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In den letzten Jahren hat sich Groupware Zarafa einen Namen als freie Exchange-Alternative gemacht. So setzt etwa der deutschen Bundestag auf die Open-Source Software. Zarafa realisiert sowohl die Nutzung über MS Outlook mit Groupwarefunktionen als auch über WebAccess im Outlook Look & Feel sowie IMAP- und iCal-Anbindung.
Neben Microsoft
Nun kündigte Zarafa an, dass man als „weltweit erster Software-Hersteller" , neben Microsoft, auch erweiterte Funktionen von Outlook 2010 unterstützen werde. Wie zum Beispiel die Kalenderfreigabe über Outlook 2010 Dialoge, nach Threads sortierte Konversationen, öffentliche Kontaktordner im globalen Adressbuch und die nicht sichtbaren privaten Elemente abbilden können.
Zarafa 7
Ende Juni wird Zarafa in einer Beta-Version die Unterstützung für die erweiterten Outlook 2010 Funktionen veröffentlichen. Dies geschieht während dem Zarafa SummerCamp, der jährlichen internationalen Partner und Kundenkonferenz. Auch der Launch von Zarafa 7 wird zum Start des Camps erwartet. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt Unicode-Support und ein neuer Imap-Server.
Community
Bereits vor einigen Tagen startete Zarafa seine neue Community-Website Zarafa Community Hub und stellte das Zertifizierungsprogramm für Contributions vor.(red)
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zarafa ist auf jeden fall eine freie alternative zu exchange. nur die outlook-connectoren sind closed source und kosten geld.
zarafa in verbindung mit outlook 2010 ist allerdings absolut unbrauchbar. bugs und probleme soweit das auge reicht.
aber ich bin weiter gegangen... ich habe mir sogar die Zafara-HP angesehen ! Und dort schaut die Sache schon anders aus.
Eine Gratis-beta-Version gilt für mich noch lange nicht als "frei", wenn die Final dann was kostet.
Und in der Community-Edition kann man dann sogut wie nichts sinnvolles anstellen.
Alles andere kostet natürlich was.
"Eine Gratis-beta-Version gilt für mich noch lange nicht als "frei", wenn die Final dann was kostet."
Die Final kostet genauso viel wie die Beta, nämlich nichts.
"Und in der Community-Edition kann man dann sogut wie nichts sinnvolles anstellen."
Kann man definitiv. Wir haben die Community-Edition der Software bei uns in der Firma als Exchange-Ersatz, und sie ist durchaus sehr mächtig. Was allerdings leider schon abgeht, ist multi-user Kalender und Bricklevel Backup. Aber bis auf diese beiden Features sind wir vollauf zufrieden.
natürlich hast du die gemeinsamen Kalender. Was du nicht hast, ist die Multikalenderansicht im Webinterface(man kann aber andere Postfächer im Webinterface hinzufügen - geht zb bei Exchange nicht). Das ist verschmerzbar. Weiters kannst du Kalender/Tasks über CalDAV ansprechen (für Lightning, Evolution, Outlook, Apple iCal).
Im Prinzip reicht die OpenSource Edition völlig aus, außer man möchte Outlook verwenden.
z.B. hier für die 6.40.9: http://download.zarafa.com/community... ourcecode/
Für andere Versionen einfach die Parent-Ordner durchbrowsen.
Ist auch unter http://www.zarafa.com/download-release ganz unten verlinkt als "browse the download index".
Zumindest die einzige, die eine halbwegs niedrige Einstiegshürde hat, was Installation und Administration anbelangt. Alle anderen waren zumindest zum Zeitpunkt meiner Evaluierung unnötig kompliziert und undurchschaubar zu installieren und konfigurieren. Zarafa bietet fertige Pakete für alle gängigen und etwas länger unterstützten Linux-Distributionen.
Dann gibt es auch noch Kolab und den Toltec Connector - http://kolab.org/about-kol... ients.html
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