖBB bzw. Politik gegenüber der WestBAHN verhält und vieles mehr.
Wenn man es schafft, gemeinsam mit der ÖBB und anderen die Autobahnen etwas zu entlasten ist das ein Plus für alle Menschen!
Gruß
"VorteilsCard Preis der ÖBB"
bedeutet also: für Vielfahrer is die "Westbahn" kaum günstiger.(100 Euro pro Jahr für die Vorteilscard halt. Verteilt sich bei Vielfahrern rechernisch aber eh auf viele Fahrten.)
Wenigfahrer werden (vermute ich mal) kaum auf die unbekanntere Alternative zur Staatsbahn umsteigen. International Reisende auch eher nicht.
Man darf gespannt sein....
...und vortelscard abschaffen und alle fahrscheine zu vorteilscardpreisen verkaufen. mehr kann sie nicht tun um mehr bahnfahrer zu gewinnen. wer mit dem auto und nicht mit dem zug pendelt, macht das aus anderer überzeugung, welche die ÖBB nicht ändern kann sondern nur politisch zu ändern wäre. jedoch reisen diese autofahrer auch gern mal langstrecke. wenn man normal-preis zahlen muss (linz-wien u. zurück um 70eur), dann bleibt man bei dem auto, selbst wenn man allein drin sitzt. wenn man nicht das doppelte gegenüber den viel-bahnfahrern (vorteilscard-inhaber) zahlen müsste, dann würde man bei langstrecken doch gern mal die Bahn gegenüber dem auto bevorzugen. das sind mittelfristig die einzig möglichen dazugewinnbaren fahrgäste, der reise- u
oder wie wärs damit:
Kundenbegleiter, die Kunden während der Fahrt betreuen, sich um Anschlüsse und Verbindungen kümmern und informieren, statt Zugbegleiter, die nur den Zug begleiten und Karten zwicken.
Internet?!
Mobiler Ticketverkauf (SMS funktioniert nur mit Paybox-Account, der 20 EUR kostet)!?
WC's, die sich von den öffentlichen Autobahn-Klos etwas mehr unterscheiden.
Wären diese Sachen bereits umgesetzt, hätte sich Hr.
Haselsteiner nie auf dieses Unternehmen eingelassen.
Aber ja, ich sage jetzt schon meinen wenig-fahrenden Freunden, dass sie sich die nächste Vorteilscard sparen sollen und stattdessen um den selben Fahrpreis bei der Westbahn einsteigen sollen,...
Gruß
Wie soll WLAN auf der Westbahn funktionieren, wenn der Handyempfang auf der Westbahn miserabel ist. Ich habe noch nie auf der Strecke Wien-Salzburg eine ordentliche Internetverbindung für einen längeren Zeitraum zustande gebracht, mit der sich auch arbeiten ließe. Und ich verwende das - nach Eigendefinition des Providers - beste Netz Österreichs.
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Westbahn ein teures satellitengestützes System für ein gratis Angebot verwenden wird.
wenn sie mit anderen Antennenstärken Richtung UMTS hantieren können, die Handies sind da sehr stark eingeschränt da sie nicht sonderlich sendestark und empfangsstark sein dürfen da sie direkt am Ohr liegen. Ich hab am iPad dass vmtl mit besseren Antennen agieren kann oft noch UMTS wo auf vielen Handies nichtmal mehr Edge kommt.
Mit in der Zugverschalung geführten Antennen lässt sich da sehr viel machen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.