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Eine Woche demonstrierten Menschen gegen den Drogenkrieg in Mexiko.
El Paso - Mit einer Kundgebung in El Paso in den USA haben hunderte Mexikaner einen 3.000 Kilometer langen Protestzug gegen den blutigen Drogenkrieg in ihrem Land beendet. Die Bus-Karawane kam am Samstag (Ostzeit) in der texanischen Stadt an, wo mehrere hundert Menschen aus beiden Ländern gegen die Gewalt der mächtigen Drogenkartelle und den aus ihrer Sicht gescheiterten Anti-Drogen-Krieg der mexikanischen Regierung protestierten.
Initiiert wurde der Protestzug von dem Dichter und Journalisten Javier Sicilia, dessen Sohn Juan Francisco im März mutmaßlich von Drogenbanden ermordet worden war.
USA soll Mitverantwortung eingestehen
Die USA müssten ihre Mitverantwortung für die Gewalt in Mexiko eingestehen, forderte Sicilia in El Paso vor den Demonstranten, die mexikanische und US-Flaggen schwenkten. Er forderte die Regierung in Washington auf, die sogenannte Merida-Initiative zu stoppen, ein Programm, mit dem die USA den Anti-Drogen-Krieg in mehreren südamerikanischen Ländern unterstützen.
Am Freitagabend hatten die Teilnehmer der Bus-Karawane, die vor gut einer Woche in Cuernavaca im Landesinneren gestartet war, in der mexikanischen Grenzstadt Ciudad Juarez, die El Paso gegenüberliegt, ein Abkommen mit weiteren zivilgesellschaftlichen Gruppen unterzeichnet. Darin fordern sie die mexikanische Regierung zu einem radikalen Kurswechsel in der Anti-Drogen-Politik auf. "Dieser sinnlose Krieg muss aufhören", sagte Sicilia.
37.000 Tote
Offiziellen Angaben zufolge wurden in den viereinhalb Jahren seit dem Amtsantritt von Präsident Felipe Calderon landesweit mehr als 37.000 Menschen im mexikanischen Drogenkrieg getötet, obwohl er im Dezember 2006 eine massive Militäroffensive gegen die Banden gestartet hatte. Allein in Ciudad Juarez wurden im vergangenen Jahr mehr als 3.000 Menschen umgebracht. (APA)
26.000 Menschen gelten als vermisst - Viele von Drogenkartellen verschleppt
Rückgang bei Morden im Kampf der Drogenkartelle, aber mehr getötete Sicherheitskräfte
Wo einst Stars ihre Feste feierten, herrschen nun Kriminalität und Drogenkrieg
Minderjähriger war erst am Vortag freigelassen worden
In Mexiko gibt es bereits an die 800 private Gruppen, die sich im Kampf gegen die ausufernde Gewalt selbst bewaffnen. Doch das könnte zu völlig anarchistischen Zuständen führen, fürchten manche
Die wiedererstarkende Gang "Primeiro Comando da Capital (PCC)" soll dafür verantwortlich sein
Schusswechsel zwischen Armee und bewaffneter Gruppe mit Verbindung zu Drogenkartell - Fünf Tote, darunter Miss Sinaloa
Sie wiesen Schuss- und Folterspuren auf
Boss des Drogenkartells wurde 2011 festgenommen - Soll tonnenweise Marihuana und Kokain geschmuggelt haben
Behörden prüfen Verbindung zu Drogenkriminalität
Am Samstag tritt Mexikos neuer Präsident Enrique Peña Nieto sein Amt an. Von seinem Vorgänger Calderón erbt er einen Drogenkrieg, der in sechs Jahren mehr als 100.000 Menschen getötet hat. Wie wird er damit umgehen?
Griselda Blanco war durch Drogengeld zu einer der reichsten Frauen der Welt geworden
Öffentlichkeit zweifelt nach Leichen-Diebstahl an Identität Heriberto Lazcanos
Heriberto "The Executioner" Lazcano soll bei Feuergefecht in Coahuila erschossen worden sein
Sechs Jahre nach Beginn des Drogenkriegs in Mexiko haben die Kartelle auch die Streitkräfte infiltriert. Jetzt ist Anklage gegen hohe Armeeoffiziere erhoben worden
Alle Opfer wurden offenbar gefoltert
Festgenommener ist nicht Jesus Alfredo Guzman alias "El Gordo", der Sohn des wichtigen Drogenbosses "El Chapo"
Opfer wiesen teilweise Folterspuren auf
Drogenkartell Zetas bekannte sich zu Massaker - Konflikt könnte sich auf Präsidentenwahl im Juli auswirken
In den vergangenen Wochen sind laut Medien in 20 Staaten Mexikos 283 Menschen getötet worden
Zehn Polizisten wurden verletzt
Polizeireporter berichten täglich über Drogenmorde und werden dabei selbst zu Zielen der Kartelle
Die Merida-Initiative ist ein Programm um die Gewalt in Mexiko eskalieren zu lassen. Dabei behauptet die USA das diese "Initiative" das Gegenteil davon sein soll.
Lügen, Lügen, Lügen.
Calderon ist ein US Agent dessen Todesschwadronen die Bevölkerung massakrieren. Kein Wunder das die Opferzahl steigt.
was nicht heißen soll alle mexicaner sind so. Die ganz einfachen leute wollen ja auch nur ihre ruhe haben und sind voll in ordnung. Aber wenn schon das Gesetz Gesetzlos ist entsteht nun mal Anarchie. Das ist in Mexico leider dz. der Fall.
nicht "obwohl" sondern eben gerade weil calderon mexiko militarisiert hat, ist die zahl der toten massiv gestiegen. für viele mordopfer sind ja polizei und militär verantwortlich. und während calderon offiziell behauptet, alle opfer seien "kriminelle", die den tod verdient hätten, weil sie zur organisierten kriminalität gehörten, toben seine bewaffneten barbaren durchs land und massakrieren die menschen und lassen viele "verschwinden". im übrigen richtet sich die protestbewegung auch nicht gegen den drogenkrieg, weil er "aus ihrer sicht gescheitert" sei, sondern weil der drogenkrieg und die damit verbundene militarisierung die gewalt eskaliert haben. die meisten der ca. 40.000 mordopfer starben nach der ausrufung des drogenkrieges 2006.
Es wundert mich nicht, dass es in Mexiko derart zugeht.
Warum geht es überhaupt derart heftig zu ? Ganz einfach: Die USA sind der weltweit größte KOnsument an Narkotika.
Escobar koonnte man nur schwer stürzen, und Mexiko ist noch um eine Spur brennender.
Aber wie soll man in Mexiko überleben, wenn der Staat einem Nichts gibt und die Unternehmen eine Frechheit an Gehalt bezahlen? Niemand findet dies gut, auch die Kartelle nicht, aber wieso sollten die Menschen sich gegen die kartelle stellen, wenn diese am Tag knapp 140 Mio Dollar durch den Drogenexport verdienen?
Wieso sollte ein Durchschnittsmexikaner auflehnen wenn er vom staat 400 Dollar im Monat bekommt, die Kartelle ihm aber 5000 im Monat geben ?
Von mir aus können die Mexicaner den Drogenhandel und die Kartelle auch Legalisieren. Schlimmer sind die ganzen kleinen Betrüger und Trickser,Räuber unsw.! Das ist das eigentliche Problem. Ehrlichkeit fängt bei jedem selbst an! Nur weil man für die Drogenmafia Arbeitet bedeutet das noch lange nicht das man Touristen und Ausländer bei jeder gelegenheit übers Ohr haut,Ausraubt oder Umbringt.
Ein Rucksack Tourismus ist in Mexico undenkbar.! Oder zb. Normal mit dem Leihauto durch Land Reisen.
Ich war vor kurzem in Mexico! und ich bin weiß Gott nicht Panisch. Und ich war auch in div. bekannten Verbrechensvierteln ohne dabei Ängste zu bekommen. Meine Schilderungen treffen leider Gottes komplett Zu! Dieses Land ist Gleichzusetzten mit dem Irak,Aphganistan,Somalia undgl. Leider! Die Behörden dort versagen auf ganzer Linie!
...einen grausigen gemeinsamen Nenner: USA und deren Drecksgriffel waren involviert!
Lesen Sie bitte dazu...
http://www.profil.at/articles/... nkrieg-usa
Begonnen hat es bei den Opium-Kriegen, vorläufig geendet bei der Teaparty!
Ich war vor kurzem in Mexico. Bei der Armut und der enormen Korruption die bereits beim einfachen Bürger (man wird fast von jedem herreingelegt und Bestohlen) wird sich das vermutlich noch Generationen nicht ändern. Zu allererst müssen mal die einfachen Leute ehrlicher werden. Auch Finanziell entgehen dem Mexicanischen Land ungeheure Tourismusgelder. Es Traut sich ja niemand wirklich Reisen in dem Land wo man fast an jeder Ecke Ausgeraubt, Bestohlen oder Ermordet werden kann! Fazit an das Mexicanische Volk: Ändert euch mal selbst, dann kommt ihr auch aus den Schlagzeilen wieder raus! Denn Drogenhandel gibt es in jedem Land der Welt! Aber selbst von Behörden bestohlen zu werden ist schon Selten!
Da Sie offensichtlich noch am Leben sind, kann das nur halb so wild sein und Sie sind wohl ein grundsätzlich panischer Mensch.
Habe das Land von Nord bis Süd schon 2x viele Wochen lang per Buslinien bereist (dem üblichen Massenverkehrsmittel in Mexico) und hatte niemals Probleme. Im Gegenteil, freundliche Menschen.
Sie können in Mexico City sogar im 3 in der Früh auf dem Garibali Platz rumlaufen und überleben, also erzählen'S keinen Unsinn.
Korruption? Ja, aber die zu bestechenden findet man fast ausschliesslich auf behördlicher Seite.
Dieser Meinung kann ich absolut nicht zustimmen. Ich war selber vor kurzem Mexiko und habe dort viele sympatische, ehrliche, hilfsbereite Menschen getroffen. Als Beispiel dazu: Als ich gerade eine Bar verlassen hatte, lief mir ein Kellner hinterher, weil ich meine Geldbörse unter dem Tisch ausgestreut hatte...
PS: Bestohlen, ausgeraubt oder ermordert kannst du überall in der Welt werden, wenn du zur falschen Zeit am falschen Ort bist.
PPS: Ich finde es ziemlich peinlich allen Mexikaner Unehrlichkeit zu unterstellen.
Ich gebe dir Teilweise Recht. Was in Mexiko verändert werden soll ist die korrupte Denkweise um vieles zu verändern. Aber, so schlimm wie das man an jeder Ecke ausgeraubt wird...ist es nicht. Das ist übertrieben!
Das große Problem liegt daran, daß die USA die ganzen Waffen an die Drogenkartelle verkauft und auch der größte Drogenkonsument ist. Da ist so ein Krieg auf einer Seite der Grenze komplet sinnlos.
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