LulzSec-Lookup überprüft E-Mail-Adressen nach eigenen Daten

17. Juni 2011, 14:10
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Widget checkt die von LulzSec veröffentlichten 150.000 Daten, ob man selbst darunter war

In den vergangenen Wochen war die Hackergruppe Lulz Security ziemlich umtriebig. Mit den Anschlägen auf Sony, Nintendo oder PBS wurden Daten von über 150.000 Usern veröffentlicht. Wer kann schon sagen, ob die eigene E-Mail-Adresse oder Telefonnummer darunter war? Mit einem speziellen Widget können Nutzer nun überprüfen, ob die eigenen Daten von LulzSec im Netz entblößt wurden, schreibt The Next Web

Erhöhte Effizienz

Das "LulzSec Lookup Widget", das in die Website eingebunden werden kann, bezieht alle bisher von LulzSec veröffentlichten Daten wie etwa bei den Sony-Attacken. Das macht das Tool wesentlich effizienter als bisherige Services.

E-Mail-Eingabe

Unter dem Link muss man nur die E-Mail-Adresse eingeben und erhält auch schon das Ergebnis: Findet sich in der Datenbank die entsprechende Adresse nicht, erscheint im Feld darunter: "Your details have NOT been leaked". Allen anderen ist eine sofortige Passwort-Änderung zu raten. Die Möglichkeit, dass die E-Mail-Adressen weitergegeben werden, besteht allerdings auch.

Hackerszene not amused

Da LulzSec "aus Spaß" operiert, richten sich die Attacken nicht nur gegen Unternehmen, sondern auch gegen Privatuser. In der Hackerszene hat sich deshalb bereits großer Unmut gegen die Gruppe entwickelt. (ez, derStandard.at, 17. Juni 2011)

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    Lulz Security geht nach der LOL-Devise vor.

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