"Wenn (DNF) das 15. Jahr in Entwicklung war, fragt man sich, was sie die anderen 14 Jahre und 10 Monate gemacht haben"
Ob man nun das 12., das 14. oder doch doch bereits das 15 Jahr (je nach Zählbeginn) auf die Rückkehr des Videospielhelden Duke Nukem warten musste, dürfte angesichts der unvergleichlich langen Entwicklungszeit nebensächlich sein. Tatsache ist: Nach dem vielleicht größten Hype der Videospielgeschichte ist der Duke 2011 zurückgekehrt. Ein Comeback, das laut der internationalen Fachpresse nicht nur humoristisch ein Schlag unter die Gürtellinie ist.
"Gruselig und widerlich"
Denn die auf viel Nostalgie setzende Rettung der Menschheit vor "schweinischen" Außerirdischen leide an unübersehbaren Alterserscheinungen. "Am Ende spürt man jedes Jahr DNFs lächerlich fragmentierter Entwicklung, die durch jeden der nicht zufriedenstellenden Rahmen durchsickert", urteilt Eurogamer. Vier unterschiedliche Entwicklerstudios hätten vergeblich versucht, ein bereits früh zum Scheitern verurteiltes Projekt zu retten und zu flicken. "Es ist ein Spiel über eine abscheuliche Persönlichkeit, die sich nur bei Soziopathen einzuschmeicheln vermag", gibt sich Destructoid schockiert. Die Entwickler hätten Brutalität, Sexismus und vulgäre Sprüche vor Spielinhalte gestellt. "Vielleicht ist noch Leben in Duke, aber nicht in seiner jüngsten Inkarnation. Nicht solange seine Entwickler denken, er sei cool und zum totlachen, anstatt gruselig und widerlich und nicht, solange er in Spielen auftritt, die nicht einmal mit Budget-Werken konkurrieren können", so Destructoid. "Mit heutigen Standards kann es einfach nicht mithalten", bekräftigt Joystiq die Kritik.
Stehen geblieben
Allgemein wird moniert, dass sich das Spiel zwischen ferngesteuerter Rohrbombe und Peniswitz keinen Schritt weiterentwickelt habe. "Es ist, als würde man nach vielen Jahren einen alten Freund wiedertreffen, um dann festzustellen, dass er sich keine Spur weiterentwickelt hat. Dukes Rückkehr ist ein trauriges Wiedersehen, das einen wünschen lässt, dass man die Vergangenheit doch besser ruhen gelassen hätte", so GamePro. "Wenn (DNF) das 15. Jahr in Entwicklung war, fragt man sich, was sie die anderen 14 Jahre und 10 Monate gemacht haben", schließt The Guardian. "Dukes Rückkehr ist ein bittersüßer Beweis dafür, wie stark sich die Industrie weiterentwickelt hat. Wir lieben ihn noch immer, aber er verdient etwas Besseres", gibt sich PALGN hoffnungsvoll. (zw)
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Dort kriegen die Fans auch immer wieder das Gleiche zu hören... und wären enttäuscht wenn es anders wäre! Warum sollte der Duke sich jetzt auch einmal ändern? ;)
ich habs heut gekauft und erst kurz angespielt weil keine zeit und ich muss sagen, jeder verdammte cent is es werd gewesen!!! wo gibt es noch ein spiel/shooter mit so viel ironie?
ich finds einfach nur genial! :D
ich habs heut gekauft und erst kurz angespielt weil keine zeit und ich muss sagen, jeder verdammte cent is es werd gewesen!!! wo gibt es noch ein spiel/shooter mit so viel ironie?
ich finds einfach nur genial! :D
politisch korrekt ist duke nukem nicht, es ist ein vulgaerer spass, aber es IST spass. den impliziten vergleich mit politisch korrekten amerikanischen high-tech PROPAGANDA shootern (codmw2, bfbc2, etc.) finde bedenklich.
Also der Multiplayer von BFBC2 ist schon sehr geil, mMn um einiges besser als bei CoD. Der SP ist dagegen typ. Einheitsbrei, wie bei allen CoD, MoH, etc.
den impliziten vergleich mit politisch korrekten amerikanischen high-tech PROPAGANDA shootern (codmw2, bfbc2, etc.) finde bedenklich.
Die USA rüsten für neue Kriege... bei der wirtschaftlichen Lage würde es mich nicht wundern, wenn Europa auch sein Fett ab kriegt ... sind wir ja "mitschuld" wegen dem "starken Euro" ...
wenigstens hat er sich selbst erhalten. Ich habe bei wenigen Shootern in meinem Leben doch hier und da lachen können und schmunzeln kann ich bis jetzt fast durchgehend.
Warum das Rad immer neu erfinden, das ist ja auch das Problem, bei den meisten Nachfolgetiteln, man will so viel verbessern, daß man vergisst, was das Orginal gut gemacht hat.
zugegeben ich habs noch nicht gespielt aber nach allem was man so hört bin ich doch enttäuscht
dabei hätte ich mich in Zeiten von pseudorealistischen Militärshootern sehr auf einen Old-school Duke gefreut.
Aber das scheint er mit 2 Waffen-Beschränkung, automatischem Heilen und Schlauch-Levels genau nicht zu sein.
Naja mal hoffen dass das was wird: http://www.dukenukemreloaded.com
Ob in der Deckung warten bis sich die Lebensenergie wieder auffüllt besser ist, ist Geschmackssache.
In manchen Spielen, vor allem in over the top Actionkrachern (zB Call of Duty), passt es ganz gut, in manchen, vor allem in taktischen und/oder Spielen die Wert auf Erkundung legen (zB Deus Ex), eher nicht.
Duke wäre eigentlich auch so ein Spiel wo dass passen würde, es ist aber nicht "old school" und eben jenes wird vom Duke ja immer behauptet.
Außerdem gibt es das Paradox das Lebensenergie hier "Ego" genannt wird und wie es hier ( http://www.escapistmagazine.com/articles/... ver-Review ) so schön gesagt wird. Der Duke füllt sein Ego durch Wegrennen und Verstecken auf? Wirklich?
bei all der berechtigten Kitik muß man dem Duke eines doch zu Gute halten: er macht einem nichts vor! er ist was er ist, ein sexistischer Obermacho mit Eiern aus Stahl der einer Bande Aliens in den extraterrestrischen Allerwertesten tritt.
die sogenannte "Weiterentwicklung" im Spielebereich hat einfach nur in die selbe Sackgasse geführt in der auch Hollywood seit Jahren feststeckt. noch mehr Explosionen und 3D Support werden das Actiongenre nicht retten, weder auf der Kinoleinwand noch am PC (welch skurile Ausmaße das Ganze angenommen hat kann man schön bewundern an CoD, Star Wars oder Transformers... )
Ich habs geahnt, der King of Vapoware kann nicht plötzlich zum top-hit werden. Und ordninär, war das Franchise schon immer (macht ja auch einen Gutteil des Charmes aus).
der "neue" Duke kann dem alten das Wasser reichen, da er eigentlich genau der Alte geblieben ist.
Er ist genau das, was man sich al Duke Fan erwartet - ordinär, vulgär, einfach gestrickt, egozentrisch und mehr als gesund ist von sich selbst überzeugt.
Das Game selber ist keine Grafikbombe und auch kein Story/Gameplay Wunder. Allerdings durchaus herausfordernd und witzig. Zudem noch sehr actionreich und eine nette Abwechslung zu den ganzen Taktik/Drama Shootern zur Zeit.
Natürlich hätte er etwas mehr sein können und so auch evtl. neue Kundschaft anziehen, aber vielleicht hätte genau das die alten Fans vergrault?!
Prinzipiell bleibt zu sagen: Hail to the King, baby!
hätten sie ein paar moderne shooterelemente weniger oder gar nicht eingebaut (regererative HP, nur 2 Waffen) wäre DNF viel mehr das was die fans am alten DN3D liebten.
Wer sich über die persöhnlichkeit des aktuellen Dukes aufregt hat den alten 3D-teil nie richtig gespielt.
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