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Nach einem kleinen Snack und nicht überhitzt ist der Sprung in das kalte Wasser ungefährlich.
Erst Eis- dann Arschbombe - Eine gefährliche Kombination?
Kommt darauf an. Deshalb wird eine alte Baderegel heute auch etwas weniger streng formuliert. Die Empfehlung von früher - nach dem Essen eine halbe beziehungsweise Stunde mit dem Schwimmen zu warten, führte nämlich zu einer Reihe von Missinterpretationen. Ein voller Bauch führt im Wasser weder zu Magenkrämpfen noch zur Ausbildung von Magengeschwüren und genauso wenig zieht er die Betroffenen wie ein Sack Mehl in die Tiefe.
Nach dem Motto: Ein voller Bauch studiert nicht gern, sinkt ganz einfach die Leistungsfähigkeit nach jeder deftigen Mahlzeit. Der Verdauungstrakt ist schwer beschäftigt und zieht dafür einen Großteil des Blutes heran. Der restliche Organismus und das Gehirn sind in dieser Zeit hämodynamisch etwas unterversorgt. Die Muskulatur neigt aufgrund des Sauerstoffmangels eher zu Krämpfen und der Mensch fühlt sich insgesamt etwas müde und träge.
Kein Langstreckenläufer käme auf die Idee nach dem Verzehr einer Schweinshaxe einen Marathon zu absolvieren. Genauso wenig Sinn macht es nach einer üppigen Mahlzeit 30 Bahnen zu schwimmen. Gegen ein bisschen Herumplantschen mit vollem Magen spricht aber absolut nichts.
Auch ein leerer Magen ist für sportliche Hochleistungen ungeeignet. Manch einer reagiert darauf mit Unterzuckerung, was in tiefen Gewässern lebensgefährlich sein kann. Das berühmte Mittelmaß löst aber alle Probleme, sprich eine kleine Banane im Vorfeld genügt. Die Baderegel von heute lautet daher: Bade nie mit ganz vollem oder ganz leerem Magen. Oder aber: Wenn du viel gegessen hast, warte einige Zeit bevor du wieder ins Wasser gehst.
Raus aus den nassen Badesachen?
Die mahnenden Worte aus Kindheitstagen haben ihre Berechtigung, denn nasse Badebekleidung fördert Infekte in doppelter Hinsicht. Das feuchtwarme Klima bietet Keimen einen idealen Lebensraum. Und: Trocknet nasser Stoff auf der Haut, dann entsteht Verdunstungskälte. Das kleine Becken kühlt ab und die Immunabwehr in dieser Region reduziert sich. Mikroorganismen dringen leichter ein und verursachen so schmerzhafte Harnwegsinfekte. Frauen sind anatomisch begünstigt. Ihre Harnröhre ist wesentlich kürzer als die beim männlichen Geschlecht.
Ist kaltes Eis schlecht für den Magen?
Nein. Im Gegensatz zu kalten Getränken verbleibt Speiseeis länger im Mund und erwärmt sich hier bereits von minus fünf Grad auf 20 bis 22 Grad Celsius. Angekommen im Magen, hat das Eis beinahe Körpertemperatur. Getränke unter fünf Grad Celsius und über 45 Grad Celsius verweilen im Magen übrigens länger, da sie langsamer resorbiert werden. Für die empfindliche Magenschleimhaut sind besonders kalte oder heiße Durstlöscher daher wenig bekömmlich. Ihr Genuss kann eine akute Gastritis auslösen. Die optimale Trinktemperatur liegt bei zehn bis 15 Grad Celsius.
In der Sonne braten und dann ab ins eiskalte Wasser?
Auf keinen Fall. Kaltes Wasser entzieht dem Organismus rasch Wärme. Es kann zu Muskelkrämpfen und Kreislaufproblemen kommen. Im schlimmsten Fall erleidet der Badende ein akutes Atem- und Kreislaufversagen, den sogenannten Immersionsschock. Vor dem Sprung ins kalte Nass also immer zur Abkühlung duschen, damit sich der Organismus an den Temperaturwechsel langsam gewöhnt.
Lauwarmer Tee ist der beste Durstlöscher
Stimmt. Auch wenn man dazu neigt bei hohen Außentemperaturen eiskalte Getränke zu konsumieren, für Abkühlung sorgen diese nicht. Der Magen muss die kalte Flüssigkeit erwärmen, um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Das kostet Energie und dadurch kommt man erst recht ins Schwitzen.
Im Sommer hat man weniger Appetit
Das ist richtig und leicht erklärt. Bei Kälte steigt der Energiebedarf. Der menschliche Organismus holt sich diese aus der Nahrung, um die Körpertemperatur konstant zu halten. Bei hohen Temperaturen sinkt der Energiebedarf und mit ihm der Appetit. Warme Speisen und große Mahlzeiten werden in der Regel instinktiv vermieden. Das übliche Hungergefühl kommt meist erst gegen Abend, wenn die Hitze etwas nachlässt. Wer den Sommerurlaub also für eine Diät nützen möchte, sollte seine Mahlzeiten nicht in klimatisierten Räumen zu sich nehmen, ansonsten geht die natürliche Appetithemmung durch die Hitze verloren. (derStandard.at, 7.7.2011)
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Ich frage mich, wieso man Menschen in so banalen Fragen mit einem Rat unterstützen muss. Außer den Experten weiß niemand, wie man sich bei Hitze, Kälte, Schnee oder mäßigen Temperaturen verhalten soll? Wie hat die Menschheit überlebt, bevor sich diese Experten ins Spiel gebracht haben?
Nun ein Spitzentipp von mir: Bei Hitze Schatten aufzusuchen! Leider kann ich nicht wissenschaftlich belegen, dass das zum körperlichen Wohlbefinden beiträgt.
"Der Magen muss die kalte Flüssigkeit erwärmen, um die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Das kostet Energie und dadurch kommt man erst recht ins Schwitzen."
Das ist einfach Unsinn. Natuerlich kuehlt es den Koerper fuer eine kurze Zeit und man schwitzt nicht mehr.
Ich nicht, ehrlich! Ich schuett mir ein glass eiskalte Fluessigkeit rein, bis ich die kaelte im Oberkiefer (keine Ahnung wie der Koerperteil heisst) nicht mehr aushalte und fuehle mich erfrischt, kuehl und hoer auf zu schwitzen.
Mein Frau ist Eiswuerferl, so ein 0.5 Liter Glas voll (ist natuerlich jede Menge Luft dazwischen, also nicht 0.5 Liter Eis).
Das sie zerbeisst und in Stuecken schluckt (Ja das ist Irr!!!). Danach ist ihr bei 30 Grad kalt. Kommt oft ins Bett um sich bei mir zu waermen und ist tatsaechlich kalt wie ein Frosch.
Das macht sie taeglich mit 2 Packungen, keine Ahnung wieviel das ist 2 kg Eis?
Sie macht das seit ich sie kenne (ca. 10 Jahre) und hat keine Beschwerden. Mich wundert, dass die Zaehne das aushalten.
Wenn der Körper kalte Flüssigkeiten erst erwärmen muss, ist es doch weder esoterisch noch sonst was (wie Sie weiter unten gemeint haben) sondern einfach logisch, dass er diese Flüssigkeiten auf Körpertempertur bringen muss. Dh er braucht zusätzliche Energie. Und die drückt sich dann auch in einem leichten Wärmeüberschuss aus, ergo schwitzt man auch mehr. Was ist daran so schwer verständlich?
Jedenfalls sind kalte Getränke ganz sicher nicht nachhaltig erfrischend, sondern stillen nur kurzfristig die Lust nach Kühlung.
nein wenn ich schon ueberhitzt bin brauch ich gar keine zusaetzliche Energie, bis ich unter meine Solltemperatur komme. Was mir aber nicht leicht mit kaltem Wasser gelingen wird.
Aber selbst wenn ich Energie aufwenden wuerde, brauch ich nicht schwitzen weil ich Energie verwende um die Fluessigkeit aufzuwaermen und nicht mehr, falls die Regelung halbwegs funktioniert.
nein die steigt leicht, die Koerperkerntemperatur ist nie ganz konstant. Umso mehr sie steigt umso mehr schwitzt man, oder wie glauben Sie entscheidet der Koerper ob er kuehlen oder heizen muss.
Bei Sport in der Hitze gehts sogar ordentlich hinauf und wieviel Leistung man verliert wenn der Koerper welche Temperaturen erreicht ist auch in der Sportmedizin ausdiskutiert.
Also sportlich gesehen stimmt das ja, aber ist hier in diesem Kontext vollkommen irrelevant.
Und wenn Sie zu faul sind, einfach im Internet nachzusehen, dann hier ein Bsp:
http://bit.ly/qiqL1a
Es gibt unzählige andere und gesundheitlich empfiehlt keiner, kaltes Wasser zu trinken.
Jetzt sagen Sie mir tatsächlich, dass die Leute in heißen Ländern vor allem kalt trinken. Ja klar, seit es dort Pepsi und Coca Cola geschafft haben sich mit westlicher Manier in die alten Tee-Traditionen einzumischen, wird dort alles gekühlt und die Klimaanlagen sind zT auf 18° herunter geschraubt, wo es dann draußen 35° hat. Und das soll gesund sein? Nein, das ist einfach nur Blödsinn.
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