Ausgebrannt

Wenn Überforderung Kinder krank macht

Maria Kapeller, 23. Juni 2011, 17:00
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    apa/gindl

    Stress und Druck kann bei Kindern zu Überforderung führen - von einem Burnout wollen Experten derzeit noch nicht sprechen. Ziel einer Therapie ist es zu lernen, sich selbst besser einzuschätzen.

Wutanfälle, Schlafprobleme, Bauchweh - Wenn Kinder zu viel Druck spüren, können sie in eine Burnout-ähnliche Situation geraten

Stress in der Schule, Meisterschaft im Sportverein, Auftritt mit dem Kinderchor - immer wieder hört und liest man, dass heute sogar schon Kinder an Burnout erkranken. Spezialisten gehen allerdings vorsichtiger mit Klassifizierungen um und sprechen eher von Überforderung.

Die Erklärung dafür: Eine Bedingung des Burnouts ist die Reflexion über die eigene Situation in einer sehr bestimmten Art und Weise, die bei Kindern jedoch noch nicht ausgereift ist. Leonhard Thun-Hohenstein, Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Christian-Doppler-Klinik in Salzburg geht davon aus, dass diese noch nicht abgeschlossene Entwicklung des Gehirns vor der Entstehung eines Burnouts schützten könnte.

Überforderung und Überförderung

Im offiziellen Sprachgebrauch der Kinderpsychiatrie ist der Terminus Burnout noch nicht verankert. "Man sollte vorsichtig sein, Begriffe aus der Erwachsenenpsychologie eins zu eins auf Kinder umzulegen", sagt auch Werner Leixnering, Leiter der Kinder- Jugendpsychiatrie am Linzer Wagner-Jauregg-Spital. Auch er spricht von Überforderung - zum Teil auch von Überförderung. "Ich würde das bei Kindern unter zehn Jahren, also vor der Pubertät, als Anpassungsstörung bezeichnen."

Eltern sollen hellhörig sein

Symptome für eine mögliche Überforderung kann es viele geben - eigentlich die gesamte Palette der Kinderpsychiatrie. "Eltern kommen mit ihren Kindern zu uns, weil diese Verhaltensprobleme haben, unkonzentriert sind, sich in der Klasse nicht wohl fühlen, aggressiv reagieren, Essstörungen oder andere psychosomatische Symptome aufweisen oder einfach an Bauch- oder Kopfschmerzen leiden", so Leixnering. Auch Hektik, Zerfahrenheit, Erschöpfung oder sozialer Rückzug können Warnsignale sein. Leixnering rät Eltern jedenfalls dazu, hellhörig zu sein wenn Kinder über Schlafprobleme klagen, traurig wirken oder völlig unerwartet Wutanfälle haben. "Man sollte sich dann die Frage stellen: Was ist da los?"

Erwachsene tragen zu Überforderung bei

Ein "Burnout" bei Kindern wird nicht von den Betroffenen alleine erzeugt, sondern ist die Folge von Überforderungen durch die Umwelt - ganz ähnlich wie bei volljährigen Patienten. Dass Erwachsene in den meisten Fällen zur Situation beitragen, bestätigt Leixnering. "Das ist etwa dann der Fall, wenn Eltern, Pädagogen oder andere Bezugspersonen zu viel verlangen, das heißt, wenn sie nicht auf individuelle Rhythmen in der Leistung Rücksicht nehmen und zu wenig auf die Fähigkeiten der Kinder achten", so der Mediziner. Gerade Kinder die aus eigenem Antrieb heraus extrem ambitioniert sind können sich übernehmen, wenn diese Zielstrebigkeit von den Eltern unterstützt wird. "Sie sind verzweifelt, weil sie etwas trotz ihres Ehrgeizes nicht schaffen - und auch von den Eltern keine Motivation zum Loslassen kommt."

Bezugspersonen in Therapie miteinbeziehen

In so einem Fall rät Leixnering zur Psychotherapie. Damit soll vor allem jenen Kindern geholfen werden, die sich selbst zu viel zumuten beziehungsweise es allen recht machen wollen. "Wenn real überhöhte Anforderungen an das Kind gestellt werden, muss natürlich vor allem mit jenen Personen gearbeitet werden, die das Kind überbelasten", sagt er. Also zum Beispiel mit den Eltern oder Lehrern. In manchen Fällen macht es auch Sinn zu überprüfen, ob die Kinder einen ungeeigneten Schultyp besuchen oder durch bestimmte Freizeitaktivitäten überlastet sind.

Sich selbst besser einschätzen

Wie lange eine Therapie dauert, hängt unter anderem von der Häufigkeit der Sitzungen und von der Ausgangspersönlichkeit des Kindes ab. Medikamentöse Behandlungsmethoden sind bei Kindern nur sehr vorsichtig einzusetzen. Das Ziel der Psychotherapie: Das Kind soll künftig mit einem höheren Selbstwertgefühl durchs Leben gehen und lernen, sich besser selbst einzuschätzen: "Was kann ich wirklich bewältigen? Was kann ich besonders gut? - Kann ich mir das eingestehen, auch ohne dass ich dafür ständig gelobt werde?" (Maria Kapeller, derStandard.at)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 39
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Dagmar Rehak Wien
 
30
24.6.2011, 18:43

Ok, wo muss man sich melden und wie heißt die vorsichtige Pille?
Ich bin bei der Bauernversicherung, passt das?

pelargonium
04
24.6.2011, 17:09
aus der Sicht des Kindes,

gesehen...ich werde um sechs geweckt, zieh mich an, sehe wie gestresst Papa seine Morgenzeitung liest, er antwortet nicht mal Mama, wenn sie ihn fragt, wer mich heute zur Schule bringen soll?
Ich würge mit Bedauern mein mit Nutella bestrichenes Brot hinunter, Mama verbrennt sich an der heißen Milch, die für mich gedacht war...als Kakao natürlich.
Ich bin im Bad, putze meine Zähne, höre n`nen deftigen Dialog meiner Eltern über Mamas angeblichen neuen Job...Türe knallen, Papa fährt weg...Mama ruft mich, ich soll mit dem Bus zur Schule fahren...ist leider schon zu spät dafür.
Mama wird zornig, weil sie auch schon zu spät dran ist, aber sie bringt mich zur Schule, wenn was Überforderung ist, dann diese Schilderung, Alltag in der Nachbarschaft

NickKnarrkarton
00
12.7.2011, 18:44

Sehr gut auf den Punkt gebracht.
Selbstverständlich wird das Kind dann in Folge zu einem Psychologen/Psychotherapeuten und jeder fragt sich, was mit ihm nicht stimmt ...

strubel
00
24.6.2011, 14:08
ich glaube,

dass Freizeitaktivitäten allein nicht unbedingt ein Kind überfordern. Es werden keine Leistungen erwartet beim Nachmittagkurs. Es geht viel mehr um Spaß und Beschäftigung. Ich finde es zunehmend schwieriger in der Stadt Kinder groß zu ziehen. Es fehlt der Platz in der Wohnung und es fehlt der Platz außerhalb der Wohnung. Außerdem muß man als Eltern - bis die Kinder recht gross sind - am Spielplatz anwesend sein. Ein Kurs ist eine gute Alternative (auch bei schlecht Wetter) zum ewig gleichen Spielplatz und besser als irgendwo abzuhängen. Und was die Zweitsprache betrifft, so scheinen ja die vielen zweiprachigen Migrantenkinder auch überfordert zu sein. Letztens wurde ich auf dem Spielplatz von Kindern gefragt, ob ich "nur" Deutsch spreche?

Senftube
03
24.6.2011, 15:28
überforderung vs spaß

ich glaube sehr wohl, daß ein mit organisierten freizeitaktivitäten und permanenten reizen vollgestopfter wochenplan zu überforderung und "burnout" führen.
zwar fällt vielleicht beim nachmittagskurs der leistungsdruck weg (was ich bei sport- oder musikkursen allerdings bezweifle), aber eins bleibt:
das kind hat keine pause, keine ruh', es kommt niemals langeweile auf.

und langeweile schafft doch erst den leer-raum, in welchem neues wachsen kann.

wer sein kind permanent beschäftigt hält, nimmt ihm die möglichkeit, eigene ideen auszubrüten und neue wege zu versuchen... und das alles aus angst, daß die vom kind ersonnenen ideen nicht gut genug oder gar gefährlich sein könnten...

strubel
10
24.6.2011, 16:13
stimmt schon, prinzipiell, aber

Langeweile in einer Wohnung verursacht Agressionen.
Dann heißt es erst wieder: raus auf den Spielplatz. Da versteh ich schon, wenn Eltern eine bestimme Aktivität bevorzugen.
Täglich eine andere Aktivität ist natürlich Wahnsinn. Das ist ja auch für die Eltern anstrengend, die nur noch als Taxifahrer fungieren. Bitte, wer die Zeit hat!

Quargelbrot
20
24.6.2011, 14:01

Und weil manche "unangepasst" sind, werdens mit ADHS gebrandmarkt, weil sie ja nicht am vorgezeichneten Weg zum Wirtschaftssklaven sind.

Lasst doch wenigstens den Kindern ihren Individualismus, verdammt!

Wulzendorfer
10
24.6.2011, 13:39
Vielleicht ein möglicher Lösungsansatz

Massive Verringerung der Ferien und gleichzeit der täglich zu leistenden Schulstunen (max 4 in der VS - max 5 in den darauffolgenden Schultypen).

Dafür aufgelockert mit Lern, Spiel und Betreuungsstunden.

immofuchs
02
24.6.2011, 12:16
weil alle Kinder alles können (müssen)

passiert genau das! Die Leistung das Ergebnis (welche , von wem festgestellt?) stehen weit über der Persönlichkeitsentwicklung. Das Ausbildungsziel ist der dressierte Nacktaffe, weil immer noch geglaubt wird, alle Kinder haben die selben Chancen/ Möglichkeiten.
Abhilfe:
Kinder spielen lassen! + Unterschiedliche Entwicklungsgeschwindigkeit und Begabung berücksichtigen, zusätzliche Förderung ausserhalb und innerhalb der Schule,...
und endlich akzeptieren, dass Kinder nicht gleichzeitig Eishockey/Ballett, Klavier, 4 Fremdsprachen und Schulerfolg schaffen.

carpediem99
 
01
24.6.2011, 12:13

brauchen 6-10 jährige wirklich ein handy,- auch im klassenzimmer?? wie hoch ist der fernsehkonsum, computersitzungen endlos vor dem unnötigen facebook, etc - da kommt man dann eigentlich relativ leicht auf die ursachen der verhaltens- und konzentrationsstörungen,- schuld sind meist die eltern, und die kinder sind arm dran, weil sich keiner darum kümmert...

Angelika70
24
24.6.2011, 11:03

Aber das kann doch wirklich nicht sein, dass sich Chloe-Leonie mit ihrem Frühenglischunterricht so quält, während sich der Noah-Marcel von der Nachbarsstiege in der Baby-Zeichensprache schon so leicht tut!

der brave, kleine problembär
02
24.6.2011, 10:46

liegt einzig und allein daran, dass die eltern nicht wahrhaben wollen, dass ihr kind eben mittelmass bzw. dumm ist. es gibt auch intelligente und bloede erwachsene. nicht anders verhaelt es sich bei kindern. so einfach ist das.

Raul First
00
24.6.2011, 10:32
unwort des jahres:

'anpassungsstörung': wuähh!

Sun Zi der II
00
24.6.2011, 10:31
Na wunderbar....

.....jetzt kommen wieder alle Eltern von stinkfaulen und "dummen" Kindern in die Schule und jammern von "Überforderung"! Der NEUE Grund warum da Hansi nix lesen kann oder seiner Klassenkollegin den Bleistift bis auf den Knochen in die Hand getrieben hat! Meine Frau (VS Lehrerin) hatte sowas schon nach dem eine massive "Unterforderung" in den Klassenzimmer der Republik diagnostiziert wurde! Alle sind schuld nur nicht die, die wirklich was ändern könnten...die Eltern!

curieux
11
24.6.2011, 08:51
Was mir in der Studie (oder im Artikel) fehlt, ist die Darstellung, welche Kinder am häufigsten betroffen sind.

Aufgegliedert nach Schultype, Einkommen und Bildungsstand der Eltern usw.

Meine Theorie: Am ehesten gefährdet sind Kinder dann, wenn die Eltern zu viel verlangen. Zu anspruchsvolle Schultype, zu viele "Freizeit"aktivitäten. Oder Kinder, die sich selbst überlassen sind. Vor einigen Monaten gab es eine Studie, dass nach Aussage der Kinder etwa 30% der unter 14-jährigen praktisch sich selbst überlassen sind.
Das kann weder die Gesamtschule noch eine innovative Pädagogik lösen.

Aber die ÖVP ist schuld, wie mehrere Postings das feststellen. Etwas einfach, das.

aleph null
00
26.6.2011, 08:13
Dass Kinder sich selbst überlassen sind,

hat oftmals damit zu tun, dass beide Elternteile arbeiten MÜSSEN, weil sonst geht es sich finanziell einfach nicht aus. Was soll man denn mit den Kindern sonst machen, während man in der Arbeit ist?

Dieses Problem könnte sehr wohl durch eine Ganztagesschule gelöst werden.

curieux
00
26.6.2011, 09:31
Das habe ich so nicht gemeint.

Ich spreche davon, dass Kinder auch dann, wenn die Mutter zu Hause ist oder am Abend, wenn beide Eltern zu Hause sind, sich selbst überlassen sind. Es gibt immer mehr Eltern, die wohl für die materielle Versorgung der Kinder da sind, aber sich nicht wirklich kümmern, sich nicht wirklich dem Kind widmen.

Wie gesagt, laut Untersuchungen etwa 30%!

-blos so-
00
24.6.2011, 10:25
ich denke mir

daß quer durch die Bevölkerung mittlere und ärmere Schichten mehr vom Burnout betroffen sind als die oberen Schichten - zB haben die Kinder ärmerer Eltern daheim keine Ruhe und keinen Platz zum Lernen.
Haben Milieubedingt einen höheren Prozentsatz Freunde die Alkohol oder andere Drogen konsumieren (weil sie Gewalt von ihren Eltern mit bekommen)

Die Kinder reicher Eltern verwarlosen da eher nur mangels persönlicher Zuwendung - das hat aber nichts mit BurnOut zu tun.

Tendentiell wird letzteres in der Gesellschaft auch gefördert, da Erfolgreiche (gehobenes Management aufwärts) überwiegend Soziopathen sind die mit Egoismus und Rücksichtslosigkeit "nach oben" gekommen sind.

didi111
41
24.6.2011, 06:57
Burn-Out in der Schule könnte auch die Folge sein

vom Vermitteln von zuviel komprimierten Lernstoff.

Beispielsweise ist der heutige Tag wieder schulfrei.

Da stellt sich dann schon die Frage, ob dies so sein muss. Könnten diese Tage wie HEUTE nicht genützt werden für Wiederholungen, Erklärungen,..?

Und die Antwort wird wieder sein: Nein

Okay, dann müssen wir halt zur Kenntnis nehmen, daß unserer persönlichen Egoismen und Befindlichkeiten in der derzeitigen Gesellschaft höher gestellt sind als das Wohle der Kinder.

Alleine der Vergleich von schulfreien Tagen und Ferien in Österreich im internationalen Vergleich lässt hier Schlüsse zu.

Hier müsste man mal einsetzten und auch wäre ein Unterrricht - wie damals - an Samstagen wieder anzudenken.

Auf DAS scheint NIEMAND zu

-blos so-
01
24.6.2011, 10:33
so Fenstertage benutzt jeder gern mal um ein längeres WoE zur Erholung zu haben

einen nach Schultyp abhängiges System wie sie es andenken könnte bei den überlangen Sommerferien ansetzen.

Es ist ja auch für die Beziehung der Eltern nicht förderlich wenn sie zur Beaufsichtigung der Kinder die meißte Zeit nicht gemeinsam Urlaub machen können.

zB während der gesamten Sommermonate den Eltern auf Wunsch einen Monat aussuchen lassen wo die Kinder Urlaub haben - der zweite Monat unter Schulaufsicht Lern- und Ausflugsaktivitäten - also auch kein normaler Betrieb, aber die Eltern müssen sich keine Sorgen machen...

dann würden die Kinder auch gemeinsam was unternehmen können und nicht vorm Computer hocken...

durch die wirklich gemeinsam verbrachten Urlaube der Familie sinkt dann auch noch die Scheidungsrate ;)

didi111
00
24.6.2011, 13:38
Ja, genau...

Diese Argumentationslinie ist bekannt.

Sie hat als Motiv die grösstmöglichste Freizeitoptimierung, welche ja, wie beschrieben, AUCH zu lasten der Kinder geht.

Die Gesellschaft nimmt diese Mehrbelastung incl. aller Gefahren billigend in Kauf aus egosistischen Gründen.

Hauptsache, wir haben frei....und hinter uns die Sintflut.

Dieses Denken ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft und sollte öfters ins Treffen geführt werden, wenn wieder über Verwerfungen genörgelt und dann fröhlich wieder gescheiterlt wird.

Hauptsache, UNS gehts gut...

Dieser Egoisimus ist einfach tödlich und die Schwächsten (hier die Schüler) müssen hier wieder den Preis zahlen.

Unser Denken ist nur noch verwerflich....

bagdadbatterie
014
23.6.2011, 22:13
"wenn ein system krank macht"

aber das traut ihr euch nicht zu schreiben...

Rittmeister Kopetzký
53
23.6.2011, 19:54

In einer Redaktion in Wien:

Tschuidigns Frau Redaktör, da Bua hod noch dem c seinen 1. Börnaut ghobt, er woa so ausgebörnt mia hom bis 4re Fernschaun miasn wäu ers nicht packt in der Volkschule bei dem Stress, des mochma imma so, er kummt so miad vun da Schui ham, do is sicha de Lehrarin schuid, de verkappte Wissenschoftlerin dö, die glaubt ah sie is a Göttin in weiß, heast! Do miaß ma a Konzept erorbeitn mia hom glä bei da Paddä anruafn gmiaßt, de hom gsogt mia san im Recht! De bledn faulen Hund de, mia hom grod 1,5 Netto Notstand und de lebt mit ihrane 1,2 Netto wia a Firschtin!

chacun à son gout
22
23.6.2011, 18:48
nicht zu vergessen

die gut ausgebildeten volksschullehrerinnen, die mit kindern nicht umgehen können und dann die kinder als "psychotherapie-" oder "förderungs-"würdig abstempeln. wenn man dann noch migrationshintergrund hat, ist man so schnell in der s-klasse, dass man gar nicht schauen kann.

natürlich stimmt das (wie alles) nicht für alle volksschulllehrerinnen und es gibt natürlich viele, die sehr gut sind. aber es gibt leider auch sehr viele, die sehr schlecht (ausgebildet) sind und die halt nur vs-lehrerin wurden, weil es sich für gymnasiallehrerin nicht ausging.

aber auch hier gilt: das ist nur EIN aspekt des problems. es gibt noch eltern, gesellschaft, geld, politik, bildungskrise usw usf.

Dagmar Rehak Wien
 
00
24.6.2011, 18:50

In Wien? Da dürfte die Kinderpsychoszene ziemlich stark sein.

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