Sergej Wolkow, Michael Fossum und Satoshi Furukawa sind auf der ISS eingetroffen und bereiten sich auf sehr unterschiedliche Aufgaben vor
Moskau - Die Besatzung der ISS ist wieder komplett: Drei Raumfahrer aus Russland, den USA und Japan haben in einer Sojus-Kapsel die Raumstation erreicht, wo zuletzt nur noch Alexander Samokutjajew, Andrej Borissenko und der Amerikaner Ronald
Garan die Stellung gehalten hatten - diese drei kehren am 8. September zur Erde
zurück.
Die neuen Besatzungsmitglieder, Kosmonaut Sergej Wolkow, NASA-Astronaut Michael Fossum und Satoshi
Furukawa von der japanischen Raumfahrtagentur JAXA, waren am Dienstagabend vom
Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet. Nach zweitägigem Flug dockte das Raumschiff in der Nacht auf Freitag an der ISS in rund 350 Kilometern Höhe an, wie das Flugleitzentrum bei Moskau nach Angaben der Agentur Itar-Tass mitteilte.
Die drei Neuzugänge sollen insgesamt 161 Tage bis zum 16. November im All bleiben. Auf die Mannschaft kommen zwei Außeneinsätze zu. So sollen Wolkow und
sein bereits seit April auf der ISS arbeitender Landsmann Samokutjajew
Ende Juli für Montagearbeiten aussteigen. Dabei installieren sie eine
spezielle Anlage für die Übertragung von wissenschaftlichen Daten
mittels Laser sowie Container für biologische Proben. Außerdem begrüßt
die Crew das Space Shuttle "Atlantis" auf dessen letzter Reise, bevor
die US-Raumfahrtbehörde NASA die Raumfähren außer Dienst stellt.
Als Novum kommt eine Aufgabe hinzu, die nur auf der Erde eine Outdoor-Beschäftigung wäre: Die Crew soll sich nämlich auch im Gärtnern bewähren. Die Raumfahrer züchten erstmals Tomaten und Gurken auf der ISS.
Experiment
Die NASA kündigte indessen an, noch in diesem Jahr erstmals ein unbemanntes privat entwickeltes Raumschiff der Firma SpaceX zur ISS zu schicken. Das Unternehmen hatte im Dezember 2010 die Raumkapsel "Dragon" erfolgreich getestet. (APA/red)
um die Austronauten so zu ernähren dürfte ordentlich sein.
Ich esse alleine im Schnitt fünf Paradeiser, ein Häupl grünen Salat, zwei Paprika und eine Gurke täglich. Dazu nochmal ungefähr ein Liter an diversen Getreiden und Hülsenfrüchten.
Der dem entsprechende Platzbedarf um eine Langzeitmission - etwa zum Mars - zu ernähren wäre also durchaus ordentlich. Deutlich größer als die ISS.
Ich denke mal, da gehts eher darum, zu schauen ob soetwas grundsätzlich überhaupt mal möglich ist und nicht, darum die jetzigen Astronauten zu ernähren. Vielleicht für zukünftige, den Weltraum bevölkernde Generationen dann...
Solche Mengen wuerden die Astronauten unglaublich durchreissen. Huelsenfruechte machen den Astronaut auf so engem Raum unpopulaer. Die sind zum Forschen da oben und nicht um wie die Tauben von oben auf uns runter und so weiter...
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