Der Aufwand scheint sich auszuzahlen
Apples Online-Angebot rund um iTunes und AppStore beherbergt mehrere Millionen Songs, Filme, Spiele und Anwendungen für Mac, Windows, iPod, iPad und iPhone-Nutzer aus aller Welt. Für den Konzern bedeutet dies nicht nur eine Erweiterung des Geschäftsfeldes abseits vom Hardware-Verkauf, sondern auch eine große Chance Kunden an das eigene Ökosystem zu binden. Welcher finanzielle Aufwand dahintersteht, will nun ein Analyst herausgefunden haben.
Milliardengeschäft
Laut Horace Dediu von Asymco sollen sich die Betriebskosten und zusätzlichen Investitionen in Rechenzentren zum Ausbau der Kapazitäten mittlerweile auf 113 Millionen US-Dollar pro Monat belaufen. Der Konzern hat dazu zwar keine offiziellen Informationen veröffentlicht, allerdings ließe sich der Aufwand aus den bereitgestellten Zahlen und Statistiken errechnen. Auf der vergangenen WWDC gab Apple unter anderem bekannt, dass bislang 15 Milliarden iTunes-Songs heruntergeladen, 130 Millionen eBooks erworben und 14 Mrd. Apps erstanden wurden. Von den Einnahmen durch die App-Verkäue sollen bis heute rund 2,5 Mrd. Dollar an die Entwickler ausgeschüttet worden sein. Hier streicht Apple eine Marge von 30 Prozent ein. In Zukunft will der Konzern sein Angebot mit dem Online-Dienst iCloud ausbauen. (zw)