Österreich erleidet Deba­kel im Entscheidungsspiel

12. Juni 2011, 20:33

Island demontiert ein desolates ÖHB-Team mit 44:29 im direkten Duell um das Ticket nach Serbien

Die Handball-EM 2012 in Serbien geht ohne Österreichs Männer in Szene. Das rot-weiß-rote Nationalteam war am Sonntag beim 29:44 (14:21) in Reykjavik gegen Island ohne Siegchance, zumindest ein Unentschieden wäre für das Weiterkommen notwendig gewesen. Deutschland sicherte sich mit 9 Punkten den Gruppensieg vor Island (8), Österreich (7) und Lettland (0), nur die Top Zwei qualifizierten sich für das Turnier von 15. bis 29. Jänner 2012.

Das Endspiel gegen den Olympia-Zweiten um die Endrundenteilnahme war die erwartet schwere und wie sich herausstellte unlösbare Aufgabe. Nach der bitteren 20:28-Heimniederlage in Innsbruck gegen Deutschland wollte das Team von Magnus Andersson das Spiel von außen aufziehen, teilweise gelang dies, doch scheiterten Flügelflitzer Konrad Wilczynski und Co. immer wieder am überragenden Tormann Björgvin Gustavsson.

Österreich war mit dem 1:0 nur einmal in der gesamten Partie in Führung und danach immer auf verlorenem Posten. Nach viereinhalb Minuten lagen die Gäste bereits 1:4 zurück, der höchste Rückstand in Hälfte eins war ein 12:20 (minus acht), mit minus sieben (14:21) ging Österreich in die Pause. Aus dem erhofften Umschwung in den zweiten 30 Minuten wurde nichts, nach nur fünfeinhalb Minuten waren die Isländer, die unbedingt gewinnen mussten, während Österreich ein Remis gereicht hätte, auf 27:17 davongezogen.

Das ÖHB-Team hätte sich erstmals aus eigener Kraft für eine EM qualifizieren können, stattdessen lief das Team in 200. Länderspiel von Patrick Fölser in ein Debakel. Alles bemühte Aufbäumen nützte nichts, nach 18 Minuten in der zweiten Hälfte bei 37:24 für Island war die Partie bereits endgültig verloren, die Resignation spürbar. Am Ende wurde es eine 29:44-Abfuhr.

Die deutsche Mannschaft verabschiedete Bundestrainer Heiner Brand mit einem 32:22 (17:11) in der bereits bedeutungslosen Partie gegen Lettland. Der 58-Jährige wird ab 1. Juli Manager im Deutschen Handballbund. Er verließ das Team mit einer erfolgreichen Qualifikation für die Kontinentaltitelkämpfe, fixiert mit dem Erfolg am Mittwoch gegen Österreich. (APA)

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i habs jo glei gsogt...

Die Verteidung steht einfach schlecht. Obs jetzt 2welle oder normaler Angriff der gegner ist, dass geht meistens viel zu leicht. Da kann Marinovic auch nichts machen, wenn die ohne große Kombinationen frei vorm Tor stehen. Wenn man hinten gut steht müssen sie auch mal Schüsse aus 9-10 Meter riskieren und da kann Marinovic mit seiner Klasse aufzeigen. Bekommt man das in den Griff kommt man auch zu mehr 2welle Toren und dann muss man nicht immer jeden Angriff mühsam aufbauen und langsam halten.

kann dir nur bedingt zustimmen,..

da Marinovic, oder besser gesagt - wirkliche Top Torhüter sich durch auch mal Unhaltbare auszeichnen. Und was Marinovic von außen für Tore bekommen hat trotzt jeder Beschreibung. Er hat bis zum 16ten Gegentor ja nicht mal einen Ball berührt, und das stärkt leider keine Abwehr der Welt, wenn man weiß das sobald einer durch ist das automatisch ein Tor bedeutet. Der Isländer gegenüber - ja der ist ein sehr guter Tormann.
aber noch viel Schlimmer war mit anzusehen das der Trainer überhaupt nicht reagiert auf diese Situtationen. Tragisch! Aber diese Mannschaft war es gewöhnt perfekt von Außen geführt zu werden, das kann Anderson leider gar nicht. Er ist schlicht und ergreifend der falsche für dieses Team (heißt nicht das er wo anders super pass

Gejammere

Was soll das ewige Gejammere nach solchen Leistungen? Wir haben genug talentierte Spieler und auch das Publikum und den Rückhalt für Hallenhandball. Die Spiele der Nati bei der EM waren vielversprechend und darauf kann man aufbauen. Das schlechte Spiel gegen ISL soll man nicht überbewerten und einfach weiter arbeiten. Vielleicht mit neuer Taktik oder einem ganz neuen Konzept, das auch einen charismatischen Trainer braucht.

handball

auch wieder tot.

Tot nicht, aber die Andersson-Ära hat in der Tat viel zerstört

Um mit den Topnationen mithalten zu können, fehlt es an Leistungsdichte. Da muss die Taktik perfekt sein und darf keiner einen schwachen Tag haben. Beides trifft seit Monaten eben nicht zu. Jetzt muss eben mit dem Neuaufbau des Teams begonnen werden. Der große Erfolg blieb der jetzigen Generation leider verwehrt. Aber man hätte Sigurdsson ja nicht beim ÖHB anketten können.

jounalistendeutsch

abstinken ist ein recht klaeglicher begriff, der dem englischen original nicht einmal ironischerweise gerecht wird. flux off!

von einer wienerische qualitaetszeitung haette man sich da schon eine bessere titelwahl erhofft: "Oest im entscheidungsspiel gegen island sch*ssen (brausen) gegangen" oder "eingefahren".

Welches englische Original? Der Duden kennt 's, aber ins Englische übersetzen lassen kann ich es mir bei den gängigen Tools nicht :(

andersson raus

dico rein..

.....

beispiel am fußball nehmen

ganz einfach eine em im eigenen land ausrichten, dann braucht es keine qualifikation ;-)

Null Ahnung, aber Hauptsache einmal deppert daherreden, gell?

so viele stricherl kann man gar nicht geben (erkundigen sie sich bitte wo die letzten EM stattfanden)

andersson hat in ein paar monaten die aufbauarbeit von sigurdsson zunichte gemacht.

genau gesagt - in 2 Monaten

u.zw. zwischen dem Spiel gegen Island in Wr. Neustadt am 30. Oktober und den Vorbereitungsspielen für die WM gegen Portugal Anfang Jänner.

Beim ersten dieser Spiele in Krems war die Mannschaft schon zerstört.

Es war bei der Vorbereitung zur WM schon ersichtlich, dass das nichts werden wird. Aber die Hoffnung, dass Vorbereitung und WM zwei unterschiedliche Paar Schuhe sind, war größer. Leider gibt es doch keinen Hebel, den man nur umlegen müsste, wenn die Basisarbeit davor verhaut wurde.

Nicht genügend, Herr Andersson.

Ist leider traurige Wahrheit. Andersson war als Spieler Weltklasse, als Trainer ist er eine Flasche. Das Phänomen soll es übrigens im Fussball auch geben..

Mit der WM und der EM-Quali hat man die Begeisterung in der Bevölkerung für Handball ruiniert. Dass man gegen D und ISL scheitert, ist der Normalfall. Aber die Leistungen waren erbärmlich. Dass man bei der WM gegen Japan sang- und klanglos unterging, weil man sich angeblich nur auf Brasilien konzentrierte, war für mich bereits der Beweis der hochgradigen Unfähigkeit des Trainers.

seh ich ähnlich. unter sigurdsson hatte die mannschaft ein ganz anderes taktisches auftreten

Tschuldigung.....
Aber BALL und Österreich funktioniert anscheinend ned.

LEIDER

Moment, Österreich ist das Synonym für BALL, unerreicht in der Welt, z.B. Hofball ...

österreich ist weltmeister im faustball.

WOW FAUSTBALL

ja und das spielen ca. 8 nationen. wsa wurde wir in oö nicht mit den erzählungen unserer religionsprofs damit genervt, eh klar, der kam aus dem petrinum

Ein Linza!!??

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