Fusion-A-Chips offiziell vorgestellt - APU kombiniert CPU mit ATI-Grafikeinheit - Bis zu vier Kerne
In den vergangenen Jahren hat Prozessorhersteller AMD zunehmend Marktanteile im Vergleich zum Branchenprimus Intel verloren. Eine Situation, mit der man sich bei AMD aber natürlich nicht so ohne weiteres zufrieden geben will: Mit einer neue Prozessorgeneration nimmt man nun einen neuen Anlauf - und startet diese jetzt gleich mit vollmundigen Versprechungen.
Laufzeit
So soll die "Fusion A"-Architektur nicht nur einen deutlichen Performance-Schub bringen, sie verspricht auch eine wesentlich längere Akku-Laufzeit. Dem offiziellen Markennamen "Allday" entsprechend sollen Laptops mit "Fusion A" um die 10,5 Stunden durchhalten, so wird zumindest an einem Referenzgerät demonstriert.
Belastung
Dies allerdings ohne Last, auch ist immer zu bedenken, dass die Laufzeit natürlich noch stark von anderen Komponenten abhängt. Bei durchgängiger Vollast - mit dem Benchmark 3DMark06 - sollen immerhin noch knapp 3 Stunden übrig bleiben. Für die Betrachtung von Blu-Ray-Videos verspricht man - bei dem Referenzgerät - rund 200 Minuten Durchhaltevermögen.
Aufbau
Den Kern der neuen Architektur bildet die Kombination einer ATI-Grafikeinheit mit der CPU, bei AMD nennt man das APU (Accelerated Processing Unit). Bei Fusion A kommen zwei bis vier Kerne zum Einsatz, für stärkere Grafikanforderungen kann zusätzlich eine eigene GPU verbaut werden. Besonders interessant dabei: Diese GPU kann dann mit dem Grafikteil der APU zusammenarbeiten, um einen weiteren Performanceschub zu erhalten.
Komponenten
Rund um die APUs sollen Laptops mit "Fusion A" ebenfalls aktuelle Technologie verbauen. So unterstützt AMD hier etwa HDMI 1.4a, USB 3.0 und DisplayPort 1.1. (red, derStandard.at, 14.06.11)