Blutspenden

Versorgungsprobleme: Zahl der Blut-Spender sinkt

14. Juni 2011, 10:05
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    foto: apa/ulrich perrey

    Am wenigsten Spender gabs vergangenes Jahr in Wien

Nur Beteiligung von 3,4 Prozent der Bevölkerung im vergangenen Jahr

Wien - Ein Tag rund um den "besonderen Saft": Die Blut-Transfusionen sowie die daraus gewonnen Produkte retten jährlich Millionen Menschen das Leben. In Österreich, so das Rote Kreuz, gibt es aber aktuelle Probleme. Der stellvertretende Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, Werner Kerschbaum: "Der Bedarf an Blutkonserven geht pro Jahr um zwei bis drei Prozent zurück. Aber seit Anfang des Jahres haben wir rund zehn Prozent weniger Blutspender." Hier öffne sich eine zunehmende Schere zwischen dem Aufkommen an Blutkonserven und dem Bedarf.

Zu wenige Spender

Österreichweit spendeten im Jahr 2010 exakt 286.974 Menschen Blut. Das ergab 420.994 Blutkonserven. Die Beteiligungsrate an Blutspendeaktionen betrug damit allerdings - bezogen auf die Gesamtbevölkerung - nur 3,4 Prozent. Am niedrigsten war sie vergangenes Jahr in Wien mit 2,2 Prozent am höchsten im Burgenland mit 5,2 Prozent. An dritter Stelle landete Salzburg mit 4,7 Prozent. Anlässlich des diesjährigen Welt-Blutspendetages forderten österreichische Experten aber auch einen möglichst effizienten und zurückhaltenden Einsatz der Blutkonserven. Vor allem sollte vor geplanten Operationen darauf geachtet werden, dass Patienten nicht schon vor dem Eingriff an einer Anämie leiden und somit im Rahmen der Operation besonders häufig Transfusionen benötigten. (APA)

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mr.ioes
00
15.6.2011, 00:07

Ich kann aus dem Artikel keine Versorgungsprobleme feststellen.

Sollte es die wirklich jemals geben, einfach nochmal nen Artikel schreiben, dann geh ich spenden in 0 komma nix.

ravenna
02
14.6.2011, 20:35

Na und was wäre da ganz hilfreich?

Genau, ein Link zu Blutspendeterminen. Es geht halt nichts über mitdenkende APA-Meldung-Kopierer.

ravenna
00
16.6.2011, 19:48

Danke, aber ich kann das Internet schon bedienen. Ändert nichts daran, dass so ein Link zu dem Artikel einfach dazu gehört.

Martin Boeker
 
00
16.6.2011, 18:47
ich empfehle www.blut.at

Das Blutspenden wird ist gesetzlich geregelt und ich finde das gut so. Ich wünsche jedem Menschen, der Blut braucht, dass dieses Blut sein Leben rettet und nicht gefährdet!

Hupf Gugl
00
15.6.2011, 10:36
Blutspendetermine

es wäre eh so einfach: www.blutspende.at
Da such ich sie - oft allerdings sehr gut versteckt, unübersichtlich oder gar unvollständig. Manchmal weiß man die ungefähren Termine in den Landesbezirken, aber FIX ist immer nur die Blutspendezentrale in Wien, die hat täglich offen für Spenden.
Manche Freiwillige vor Ort verleiden einem manchmal das Spenden, besonders wenn sie nach 3 Stunden Arbeit auf ihre - gemeinsame - Mittagspause pochen, alle Formulare und Gutscheine wegräumen und die potentiellen Spender vor der Türe warten lassen, anstatt dass sie jeder für sich mal kurz pausieren. Die Grenzen zwischen der wichtigen Freiwilligkeit und dem "Beamtentypus" verschwimmen manchmal zu sehr.

KammerlExperte
10
14.6.2011, 19:48
Leute haben eben immer weniger Zeit

und bei 62% Steueraderlass bleibt fast nix mehr
für einen selber über.

Dann noch steigende Zahl der chronischen
Erkrankungen.

Wenn RK etwas dafür zahlen würde kämen auch
mehr Leute. Mit Würstel und Merci ist man in den
60er hängen geblieben.

vibraphone
00
16.6.2011, 15:35
Es gibt auch Leute, deren Blut nicht "gefragt" ist, z.b. geringerer HB-Wert - da kann man hingehen so oft man will ...

MovGP0
02
14.6.2011, 20:30
leider falsch

sieht man in ländern wo für die spenden bezahlt wird...

Samhain
00
14.6.2011, 17:24

Dafür sind wir beim Organ spenden super toll.

mika33
02
14.6.2011, 17:00
Liegt aber auch an der immer strengeren Auswahl der Spender.

Wenn irgendein wert nicht passt, wird man sofort von der Spende ausgeschlossen, was natürlich grundsätztlich gut ist, aber man wird dabei immer strenger .....

Wienbär
00
14.6.2011, 18:38
Man wird sogar ausgeschlossen, wenn man eine stressbedingte Amnesie hatte und alle Blutwerte in Ordnung sind.

Als ich (sehr hohe Rekordspenderin) in der Blutspendezentralenach dem Grund fragte, erhielt ich wortwörtlich diese Antwort: "Sie könnten ja eventuell etwas im Blut haben, das eventuell irgendwann einmal vielleicht bei einem Empfänger etwas auslösen könnte."
Auf meine Frage, was das denn bei stressbedingter Amnesie sein könnte, sagte die Ärztin: "Wollen Sie etwa verantworten, dass ein Empfänger Ihretwegen erkrankt?"
Als ich meine Betroffenheit, wegen Stress nicht mehr spenden zu dürfen, äußerte, meinte sie, ich könne ja auch anders spenden. Auf meine Frage, was sie denn damit meine, war Ihre Antwort: "Sie können ja auch Geld spenden."
Ich hatte zu diesem Zeitpunkt 200 Spenden bei der Wiener Blutspendezentrale des Roten Kreuzes abgegeben.

F.S.K
00
21.6.2011, 18:29

was hat eine Amnesie mit Blut zu tun?

jumpingjack flash
01
14.6.2011, 17:42

stimmt - die liste wird immer länger - menschen die reisen können gar nicht mehr spenden - ich meine das ist etwas übertrieben.

rutluk
00
14.6.2011, 21:11

Ich bin da auch mehr oder weniger permanent betroffen. Aber es geht doch hauptsächlich um sowas wie Malaria/Cholera-Gebiete? Ich kann schon verstehen, dass man da das Risiko so gering wie möglich halten möchte. Überlegen Sie mal, was los wäre, wenn jemand von einer Blutspende Malaria bekommt...

jumpingjack flash
00
19.6.2011, 23:10

england, ungarn, italien (gardasee) usw. alles bin ich schon gefragt worden.
eleganter wär das blut je nachdem auszusondern - geht wohl nicht - natürlich haben sie recht - aber abnscheinend steigt die anzahl der ausschliessungsgründer schneller als die zahl der spender.

thatslife
00
14.6.2011, 15:23
in österreich spende ich sicher nicht

ich würd in deutschland, frankreich, schweden, finnland, holland,... sofort gehen, aber bei uns sicher nicht.

obwohls schon so viele statistiken drüber gibt sind wir nachwievor das land wo am häufigsten blutkonservenen gegeben werden, einfach weil es ein wahnsinns geschäft fürs rote kreuz ist. solang da die krankenkassen bei uns nicht mal strikt durchgreifen udn ärzte die zu häufig unnötige konserven verabreichen in die mangel nehmen wird sich wohl nix ändern.

xxx...yyy...
10
15.6.2011, 10:28
wenn anderswo aus kostengründen an solchen dingen gespart wird, dann brauchen wir uns daran kein vorbild zu nehmen...

jumpingjack flash
11
14.6.2011, 17:41

hauptsache sie bekommen ihre blutspende verabreicht wenn sie es brauchen - eine etwas egoistische einstellung haben sie da.

Thank God I'm A Country Boy
00
14.6.2011, 15:51

Schau, und ich sehs andersrum- mir ist lieber, eine meiner Blutspenden wird angewendet, wos nicht 100% notwendig ist, als dass ich, wenn ich im Spital liege und Blut brauchen könnte, keines bekomme weils kein eindeutiger Fall ist.

Samhain
01
14.6.2011, 17:25

Es ist nicht so ungefährlich eine Blutspende zu bekommen und wenn es nicht notwendig ist, dann benötigen Sie auch keine.

Thank God I'm A Country Boy
00
15.6.2011, 14:54

Es gibt also nur eindeutige Fälle.. keinen Graubereich, nie?

LGL
00
15.6.2011, 07:50
in gewissem Sinne ist eine Blutspende ja auch eine Organtransplantation

DD1981
00
14.6.2011, 15:11

Das Problem ist ja das von 400.000 Konserven ein grosser Teil im Müll landet...weil es nur begrenzt haltbar ist. Hier müsste man ansetzten es länger einsatzfähig zu machen.

The_new_number_2
00
14.6.2011, 16:15

2009 wurden 3000 Konserven vernichtet und das war etliche Zeitungsartikel wert. Offensichtlich werden daher wohl >99% der Konserven nicht vernichtet. Für deine Behauptung, ein "großer Teil" würde vernichtet, würde ich daher um eine nähere Begründung bitten.

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