Heimische Provider üben Kritik an Steuerzuckerln für Breitband-Internet

20. Mai 2003, 10:54
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Wechsel zwischen WLan-Anbietern müsse leichter werden

Die Interessensvertretung Internet Service Provider Austria (ISPA) nennt für das heurige Jahr 2003 drei zentrale Ziele ihres Lobbyings: Den Ausbau des Breitbandmarktes, die Förderung des elektronischen Bezahlens im Internet (E-Payment) und die Verbesserung der rechtlichen Grundlagen für drahtlose Netzwerke (WLAN), sagte ISPA-Generalsekretär Kurt Einzinger auf Anfrage.

Umgemeldet statt neu installiert

Einzinger begrüßt in diesem Zusammenhang zwar geplante steuerliche Begünstigungen für neue Breitbandanschlüsse, allerdings ist er über die Vorgangsweise unglücklich: "Wir haben vorgeschlagen, die Förderung über eine Mehrwertsteuerrückvergütung abzuwickeln. Bei der derzeitigen Lösung würden nur neue Anschlüsse begünstigt und es bestehe die Gefahr, dass Anschlüsse hauptsächlich umgemeldet statt neu installiert werden", fürchtet Einzinger.

Im Bereich E-Payment gelte es, die Anwendungen für die Nutzer verständlicher zu machen, während im Segment WLAN vor allem die Betreiber gefragt seien, um den Wechsel zwischen verschiedenen WLAN-Betreibern einfacher zu gestalten. Einzinger: "Für den Nutzer soll es egal sein, welchen WLAN-Anbieter er gerade nutzt." (APA)

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