Frankreich

Einbürgerung wegen "Integrationsdefizit" verweigert

11. Juni 2011, 12:39

Algerier respektiere nicht Gleichheitsprinzip mit seiner Frau

Paris (APA) - Das französische Innenministerium hat einem Algerier die Staatsbürgerschaft verweigert, weil er ein "Integrationsdefizit" aufgewiesen habe und die Gleichheit zwischen Mann und Frau nicht respektiere. Wie französische Medien berichteten, hat Innenminister Claude Gueant (UMP) im Anschluss an einer Ermittlung der zuständigen Behörden eine ensprechende Verfügung unterzeichnet. Es fehle allerdings noch die Unterschrift von Premierminister Francois Fillon (UMP), damit die Verfügung in Kraft treten könne.

Der betreffende Algerier ist seit mehr als vier Jahren mit einer Französin verheiratet und erfüllt daher die Voraussetzungen für die Einbürgerung. Aufgrund eines neuen Immigrationsgesetzes, das vergangenen Donnerstag vom Verfassungsrat gutgeheißen wurde, kann sich dem die Regierung nunmehr wegen Unwürdigkeit oder mangelnder Integration wie zum Beispiel der Polygamie widersetzen.

"Unvereinbar"

Laut Ermittlungsbericht, durfte die Ehefrau des Algeriers nur nach entsprechender Erlaubnis des Ehemanns das Wort ergreifen. Überdies habe der Mann nicht gewollt, dass seine Frau alleine die Wohnung verlässt oder eine Berufstätigkeit ausübe. Dieses Verhalten wurde von den Behörden als "unvereinbar" mit dem Gleichheitsprinzip zwischen den Geschlechtern eingestuft.

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy stellte jüngst das Thema der nationalen Identität sowie der Rolle des Islam in der französischen Republik in den Mittelkpunkt der politischen Debatte. Der Präsident verschärfte seine Ausländerpolitik seit dem vergangenen Sommer, als er sogar Roma rumänischer und bulgarischer Nationalität vom Land auswies, obwohl die beiden Länder zur EU gehören. Innenminister Gueant erregte jüngst großes Aufsehen, als er sagte, viele Franzosen fühlten sich "nicht mehr zu Hause", weil es so viele Ausländer im Lande gebe. (APA)

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12 bar blues
01

Na er kann ja immer noch nach Österreich kommen.

real_schlimm_edi
 
00
Jo, bitte !

Semper Fi
29
20.6.2011, 13:32

Richtig so! Menschen wie diesen Algerier sollte man entweder einsperren oder ausweisen, das ist eine der sehr wenigen Situationen in denen Abschiebung nicht nur gerechtfertigt, sondern auch gewünscht ist!

Erwin Wolfram
20
5.12.2011, 10:44
uebersetzung

seit ich, der poster, es beschlossen habe ist eine weltreligion dumm, ich habe sie veraendert, tatsaechlich leider zum schlechteren, naja macht nichts, ich bin eben ein nazis, der seine probleme auf andere auslagert, es macht mich bei den frauen angesehen, wenn ich so handle. seht ihr ich mache nicht dabei halt einem drittel der welt zu diktieren, eingeliefert werden nur die anderen.

tassen im schrank
62
14.6.2011, 10:54
Ich finde den Ansatz prinzipiell nicht schlecht!

Eigenartig hingegen, dass so viele 'Vorzeigefeministen' tatsächlich überhaupt nicht an Frauenrechten interessiert sind, sondern sich mehr darüber freuen, wenn einem Ausländer eins reingewürgt wird.

K. K. Lacke
19
13.6.2011, 20:46
Was spricht dagegen?

auf das Argument "aber bei uns gibts auch welche die die das Gleichheitsprinzip zwischen den Geschlechtern nicht achten" gibt es nur eine Antwort:

irgendwo muss man eben anfangen. Und wenn sich eine soziale Gruppe so sehr als defizitbehaftet darstellt wie die Zuwanderer aus dem Maghreb, dann warum nicht dort?

media in vita in morte sumus
116
13.6.2011, 12:03
Gut so

Hans Müller1
 
02
14.6.2011, 17:06
Ist wohl nur eine Alibi-Aktion, werden halt ein paar hundert

Fälle im Jahr überprüft und dann gibt's ein paar einzelne Ablehnungen. Glaube nicht dass irgendetwas anderes was bringt als Zuwanderung aus islamischen Ländern (die nicht über das Asyl läuft, abgesehen viell von Ausnahmen für sehr gut qualifizierte Zuwanderer wie z.Bsp. die Mullah-Flüchtlinge aus dem Iran) grundsätzlich zu unterbinden (insbesondere Familienzusammenführung)

wrkskrfz
04
13.6.2011, 21:14
Ja, gut so

es würde mich aber interssieren, wie so ein Prozess in Ö ausgehen würde. Was die Fr. Bock da so bloggen würde....

politisch verfolgt
04
14.6.2011, 01:45
ich wills gar nicht wissen

parapente
010
13.6.2011, 09:59
Dein dreifach HOCH den Franzosen!

Adam Markus
147
12.6.2011, 22:05

Ist zwar schlimm, aber wenn Gleichberechtigung ein Grund für die Staatsbürgerschaft wäre, dann müsste man alleine in Wien zehntausenden "richtigen" Österreichern die Staatsbürgerschaft aberkennen.

insertnamehere
 
010
14.6.2011, 16:14

Nachdem das aber nicht geht, kann man zumindest schaun, dass es nicht mehr werden.

Briefmarkenkleber
26
13.6.2011, 00:25

...und genau so sollte man es handhaben.

virt
21
13.6.2011, 08:22

nomen es omen

nemo sander
152
12.6.2011, 23:55
in wien wählen fast 30% eine partei die gegen die

gleichberechtigung ist und die "Deutsche Volksgruppe" unter den Österreichern bevorzugen will. In Kärnten sind es fast 50% gewesen und das haben die Kärntner Slowenen auch zu spüren beommen.
Am Wohnungsmarkt merkt man übrigens auch nichts von Gleichberechtigung "falscher" Name, "falsches" Aussehen und schon ist die Wohnung futsch.

Ausgeflippter Lodenfreak
224
13.6.2011, 10:09

Bleiben wir bitte bei der Wahrheit, die FPÖ ist zwar eine rückwärtsgewandte Partei, aber ihr Frauenbild ist trotzdem 10mal fortschrittlicher als das vieler Zuwanderer und praktisch der gesamten arabischen Welt. Darf ich in diesem Zusammenhang daran erinnern, von welcher Partei die erste und einzige weibliche Vizekanzlein war und wer auch eine Frauen zur Bundespräsidentenwahl aufgestellt hat und Frauen in den verschiedensten Spitzenämtern hat/hatte. Das die FPÖ national ist, kann man ihr auch nicht wirklich vorwerfen, nationale Parteien gibt es auf der ganzen Welt in praktisch jedem Land und gegenüber türkischen Nationalisten sind die F-ler Lämmchen. Ich mag die F auch nicht, aber man muss schon immer die Maßstäbe im Auge halten.

Kremser
50
14.6.2011, 08:25

war auch schlimm genug!

Ausgeflippter Lodenfreak
024
12.6.2011, 23:38

Erstens geht es hier um die ERLANGUNG der Staatsbürgerschaft und nicht um eine Aberkennung. Zweitens, bei aller ironischen Zuspitzung, in Wien gibt es sicher keine zehntausenden Österreicher, die ihrer Frau das Verlassen der Wohnung untersagen. Das wesentliche ist ja, dass manche Zuwanderer so weit weg sind vom "normalen" (mittleren) gesellschaftlichen Verhalten, dass sie sogar die größten einheimischen Sonderlinge und Extremen weit übertreffen, auch wenn das manche nicht wahr haben wollen.

beliar
191
13.6.2011, 02:24

und was ist das "mittlere gesellschaftliche verhalten"? die knaben sind so sie müssen auf die weibchen aufpassen, dass heisst nun mal lass sie nicht verloren gehen, im gegensatz zu hmm hiesigen haben sie ganz gute qualitäten, bessere, es ist nun mal eine andere kultur wenn man damit nicht zurecht kommt ists besser man macht einen bogen

Promille Prolet
05
27.6.2011, 13:37

"es ist nun mal eine andere kultur wenn man damit nicht zurecht kommt ists besser man macht einen bogen..." ?

nein, es wäre besser, wenn die andere kultur einen bogen machen würde

beliar
172
13.6.2011, 00:45

ahhh
und frauenhäuser sind ausschliesslich für migrantinnen da?????????????????????????????????
gewalt gegen frauen ist hier ebenso verbreitet idi... gibts in jeder population die frage ist der prozentsatz und der glaub ich ist hier höher als in nordafrika, meine freunde zum grossteil vets halten den prozentsatz an id... hier für 90-99%

Der Biber
06
14.6.2011, 16:42

90% von de Wirtn san zu 100% Trotteln....

mit dem Rest ihrer Aussage kann ich ehrlich gesagt nix anfangen, Sie selber wenigstens?

insertnamehere
 
09
14.6.2011, 16:21
"meine freunde zum grossteil vets halten den prozentsatz an id... hier für 90-99%"

Veteranen?
Veterinäre?
Very experienced trolls?

Chien de Pique
01
14.6.2011, 15:56

Ausschließlich nicht, aber die Belegung ist schon signifikant (wobei natürlich zu berücksichtigen ist, dass hier geborene Frauen eher auf private Netzwerke zurückgreifen können, Eltern, Schwester usw., um aus Gewaltbeziehungen auszubrechen).

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