Vermisster 19-Jähriger in U-Haft: Computerpanne könnte Ursache sein

15. Juni 2011, 14:51
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Polizei sucht noch immer nach dem Grund

Wien - Im Fall des 19-jährigen Oberösterreichers, der von den Eltern drei Wochen vermisst wurde, sich aber in Wahrheit in Untersuchungshaft befand, sucht die Polizei weiterhin nach der Ursache des Debakels (derStandard.at berichtete). Innenministerin Johanna Mikl-Leitner will die Vorgänge prüfen lassen. 

Haftanfrage gestellt

Jener Beamte, der die Abgängigkeitsanzeige aufgenommen hatte, habe auch eine Haftanfrage gestellt, also überprüft, ob sich der junge Mann in Gewahrsam der Strafverfolgungsbehörden befindet, erklärte Roman Hahslinger, Sprecher der Wiener Polizei. In Betracht kommen daher ein Eingabefehler bei den Aufnahmen in die Haftdatei oder eine Computerpanne.

Der Bursch wurde am 25. Mai in U-Haft genommen. Im Strafantrag ist von zwei Fakten die Rede, wobei der 19-Jährige dabei jeweils drei Computerspiele gestohlen haben soll. Seit April soll zudem am Bezirksgericht Wien-Leopoldstadt ein weiteres Verfahren wegen Diebstahls von PC-Spielen anhängig sein. Der Bursch befindet sich in Untersuchungshaft. (APA)

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