Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Im Streit um die Vergütung für Musikvideos auf der Internetplattform Youtube zwischen Betreiber Google und der deutschen Verwertungsgesellschaft Gema erhält der US-amerikanische Konzern ungewollte Unterstützung von Hackern. Aktivisten der Gruppe "Anonymous" greifen seit Sonntagabend die Gema-Website an, die immer wieder zeitweise nicht erreichbar war. Es seien aber keine Server gehackt oder Daten entwendet worden, betonte Gema-Sprecherin Bettina Müller am Montag.
Streit
Die Gema, eine Vertretung von Urheberrechtsinhabern wie Komponisten, Textautoren oder Musikverlegern, streitet seit langem mit Google um die Abgaben beim Abspielen von Musikvideos der Videoplattform YouTube. Deshalb sind viele Musikvideos für Nutzer aus Deutschland nicht verfügbar. Zuletzt eskalierte der Konflikt, als die Gema eine Klage gegen Google einreichte.
Angekündigt
"Anonymous" hatte einen Internetangriff auf die Gema bereits am Freitag in einem Youtube-Video angekündigt. "Wir beobachten mit Sorge eure überhöhten Forderungen bezüglich urheberrechtlich geschütztem Material auf Youtube und anderen Plattformen dieser Art", hieß es dort. "Wenn sich dieses Verhalten nicht ändert, sehen wir uns gezwungen, weitere Maßnahmen einzuleiten", lautete die Drohung. Außerdem wollen die Hacker Softwarewerkzeuge verbreiten, mit denen auch in Deutschland gesperrte Videos angesehen werden können.
Die Gema wollte sich auf keine Spekulationen über die Urheber der Angriffe einlassen. Der Zeitpunkt der Attacken sowie Diskussionen in Online-Chats am Montag wiesen jedoch klar auf Anonymous hin. Derzeit vergeht kaum ein Tag im Netz ohne Angriffe von Webguerilla-Gruppen auf Internet-Server. Oft kommen dabei sogenannte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) zum Einsatz, bei denen Server unter einer Flut von Anfragen in die Knie gehen. Anonymous griff auch bereits die Website der Gesellschaft zur Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) an, nachdem die Film-Plattform kino.to von Fahndern gesperrt worden war.
(APA)
Link
Mit derStandard.at/Mobil sind Sie unterwegs immer top-informiert - mit Liveberichten und Postings!
Gerichtsbeschluss gegen Kanzlei ist mit "Star Trek"-Anspielungen gespickt
Kombination mit persönlichem Speicher als größte Stärke - Gute Umsetzung, Clients für iOS und Co. fehlen aber noch
"Es kann keinen Zugriff auf geistige Leistung geben, der völlig kostenlos ist"
Bis Ende Juli will Präsident Francois Hollande über die neue Steuer entscheiden
Aus Chrome Webstore wegen Verletzung der Richtlinien entfernt
Drei Jahre und zehn Monate Haft für das Verlinken von Torrents
"Die Leute sind großteils ehrlich", meint Programmchef Sarandos
Die Internet-Memes sollen ohne Genehmigung im Spiel Scribblenauts verwendet worden sein
Initiative "beschenkte" Bundestagsabgeordnete mit falschen iPods
Schießt bei Kampf gegen Piraterie der eigenen TV-Serie über Ziel hinaus - Namensgleichheit reichte aus
Die wenigen IP-Adressen des Landes zeigen Interesse an Serien und Mac-Software
Musik zum Mieten macht Download-Verkäufern iTunes, Amazon und Google Konkurrenz
Kommunikationsminister will User wegen illegaler Downloads nicht vor Gericht bringen
Über eine Million Downloads am ersten Tag - Für HBO-Programmchef "eine Art Kompliment"
Allerdings 10 Prozent Zuwachs im Onlinebereich - Hannes Eder: "Onlinemusikangebote haben Potenzial, den gesamten Musikmarkt wieder auf Wachstumskurs zu bringen"
Neben dem eigenen Musikangebot - Wäre direkte Konkurrenz zu HBO Go oder Netflix
Die Reaktionen auf den einstweiligen Verzicht auf die Festplattenabgabe könnten unterschiedlicher nicht sein
HBOs Serie erfreut sich online großer Nachfrage, ein passendes legales Angebot fehlt jedoch.
Dateien nicht-zahlender Nutzer über 5 GB werden ab April gelöscht
Online-Piraterie hat weniger Auswirkungen auf Absätze als von der Musikindustrie vermutet wird
"Delta Machine" komplett auf Internetplattform MyVideo verfügbar
ist etwas anderes geworden als es vor 15 Jahren war. Welche Leute dort das Sagen haben?
http://de.wikipedia.org/wiki/Eric_Schmidt
mit einem Vermögen von 6 Milliarden Dollar.
Dick Costolo, Twitter-Gründer, wird der Berater des US-Präsidenten für Sicherheit im Internet. Der Protect-IP Act, soll es US-Behörden gestatten, <b>weltweit</b> zivilrechtlich Domainbesitzer zu klagen und Domains zu sperren. http://leahy.senate.gov/imo/media... TIPAct.pdf
Und den Hackern ( die ja scheinbar völlig ungesicherte Tore einrennen) zu drohen, ihnen echte Raketen auf den Kopf zu werfen, ist unangemessenes Säbelrasseln. Dass es dagegen Widerstand ist, ist nur allzu logisch.
in jeder zeit des gesellschaftlichen wandels wird es leute geben die das richtige tun und dabei gegen gesetze verstossen..
DDOS = Demonstrationen auf den Strassen des Internets:
http://www.guardian.co.uk/commentis... mastercard
es ist schwierig, Anonymität zu verstehen. Oder was "privat" bedeutet. Tatsächlich ist die GEMA ja auch fleissig dabei, Kindergärten Lizenzen bezahlen zu lassen, damit die Kinder Kinderlieder lernen und singen dürfen. Gute Idee. Da betonieren einige Konzerne ihre Rechte und lassen den Rest der Bevölkerung kalt auflaufen. Und dann wundert es einige Leute, dass irgendeine Form des Widerstandes erwächst...
Alle meine Entchen (auch Alle meine Entlein) ist ein in mehreren Strophen verfasstes Kinderlied, bei dem Enten, Tauben, Hühner, Gänse und andere Tiere besungen werden. Der Verfasser war Ernst Anschütz (1780-1861) [1]. In Hofmeister XIX: Dezember 1892 findet sich das Lied in der Sammlung Im Flügelkleide (12 Lieder für Singstimme mit Pianoforte) von Johannes von Hahn[2]. ... (wikipedia)
Deswegen muss für dieses Lied auch niemand Gema-Lizenzgebühren bezahlen!
Was kann ich dafür, wenn andere Leute solch blöde Beispiele raussuchen?
Im Kindergarten werden aber auch Lieder von aktuellen Textschreibern gesungen. Die sind dann Gema-pflichtig.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.