"Behindert ist, wer behindert wird"

19. Mai 2003, 13:49
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Caritas-Kampagne von CCP, Heye soll Nichtbehinderten zeigen, wie es ist, wenn man im täglichen Leben behindert wird

Unter dem Motto "Behindert ist, wer behindert wird" startet dieser Tage die Behinderten-Kampagne von CCP,Heye für die Caritas. Sie soll Nichtbehinderten zeigen, wie es ist, wenn man im täglichen Leben behindert wird.

Interaktion

Schlüsselbild der Kampagne ist der ausbrechende Rollstuhl, der sich wie ein Cyan-blauer Faden durch die Kampagne zieht. Auf klassische Anzeigen oder TV-Spots wird verzichtet. Stattdessen setzt die Kampagne auf Interaktion im öffentlichen Raum. Zeitungsseiten erscheinen in Cyan-blau und werden auf den Kopf gestellt oder seitenverkehrt gedruckt. Andere werden mit grafischen Elementen dermaßen beschädigt, dass man nur einen Bruchteil des Textes lesen kann.

Zugenähte T-Shirts

Radiospots auf Ö1 sollen Hörer irritieren , weil man nur jedes zweite Wort versteht. An den Aktionstagen im Mai und Juni werden zugenähte T-Shirts in öffentlichen Verkehrmitteln verteilt. Sitzflächen von Parkbänken verschwinden und öffentliche Mistkübel werden fast unerreichbar hoch gehängt. Weiters werden in Lokalen Freecards verteilt, aus denen man ein Daumenkino basteln kann. (ae)

Credits

Auftraggeber: Caritas Österreich
Agentur: CCP,Heye
Kreation: Thomas Riegler, Michael Huber, Gerhard Plakolm, Christian Sova
Beratung: Antje Roland, Lisa Posnik, Martina Mekis
Tonstudio: MG-Sound.

  • Zeitungsseite (zum Vergrößern anklicken)

    Zeitungsseite (zum Vergrößern anklicken)

  • Freecard (zum Vergrößern anklicken)

    Freecard (zum Vergrößern anklicken)

  • Logo (zum Vergrößern anklicken)

    Logo (zum Vergrößern anklicken)

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