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Zehntausende Katholiken, darunter viele Nonnen, haben sich am Freitag in der kleinen südkoreanischen Stadt Paju versammelt, um gemeinsam für eine Wiedervereinigung der seit Jahrzehnten geteilten Halbinsel zu beten. Paju liegt direkt an der Demarkationslinie, die den US-Verbündeten Südkorea mit dem kommunistischen Norden von Diktator Kim Jong-il trennt. (red)
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Die "Qualitätszeitung" Standard entblödet sich nicht, das Land Nordkorea als "kommunistisch" zu bezeichnen.
Obwohl im selbern Satz der dortige Gottkönig Erwähnung findet.
Und a bisserl googeln wär so einfach....
:-(
(Obwohl die Formulierung "Paju liegt direkt an der Demarkationslinie, die den US-Verbündeten Südkorea mit dem kommunistischen Norden von Diktator Kim Jong-il trennt." verdächtig nach "vom Praktikanten verfasst" ausschaut: Die Demarkationslinie trennt Südkorea MIT dem Norden VOM Diktator - autsch!)
Denn mit „der Chuch’e-Ideologie anhängend“, was zumindest formell eine korrekte Bezeichnung ist, kann bei uns leider niemand etwas anfangen.
Kommunismus ist gar nicht anders wie als entartete Despotie denkbar. Nicht nur die Geschichte lehrt uns diese Einsicht (überall plebejischer Personenkult und Terror), auch die innere Logik der "Diktatur des Proletariats" zeigt keinen anderen Weg vor. Die kommunistische Idee ist nämlich totalitär angelegt, schließt per se abweichende Sichtweisen und Lebensstile mit Gewaltandrohung aus, und vertraut dabei auf eine ideologisch eifernde Avantgarde, die, sobald sie erkennen muss, dass das Konzept an der Wirklichkeit scheitert, in der Not um sich schlägt, tyrannisch herrscht, und infolge des sich einstellenden Zweifels an den eigenen Glaubenssätzen in maßlose Korruption abgleitet, der im autoritären Staat keine Gegenmacht die Schranken setzt.
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