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Image: Plushie Firefox, a Creative Commons Attribution (2.0) image from nickstone333's photostream
Eines der meist genutzten Einfallstore für Schadsoftware sind diverse beliebte Browser-Plugins, sind dies doch auf den meisten Rechnern zu finden - und Browser-unabhängig. Vor allem Flash und der Adobe Reader haben sich in dieser Hinsicht keinen sonderlich guten Ruf erarbeitet, kein Wunder also dass sich die diversen Browserhersteller nach Alternativen umsehen. So liefert etwa Google schon seit geraumer Zeit einen eigenen PDF-Anzeiger in Chrome mit.
HTML5
Bei Mozilla will man nun eine ähnliche Richtung einschlagen, bei der technischen Umsetzung betritt man allerdings Neuland: So werden PDFs direkt im Browser mithilfe von HTML5 und Javascript dargestellt. Ein externes Plugin oder ein eigenes Anzeigeprogramm ist dann nicht mehr vonnöten.
Vorteile
Zudem könnte man sich auf dieses Weise besser mit anderen Web-Komponenten integrieren, etwa was Content-Links oder HTTP Range Requests betrifft. Einer der größten Vorteil ergibt sich aber natürlich aus einer Sicherheitsperspektive, da hier kein Code "nativ" ausgeführt wird, laufen die meisten Attacken ins Leere.
Test
Derzeit befindet sich die Entwicklung von pdf.js noch in einer frühen Phase, oberstes Ziel sei es zunächst einmal ein bestimmtes Dokument perfekt darzustellen, so Entwickler Andreas Gal in einem Blog-Posting. Wie weit diese Bemühungen schon fortgeschritten sind, kann man an einer Testseite nachvollziehen, dafür sollte man am besten eine sehr aktuelle Firefox-Version benutzen, hat man im Verlauf der Entwicklung doch auch einige Verbesserungen am Firefox bzw. dessen HTML5-Canvas-Support vorgenommen. Als nächster Schritt soll pdf.js dann als Erweiterungen angeboten werden, bevor die PDF-Anzeige direkt in den Firefox wandert, einen fixen Zeitplan dafür gibt es jedoch noch nicht. (red, derStandard.at, 17.06.11)
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Safari auf dem Mac ruft die entsprechenden APIs zum Darstellen von PDFs auf. Das geht unter OS X leichter, weil es mit DisplayPDF arbeitet. Trotzdem rendert Safari das PDF nicht selbst und schon gar nicht über HTML5+JavaScript sondern benutzt externe Funktionen/Programme.
Unter Windows wird von Safari ein im System installiertes Plugin (Adobe o.ä.) aufgerufen.
"bei der technischen Umsetzung betritt man allerdings Neuland: So werden PDFs direkt im Browser mithilfe von HTML5 und Javascript dargestellt."
Hört sich nach sehr viel Arbeit an. Lohnt sich der Aufwand überhaupt? Ein mitgeliefertes Plugin wie bei Chrome müsste es doch auch tun.
es lohnt sich, wenn das gesamte document object model über javascript und css beeinflussbar wird. so könnte beispielsweise über ajax ein formular anhand von daten aus einer cloud-datenbank automatisch vorausgefüllt werden oder ein durchblättern einer zeitung wie auf http://uebermorgen.at/ rein mit mitteln aus html5, javascript und css gelöst sein. letztere variante könnte im harry-potter-stil auch (elektronische)zeitungen ermöglichen, in denen statt fotos videos, also bewegliche szenen, abgebildet sind.
mich immer wieder. pdf-dokumente direkt im browser, wer hätte noch 1970 so etwas je für möglich gehalten? als nächstes kommt dann sicher beamen und intergalaktische raumfahrt. alles kleinigkeiten im vergleich zu einem pdf-anzeigenden browser...
jetzt hast mich aber belehrt. naja, ich bin ja auch ein neuling. meinen erstes fortranprogramm hab ich ja auch erst 1977 geschrieben und meinen ersten computer hab ich mir erst 1982 gekauft. bin also ein blutiger anfänger. jetzt hast mich sowas von belehrt und geschulmeistert, du bist schon mindestens seit dem 19. jahrhundert mit der edv befaßt, gell?
daß sie keine argumente vorbringen können, sondern nur persönlich werden können. mit wem deine eltern geflogen sind, wollen wir hier gar nicht erörtern. jedenfalls kennen sie nicht einmal die grenze zwischen ironie und schlechtem geschmack. denken sie darüber nach und enthalten sie sich hirnloser kommentare.
nur kann ich das ganze gewese um diesen kleinen fortschritt nicht nachvollziehen. genausowenig wie die inflationierung der versionsnummern bei dem von mir an sich sehr geschätzten firefox. ich hoffe nur, daß bei dessen weiterentwicklung das positive auch in zukunft überwiegen wird. alles andere ist nicht mehr als eine randnotiz.
Es gibt sehr viel positive Entwicklung beim Firefox. Dennoch liest man mehr Suderei als Positives.
Was nicht zuletzt daran gibt, dass eine bestimmte Fraktion ihn ständig schlecht redet.
Beim Firefox (selbiges gilt übrigens auch für'n Opera, nicht aber für Chrome; siehe Flash-Plugin fix integriert und die patentbehafteten Formate H.264 werden nach wie vor supported) kann man sich wenigstens drauf verlassen, dass sie sich wirklich einem freien WWW und offenen Webstandards verschrieben haben.
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