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Da raucht's im Forum zum Wunsch von Grünen-Chefin Glawischnig zum Verbot von Zigaretten-Automaten. Hier wünschen sich viele den kettenrauchenden Ex-Parteichef zurück und es wird gegen die "Bevormundung" gewettert, die ein solches Verbot darstellen würde. Würde es aber gar nicht. Es wäre schlicht eine vernünftige gesundheitspolitische Maßnahme, um Süchtigen den Weg zur Sucht weiter zu erschweren. Weit vernünftiger übrigens als die Unterstützung mancher Grüner bei der Legalisierung des kleinen Glücksspiels, die auf dem Rücken von Süchtigen Steuern eintreiben.
Nun wird von den Kritikern des Grünen Vorstoßes vorgebracht, dass die Politik sich hier zu sehr in den privaten Bereich einmische. So what? Die Finanz mischt sich auch in meinen privaten Kontostand ein, was mich viel mehr schmerzt als ein Zigaretten-Automatenverbot es je könnte. Freilich gibt es dringlichere Probleme, die die österreichische Politik zu lösen hätte, aber das Raucherproblem ist eines der hartnäckigsten.
Es ist gut, wenn hier eine Parteichefin endlich eine klare Position bezieht, während die Gesundheitsminister seit Jahrzehnten daran scheitern, sich gegen die Rauchwaren-Industrie, die Gastwirtschaft und das rauchende Wahlvolk durchzusetzen. Effekt: Inzwischen schaffen Österreichs Jugendliche mittlerweile schon ab dem Einstiegsalter von elf Jahren die Basis für einen später möglichen Lungenkrebs. Immerhin legt die Politik hier den Grundstock für Krankheitskarrieren, während mangels Bildungsreformen berufliche Karrieren verunmöglicht werden, könnten Zyniker meinen. Scherz ohne ist es freilich nicht ganz klar, ob ein Zigaretten-Automaten-Verbot auch die gewünschten Erfolge brächte. Die aktuellen Rahmenbedingungen für junge Raucher bringen aber nur Misserfolge. Es wäre also einen Versuch wert.
P.S.: Liebe Userinnen und User: Bevor Sie mit Ihren Bashings beginnen, wollte ich Sie noch bitten, im Posting dazuzuschreiben, ob Sie Raucher/in oder Nichteraucher/in sind. Das erscheint mir in diesem Zusammenhang doch relevant. Ich selbst rauche dann und wann, wenn ich betrunken bin. Nüchtern finde ich es hirnrissig. (Rainer Schüller, derStandard.at, 15.6.2011)
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rauchen verbieten wäre nur ein anfang. hier geht es um einen zwang zum gesunden leben, damit das öffentlich finanzierte gesundheitwesen nicht kollabiert. Dann kommt fettes essen, junkfood, alkohol, gefährliche sportarten, räucherstäbchen, sonnenbaden, ungeschützter sex,.
Dann sind wir alle sehr gesund, aber sterben trotzdem - vielleicht ein jahr später, dafür unglücklich. die Grünen entwickeln faschistoides verhalten unter dem deckmäntelchen des "Guten".....
Ich (Nichtraucher) finde es einfach nur noch lächerlich, wie auf die Raucher als Süchtige eingedroschen wird. Gleichzeitig bleibt der Alkohol unberührt, obwohl der mit Sicherheit sehr viel schlimmere Sachen anrichtet, denn abgesehen von gesundheitlichen Folgen, wirkt er sich negativ auf Soziales, Familiäres, den Verkehr usw. aus und steigert zudem auch noch gleich die Gewaltbereitschaft bzw. senkt die Hemmschwelle.
Bevor den Zugang zur Zigarette erschwert, sollte man den Zugang zum Alkohol unterbinden.
... zu verbieten - anstatt alles drumherum nur so wischiwaschi (geteilte lokale, werbeverbot, automaten, etc.)? würd keinem schaden aufhören zu MÜSSEN - hab selbst ca 20 jahre geraucht und um wieviel besser man sich fühlt weiß man erst wenn man mal aufgehört hat ...
Sinnlos, die Automaten zu verbieten. Da gehens halt an die Tankstelle und kaufen sie dort. Wir haben wirklich andere Sorgen als diese depperten Automaten, eine gscheite Lösung für die Lokale (nämlich ein generelles Rauchverbot), als diese nicht kontrollierbare Wischiwaschigeschichte, keiner hätte horrendes Geld für irgendwelche Glaswände ausgeben müssen, die Fluktuation wäre für alle Wirte gleich gewesen. In anderen Ländern (zb Italien) geht das auch, irgendwann kommts sowieso über eine Richtlinie, dann können alle Wirte ihre teuren Umbauten wieder wegreissen. Bin Nichtraucher, der sich aber auch mal in den Raucherbereich setzt, wenns dort lustiger ist.
und das ist, anders als das ebenfalls strafbare freischalten der automaten für kinder durch erwachsene auch kontrollierbar. und darum geht es letztlich.
verboten ist es jugendlichen zugang zu zigaretten zu verschaffen. die frage hinter dem glawischnigg vorstoß ist, wie sorgt man dafür, dass das (bereits existierende) verbot ernstgenommen wird.
und da wäre es tatsächlich wünschenswert, wenn erwachsene >>nein<< sagen würden, wenn sie von jugendlichen gebeten werden einen zigarettenautomaten freizuschalten.
wird der gezwungen so einen bloedsinn zu schreiben oder denkt der evtl wirklich so beschraenkt?
sensationell auch die aufforderung dazuzuschreiben ob man raucher oder nichtraucher ist. als naechstes lungenvolumen, einkommen und bildungsstand.
sobald dann einer behauptet nikotin hat was mit dem sextrieb zu tun, bitte auch anfuehren wie oft man in der dusche onaniert hat und ob man regelmaessig heterosexuelle traueme hat
alles natuerlich nur dem guten zweck verpflichtet
.. bekomm ich also nur mehr umständlich und wesentlich teurer meine Zigaretten bei der Tankstelle. Na toll ..
Wäre es nicht sinnvoller die Automaten besser auszurüsten. Zb. ein Pin-Code den jeder Raucher beantragen kann .. die Wähltasten sind vorhanden.. die Verbindung besteht ebenfalls (man kann ja bereits mit dem Handy bezahlen). Falls Jugendliche erwischt werden wie sie mit einem Pin Zigaretten beschaffen, kann ja der jenige bestraft werden, der den Code weitergegeben hat. Ergo wird jeder auf sonen Pin aufpassen.
Oder noch besser, Automaten nur mehr mit Handy-Bezahlfunktion. Jeder Handyvertrag beinhaltet das Alter.
Wenns zu teuer ist kannst du ja aber auch einfach aufhören zu rauchen. Oder zwingt dich jemand zum rauchen?
Rauchen und dann über den hohen Preis aufregen halte ich schon sehr befremdlich.
Rauchen IST nun mal eine teure Angelegenheit.
wäre es nicht sinnvoller sich schon bevor die Tschik ausgehen daheim ein paar Schachteln auf Lager zu halten? Es gibt kein sinnvolles Argument für Tschik-Automaten, außer die Bequemlichkeit dass Tschik 24/7 vorhanden sind, was sie eigentlich eh sind, nur teurer an manchen Tanken.
da sie selbst trinken müsste ihrer Schlussfolgerung und der Berichterstattung über "Komasaufen" zu Folge der Ausschank von Alkohol aufgrund zum "Schutz von jungen Suchtgefährdeten" stark begrenzt werden
keine Abgabe in Tankstellen oder Supermärkten, her mit dem staatlichen Alkoholmonopol
weiters sind Fastfoodketten und Imbissbetriebe zu schliessen, die Lebensmittel anbieten mit deren Hilfe man sich "fett" fressen kann
die Nanny-State Fantasien der Grünen sind bezeichnend für das Selbstverständnis erfolgreicher PolitikerInnen als zur Bevormundung berechtigte Lichtgestalten
auch die Wortwahl "das Raucherproblem" ist bezeichnend. Raucher sind nur Probleme, keine Menschen mit Freiheitsrechten
Das es manche einfach nicht in ihren Schädel bekommen. Es geht beim Raucherverbot nicht um euch Raucher, sondern um die Mitmenschen. Passivrauchen ist nämlich auch schädlich. Und von Passivfettsucht oder Passivrausch habe ich jedenfalls noch nie etwas gehört.
Hingegen ist Alkohol am Steuer auch verboten, weil man eben seine Mitmenschen gefährdet. Also warum sollte das beim Passivrauchen anders sein?
Im übrigen können wir auch bei Lebensmittel froh sein, dass der Staat regulierend eingreift. Denn was wir sonst alles von der Industrie zu fressen bekommen, darauf hätte ich auch keine Lust mehr. Sieht man ja immer wieder, dass es die Lebensmittelindustrie übertreibt vor lauter Gier (Gammelfleisch, BSE, EHEC,...).
es geht bei Alkohol um Mitmenschen die Krankenkassenbeiträge bezahlen die der/die Alkoholkranke nichtmehr erwirtschaftet
es geht um Gewalt die von Alkohol begünstigt wird
es geht um Alkohol im Straßenverkehr, also die LEBEN ihrer Mitmenschen
nachdem sie eine Regulierung durch den Staat wünschen brauchen sie sich eh net aufzupudeln wenn ich ein Verbot von Transfetten oder "dickmachenden" Produkten fordere
Schokolade brauchens net zum leben, aber fett werden sie davon
und wer bezahlt die Behandlungen für ihre Adipositas?
ich verordne ihnen auch verpflichtenden Morgensport, denn eine von ihnen erlittene Krankheit schädigt die Wirtschaft und ihre Mitmenschen
wenns das alles net in ihren Schädel kriegen sinds halt inkonsequent UND dumm
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