UNO bestätigen Menschenrechtsverstöße nach Wahl

11. Juni 2011, 09:07

Schuldige auf beiden Seiten - Mindestens 3.000 Menschen während Konflikts getötet

Abidjan - Nach der umstrittenen Präsidentenwahl im vergangenen Jahr ist es im westafrikanischen Staat Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste) nach Einschätzung der UNO zu zahlreichen Menschenrechtsverstößen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gekommen. Drei Experten des UNO-Menschenrechtsrats erklärten nach Ermittlungen in dem Land, sowohl Soldaten des früheren Präsidenten Laurent Gbagbo, als auch Anhänger seines Nachfolgers Alassane Ouattara hätten sich schuldig gemacht.

Mindestens 3.000 Menschen seien während des Konflikts getötet worden, erklärten die UNO-Ermittler. Tausende leben demnach noch immer in Flüchtlingslagern und die Menschenrechtsverstöße halten an. Die UNO-Ermittler zeigten sich jedoch zuversichtlich, dass die Regierung die Täter zur Rechenschaft ziehen wird.

Ouattara war am 21. Mai offiziell in sein Amt eingeführt worden - sechs Monate nach der Präsidentschaftswahl vom November, der ein monatelanger blutiger Machtkampf zwischen ihm und Gbagbo gefolgt war. Amtsinhaber Gbagbo hatte sich nach der Wahlniederlage geweigert, seinen Posten zu räumen. Outtara war international als Wahlsieger anerkannt worden. Gemeinsam mit UNO-Blauhelm-Soldaten stürmten französische Soldaten am 11. April den Präsidentenpalast in Abidjan und nahmen Gbagbo gefangen. (APA)

Vincent_Vega
01
11.6.2011, 22:00
richtig

und man müsste sich auch keien beweise zusammenschustern so wie in libyen, sondern einfach nur einsammeln....

der schwitzbär der schwitzt sehr
05
11.6.2011, 15:17
Wird jetzt der herr Moreno-Ocampo tätig ?

Ja ?
Oder ist bei diesem Land die aktuelle Regierung dem Westen eh genehm

und ergo keinen Millimenter wird sich der Herr Chefankläger bemühen

Richtig ?

Warentester
00
14.6.2011, 01:35

Der Herr Chefankläger wird sich schon bewegen. Halt nur so wie seinen Herren gefällt. Denn er ist ein guter Hund. Genauso wie die Damen und Herren in den Richterroben dort.

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