"Radar" gegen die Musikindustrie

21. Mai 2003, 14:16
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Kostenloses Tool zeigt, bei welchen CDs die "Recording Industry Association of America" ihre Hände im Spiel hat

Die Recording Industry Association of America (RIAA) dürfte vielen NutzerInnen diverser Internet-Tauschbörsen bekannt sein. Der Verband versucht weltweit eine striktere Handhabung des Musik-Urheberrechts zu erzwingen, StudentInnen in den USA bekamen es schon mit der RIAA vor Gericht zu tun (Der Webstandard berichtete).

Informationen

Das Tool PeerGuardian bietet einen gewissen Schutz gegen die RIAA (Der Webstandard berichtete). Der ebenfalls kostenloses RIAA Radar ist hingegen ein interessantes Informationstool.

Bei RIAA-Radar handelt es ich um ein Bookmarklet (Java Script). Wird dieses den Favoriten des Internet-Browsers hinzugefügt, können damit unkompliziert Angaben über verschiedenen Musiklabel eingeholt werden.

Nur bei Amazon

Das Tool funktioniert allerdings lediglich auf der Seite des Internethändlers Amazon. Hier kann nach der gewünschten CD gesucht werde, mit einem Klick findet der RIAA Radar heraus, ob sich das Label der CD auf der aktuellen Mitgliederliste der RIAA befindet.

Der Einfluss der RIAA scheint jedenfalls sehr groß zu sein, bei einer Vielzahl von CDs erscheint nämlich eine entsprechende „Warnung“.(red)

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