Google: Smartphone-Tracking über WLAN-MAC-Adressen

17. Juni 2011, 12:57
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Neben WLAN-Routern rutschen auch Mobilgeräte in die Datenbanken

Google nutzt, wie bereits bekannt ist, neben seinen Streetview-Autos auch Android-Smartphones, um Daten über WLAN-Router zu horten. Positionsbestimmung soll so auch bei abgeschaltetem GPS möglich sein. Der Internetkonzern speichert dafür zuzüglich zum Netzwerknamen (SSID) auch die MAC-Adresse der WLAN-Router. 

Mobilquote liegt bei zehn Prozent

Allerdings rutschen nicht nur WLAN-Router, sondern auch Smartphones und Notebooks in der Datenbank, wie Cnet im Rahmen einer stichprobenartigen Untersuchung herausgefunden haben will. Bei der Stichprobe lag die Mobilquote bei zehn Prozent. Google tut sich zwar bei Geräten mit aktiviertem Tethering schwer, sie von Routern zu unterscheiden, aber auch Mobilgeräte, die nie als Basis betrieben wurden, fanden sich in der Datenbank wieder.

Fehlerquote

Eine ähnliche WLAN-Ortungsdatenbank betreibt auch das Bostoner Unternehmen Skyhook Wireless, mit einer fünfprozentigen Quote von mobilen Geräten. Das Pikante daran ist, dass AndroidMap und andere ähnliche Tools mithilfe der WLAN-MAC-Adressen beim Aufspüren von Geräten und bei der Erstellung von Bewegungsmustern helfen. Hundertprozentig funktioniert das Lokalisieren nicht, da einige der durchgeführten Stichproben alte Ortsinformationen ausgespuckt haben. Android-Smartphones sollen CNet zufolge bei jeder Tethering-Aktivierung die MAC-Adresse wechseln. (ez, derStandard.at, 17. Juni 2011)

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    Das Pikante dabei: Tools wie AndroidMAP helfen beim Aufspüren der Geräte.

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