Beko schrieb im ersten Quartal schwarze Zahlen

19. Mai 2003, 13:16
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"Kein Grund zur Euphorie" - Um 23 Prozent weniger Mitarbeiter

Die zur börsenotierte Wiener IT-Finanzholding Beko Holding AG gehörende Beko Ing. P. Kotauczek GmbH hat im ersten Quartal 2003 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Das Betriebsergebnis drehte von minus 778.000 auf plus 975.000 Euro, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) verbesserte sich von minus 710.000 auf plus 938.000 Euro, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Umsatz ging hingegen um 17,3 Prozent auf 12,8 Mio. Euro zurück.

Ein rigoroses Kostensenkungsprogramm

Das positive Quartalsergebnis sei durch ein rigoroses Kostensenkungsprogramm und eine Verbesserung der Auslastung erreicht worden, hieß es weiter. Das Periodenergebnis erhöhte sich im ersten Quartal von minus 605.000 auf plus 614.000 Euro. Die Zahl der Mitarbeiter ging durch Personalabbau und natürliche Fluktuation um 22,8 Prozent auf 615 Beschäftigte zurück.

"Noch kein Grund zur Euphorie"

Trotz der guten Ertragsentwicklung im Berichtszeitraum bestehe jedoch "noch kein Grund zur Euphorie", da immer noch eine große Verunsicherung im Markt zu spüren sei. Für das zweite Halbjahr 2003 sei "noch nicht erkennbar", ob sich die positive Ertragsentwicklung im selben Ausmaß wie im Berichtsquartal fortsetzen werde. Das Unternehmen wolle im laufenden Geschäftsjahr 2003 jedoch weiterhin den eingeschlagenen Sparkurs weiter fortsetzen und dadurch "den erreichten Turnaround nachhaltig absichern".(APA)

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