Neues Gebührenmodell bei Ebay

14. Juni 2011, 16:26
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    foto: ap

    Ebay mit neuem Gebührenmodell

Bei Verkauf nun Provision von neun Prozent, maximal 45 Euro - Neues Modell bedeutet für viele Nutzer höhere Preise

Bei Ebay ist das im Mai angekündigte vereinfachte Gebührenmodell in Kraft getreten. Pauschal wird bei einem Verkauf nun eine Provision von neun Prozent des Verkaufspreises berechnet, maximal beläuft sie sich auf 45 Euro. Das neue Modell soll für private Nutzer mehr Transparenz bieten und zudem dem veränderten Image der Plattform Rechnung tragen. Das Preismodell ist Teil einer umfangreichen Imagekampagne.

Allgemeine Handelsplattform

In den vergangenen Jahren hat sich das Angebot von Ebay immer mehr von einer Auktions-Site für gebrauchte Artikel zu einer allgemeinen Handelsplattform entwickelt. Das Geschäft mit neuer Ware zu festen Preisen sei inzwischen stark ausgebaut worden, bestätigte Deutschland-Geschäftsführer Stephan Zoll im Rahmen der Ankündigung im Mai. Das dürfte auch sehr im Sinne der Betreibern sein, denn Hauptrivale Amazon, einstiger Online-Buchhändler, baut sein Portfolio seit Jahren ebenfalls massiv aus und ergänzt es mit immer mehr Produktkategorien.

Ausnahmen für Verkaufsprovisionen

Die neuen Verkaufsprovisionen gelten nicht für Handyverträge, Fahrzeuge, Boote und Flugzeuge. Für sehr viele Nutzer könnte das neue Modell allerdings höhere Preise bedeuten. Bei Ware etwa, die für eine Summe von 500 Euro verkauft wird, entstünde dem Anbieter mit 45 statt 29 Euro Provision eine Erhöhung von fast 70 Prozent, rechnete "stern.de" vor.

Transparentere Regeln

Ebay rechtfertigt das neue Modell dennoch, da es transparentere Regeln bietet. "Die Ebay-Gebühren bleiben aber weiter absolut wettbewerbsfähig", betont das Unternehmen. Zudem sei die neue Provision nach oben hin begrenzt. Das Unternehmen will weiterhin in die Verbesserung der Plattform und neuer Services investieren. Im vergangenen Jahr hat Ebay in Deutschland rund 852 Mio. Euro mit Gebühren eingenommen. Vergleichszahlen aus den Jahren davor liegen nicht vor. (APA)

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Ebay

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19 Postings
stuffy
00
16.6.2011, 09:25

Die Gier der Firmen ist ein "Luder"...

Sie können den "Hals" nicht voll genug bekommen...

Für Privatanbieter ist eBay mittlerweile total uninteressant geworden - kein Wunder bei den hohen Gebühren, noch dazu weil man mit den Versandgebühren bald mehr "Reibach" erzielt als mit dem Artikel selber - kommen dann noch die eBay Gebühren dazu, wär's besser gewesen, man hätte das "Trumm" gleich weggeworfen ...

TRex30M
00
15.6.2011, 08:37

Wie viele andere, empfinde ich die Gebühren bei Ebay mittlerweile als viel zu hoch.
Alternativen gibt es leider keine Brauchbaren, aber ich beschränke mich eben auf willhaben oder Geizhals.

Kelborn
00
15.6.2011, 07:59

VIEL zu teuer. Das wars wohl mit ebay. Gute Alternativen?

systemfehler1
10
15.6.2011, 07:24
Habe ebay ausschließlich zu

Erweitern meiner Musiksammlung benutzt.

..und lass es seit drei Monaten wieder bleiben.

Es gibt keine Schnäppchen mehr.

Viele Anbieter, die mit 1€ ihre Sachen einstellen, bieten via "Freunden" bei ihren eigenen Produkten mit, um die Preis in die Höhe zu triebn. ebay schat dabei zu, weil´s ja auch den Umsatz hebt.

"Sofort kaufen" kann ich auf Börsen und Flohmärkten auch - in 90% der Fälle sogar günstiger, und die Ware kann ich mir vorher auch ansehen.

Warum manche Leut´ auf Produkte mehr bieten, als diese bei z.B. amazon kosten, kann ich auch nicht nachvollziehen - muss wohl die das sogenannte "ebay-Syndrom" sein.

Amüsant, aber lästig.

Chris Lance
05
15.6.2011, 07:13

hab original meine letzte auktion bei ebay laufen, danach stelle ich dort nichts mehr ein. aufs umdenken brachte mich der letzte verkauf, wo ich soviel für nen artikel erhalten habe, dass ich ihn ebenso in den müll werfen hätte können. nochdazu hatte ich eine mail bekommen mit "angebotsgebühr 0€". dachte mir gut, einfach einstellen auf ebay als auktion und geht schon. nach 2 wochen, rechnung mit der erklärung die auktion hätte nur auf ebay.at und nicht auf ebay.de gegolten, als ob das bei der seite nen großartigen unterschied mache. ich nahm mir darauf die mail her und musste tonnenweise kleingedrucktes lesen, wo überall die aktion gilt und wo nicht. ehrlich gesagt find ich das neben dem preis-selbst-in-die-höhe-verkäufertum zum kotzen...

versatile
00
15.6.2011, 12:57
detto

Hatte bei der 0€-Aktion letztes Jahr schon irrtümlich .de anstatt .at erwischt.
Das Inserat war freilich umsonst, dafür aber nicht gratis.
Keinerlei "Änderungmöglichkeiten" über die Hotline danach - warum sollten sie auch.

der schwitzbär der schwitzt sehr
00
15.6.2011, 03:58
dummtreue Kunden abschöpfen

für mich gibt es nur noch willhaben.at

karl der postler
04
15.6.2011, 01:27
für mich auch ein grund, waren dort nicht mehr einzustellen

saftige abzocke diese erhöhung!
dringend ein zweite bzw. dritte alternative zu ebay gesucht!

systemfehler1
00
15.6.2011, 07:27
Der gute alte Flohmarkt, Börsen....

"will-haben.at" ist auch nicht ganz lupenrein.
Da findet man Autos, die mit denselben Fotos und weitasu billiger auch in ebay stehen, dort allerdings auch keine Käufer finden - allerdings auch mit gänzlich unterschiedlichen Produktbeschreibungen.

Offenbar darf man bei will-haben mehr lügen.

Couchsurfer
03
15.6.2011, 01:03
Bye Bye EBay

Ich nutze auch schon 1, 2 Jahre hauptsächlich www.willhaben.at

hosenwurm
01
15.6.2011, 00:34
Stolz

9% "Marge" ohne Fulfillment, Gewährleistung, Rückgaberisiko, Lagerhaltung etc., bloß für die Bereitstellung eines Shopsystems, am liebsten noch mit dem hauseigenen teuren Bezahlsystem.

Der feuchte Traum eines jeden Retailers.

Dr.Student des Wurschtfachverkaufs
05
14.6.2011, 22:09
Ebay schon lange den Rücken gekehrt

Viele User vergessen, dass vor einigen Jahren die Provision noch bei 4, 5 Prozent lag. Die Angebotsgebühr war zwar leicht höher, was man aber vernachlässigen konnte. Alles in allem - einfach nur mehr Abzocke. Willhaben und Amazon tuns auch.

Lotte Nexa
05
14.6.2011, 21:12
Alle verdienen, außer dem Verkäufer

dem bleibt das Risiko und die Arbeit.

systemfehler1
01
15.6.2011, 07:28
Auch der Käufer ist relativ ungeschützt.

Sagt Ihnen jemand, der ausschließlich kauft auf ebay.

Bei Problemen wird man relativ unpersönlich abgespeißt.

jonssonr
05
14.6.2011, 20:38
Is sicher geil als Unternehmen mit quasi Monopolstellung

so einen Satz von sich geben zu können: Die Ebay-Gebühren bleiben aber weiter absolut wettbewerbsfähig"
Ich persönlich finde 9% ziemlich heftig, vor allem für den mieserablen Service der geboten wird (Email Antworten aus Textbausteinen, selbst schon erlebt etc.), tue mich aber auch schwer Alternativen zu finden.

Georg G
02
14.6.2011, 18:24

eBay ist echt unglaublich teuer!! teure dinge (iPhone, laptop, etc.) zu versteigern, kostet viel geld. verwende mittlerweile oft willhaben.at (achtung, hier ist vorsicht vor unseriösen (an)geboten geboten)!. kostet nichts und vor allem im raum wien ist es seeehr praktisch (tel.nr und unkompliziert).

jumpingjack flash
01
14.6.2011, 19:21

stimmt - lokal willhaben - mit selbstabholung wenig risiko.

neeeed
05
14.6.2011, 16:36
ebay meiden

ich versuche schon längers ebay zu meiden, aber leider sind die alternativen nicht so topp (weil weniger user)

der schwitzbär der schwitzt sehr
00
15.6.2011, 03:59

willhaben.at ist unter den Top-10 Webseiten in ganz Österereich soweit ich weiß - längst VOR Ebay

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