Wie Shakespeare Pseudowissenschaft entlarvt

15. Juni 2011, 15:22
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"New Scientist" sprach mit dem britischen Philosophen Stephen Law

Der britische Philosoph Stephen Law ist Herausgeber einer Zeitschrift, deren Titel sich durchaus als programmatische Aufforderung verstehen lässt: "Think". Im Frühling ist Laws neuestes Buch "Believing Bullshit" erschienen, das sich mit dem weiten Feld zwischen Pseudowissenschaft, Verschwörungstheorien und Glaubenssystemen der besonders bizarren Art befasst.

Das Magazin "New Scientist" brachte diese Woche ein ausführliches Interview mit Stephen Law. Law spricht darin über "intellektuelle Schwarze Löcher" (und nennt zum launigen Auftakt Alien-Entführungen, übersinnliche Kräfte und die Homöopathie in einem Atemzug) und gibt ein paar Tipps, wie man krude Gedankengebäude rasch identifiziert.

Besonders untrüglicher Indikator: Das Shakespeare-Zitat "Es gibt mehr Ding' im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio." Law: "When you hear that, alarm bells should go off."

--> New Scientist: "A field guide to bullshit"

(red)

  • Stephen Law: "Believing Bullshit: How Not to Get Sucked Into an Intellectual Black Hole", Prometheus Books 2011, 271 Seiten.
    coverfoto: prometheus books

    Stephen Law: "Believing Bullshit: How Not to Get Sucked Into an Intellectual Black Hole", Prometheus Books 2011, 271 Seiten.

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