Beruf "Keiler": Leben von der Provision

Maria Kapeller, 21. Juni 2011, 17:00
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    foto: apa/jörg carstensen

    Außendienstmitarbeiter sind exklusiv für ein Versicherungshaus tätig, Agenten arbeiten im Auftrag eines oder mehrerer Versicherer, Makler dagegen im Auftrag des Kunden.

Versicherungsvermittler leben hauptsächlich von Provisionszahlungen - Als "Keiler" sehen sie sich aber nicht

Er macht Hausbesuche, obwohl er kein Arzt ist. Er ist im Außendienst, verkauft aber nichts. An ihm haftet das Image des Keilers, auch wenn er keine aggressiven Methoden anwendet. Die Rede ist vom Versicherungsvermittler. Man kennt ihn, weil er von Zeit zu Zeit anruft, dann und wann an die Haustür klopft und Polizzen - von der Haushalts- bis zur Pensionsversicherung - unter Dach und Fach bringt. derStandard.at hat nachgeforscht: Was hat es mit diesem Berufsstand auf sich? Was sagt die Branche selbst zum "Keilerimage"? Und: Wie sehen die Arbeitsgrundlagen für die drei Berufsbilder Außendienstler, Agent und Makler aus?

Grundsätzlich muss man bei den Versicherungsvermittlern zwischen den Außendienstmitarbeitern der Versicherungsunternehmen, Agenten und Maklern unterscheiden. Außendienstmitarbeiter sind exklusiv für ein Versicherungshaus tätig, Agenten arbeiten im Auftrag eines oder mehrerer Versicherer, Makler dagegen im Auftrag des Kunden.

Außendienst: Fixum und Provision

Außendienstmitarbeiter sind direkt bei einem Versicherer angestellt, für sie gibt es einen eigenen Kollektivvertrag mit einem gewerkschaftlich verhandelten Monats- beziehungsweise Jahres-Mindestgrundgehalt. Fixum sowie Provisionen werden jedoch innerbetrieblich geregelt, das Fixgehalt liegt bei monatlich 400 bis maximal 1.600 Euro bei langjährigen Mitarbeitern. Die zuständige Gewerkschaft GPA-djp pocht vor allem auf mehr Weiterbildung sowie ein höheres Grundgehalt. "Unser Bestreben ist, dass das Fixum höher angehoben und der variable Anteil des Gehalts zurückgefahren wird", sagt Wirtschaftsbereichssekretärin Helga Fichtinger.

Agent: Selbständiger ohne Fixum

Ein Agent ist in der Regel ein selbstständiger Gewerbetreibender, der ein beziehungsweise mehrere Versicherungshäuser vertritt. "Wir schätzen, dass dieses Verhältnis etwa bei 50:50 liegt", sagt Peter Salek, Obmann des Bundesgremiums der Versicherungsagenten, das rund 8.000 Mitglieder hat. Agenten leben bekanntlich von Provisionszahlungen - ein Fixum gibt es nicht. Salek hört das Wort „Keiler" in Zusammenhang mit seiner Branche naturgemäß nicht gerne. "Wir sind ganz einfach Vermittler, die auf Provisionsbasis ihr Einkommen bestreiten", sagt er.

Kundenstamm und Versicherungs-Mix

Für Agenten sei es wichtig, sich einen guten Kundenstamm sowie einen Mix von Lebens-, Sach- und anderen Versicherungen aufzubauen. "Von der Sachversicherung erhält der Agent Folgeprovisionen so lange der Kunde sie beansprucht", erläutert Salek. Das könne man zwar nicht mit einem Fixum vergleichen, es komme der Sache aber nahe. Wer sich also auf kluge Weise seinen Kundenstock aufbaue, könne auch in diesem Job eine gewisse finanzielle Sicherheit erlangen. "Ein Tausendfüßler steht eben sicherer am Boden als jemand, der nur einen Fuß hat."

Makler: zu Unabhängigkeit verpflichtet

Makler sind ebenfalls selbstständige Gewerbetreibende. Der Unterschied ist, dass sie unabhängig und per Gesetz dazu verpflichtet sind, ausschließlich im Interesse ihrer Kunden zu handeln. Von den Agenten will sich dieser Berufsstand daher eindeutig abgrenzen: "Wir fühlen uns nicht als Vermittler, wir sind eine eigene Branche und haben eine völlig andere Ausbildung mit anderen Prüfungen sowie ein anders Klientel", sagt Gunther Riedlsperger, Obmann des Fachverbandes der Versicherungsmakler der WKO.

Hauptkunden sind Unternehmen

Makler sind überwiegend für Versicherungsangelegenheiten von Unternehmen, aber auch im gehobenen Privatkundenbereich zuständig. Dass Makler als Einzelunternehmer agieren, kommt eher selten vor und wenn, dann überwiegt meist doch die Zahl der Privatkunden. Eine Studie vom Institut für Höhere Studien und Wissenschaftliche Forschung Kärnten aus dem Jahr 2007 bestätigt, dass der Marktanteil der Versicherungsmakler im Industriebereich bei 90 Prozent, im gewerblichen bei 65 und im privaten bei 27 Prozent liegt.

Sieben bis 20 Prozent Courtage

Im Durchschnitt hat ein Maklerbüro vier Mitarbeiter, es gibt aber auch viele mittlere und einige große Betriebe. "Unsere Mitarbeiter sind überwiegend im Innendienst tätig, zum Beispiel als Juristen in der Schadensabteilung oder als Betriebswirte im Risikomanagement", stellt Riedlsperger klar. Auch wenn es um den Verdienst geht, will man sich von anderen Vermittlern abgrenzen. "Wir leben von der so genannten Courtage, die wir vom Versicherer bekommen", sagt Riedlsperger. Diese sei je nach Sparte unterschiedlich hoch und liege zwischen sieben und 20 Prozent der Prämie. "Das ist unser Umsatz, der in das Unternehmen fließt."

Vermittler-Register soll für Transparenz sorgen

Um den Wirrwarr rund um die unterschiedlichen Berufsbilder für den Kunden transparenter zu machen, hat die EU im Jahr 2005 per Richtlinie ein Melderegister über Versicherungsvermittler vorgeschrieben. Dort kann man sich über die 25.000 eingetragenen Vermittler informieren und einsehen, ob sie als Makler oder Agenten agieren. "Beide Berufsgruppen dürfen erst dann tätig sein, wenn sie im Register eingetragen sind, Agenten müssen darüber hinaus einen oder mehrere Versicherer aufweisen", erklärt Salek.

Diskussion über Provisionsverbot

Dass Agenten wie Makler von den Versicherungsunternehmen für ihre Leistung entlohnt werden, sorgt immer wieder für Diskussionen. Immerhin könne dieses System die Versicherer dazu verleiten, ihre Prämien- und Provisionspolitik so zu gestalten, dass sie finanzielle Vorteile für die Vermittler beinhalten. Diese könnten so den Anreiz erhalten, nicht das beste Produkt für den Kunden, sondern jenes mit der höchsten Prämie zu empfehlen. In der EU wird daher seit längerem über ein Provisionsverbot für Versicherungsvermittler diskutiert.

Für Agenten-Vertreter Salek unverständlich: "Der Kunde zahlt die Provision ohnehin, ob er will oder nicht. Warum stellt man das jetzt infrage?" Gegen eine allgemeine Pflicht zur Offenlegung der Provisionen hätte er aber nichts. "Viele Agenten hätten sicher auch kein Problem mit einem fixem Gehalt, das ist aber nicht üblich in dieser Branche. Wir haben ein offenes und ehrliches System: Ich erbringe eine Leistung und bekomme diese nachher honoriert", so Salek.

Salek: Schuld sind hohe Vorprovisionen

An dem immer lauter werdenden Ruf nach einem Provisionsverbot seien die Vorprovisionen bei den Lebensversicherungen Schuld: Der Vermittler bekommt die Provision für die gesamte Laufzeit der Versicherung, zum Beispiel 20 oder 25 Jahre, im Vorhinein ausbezahlt. Versicherer würden Vermittler mit den hohen Summen ködern: 'Vermittle in mein Haus, da gibt es mehr zu holen'. Salek fordert, dass die Auszahlungen rationiert werden: Erst wenn die jährliche oder monatliche Prämie kommt, soll das Geld an den Vermittler fließen.

Makler: Verbot gefährdet Unabhängigkeit

Auch der Fachverband der Versicherungsmakler warnte bereits vor einiger Zeit: Provisionsverbot würde das Ziel einer unabhängigen Beratung gefährden. In Ländern, die ein derartiges Verbot verhängt haben, hätten zahlreiche Makler ihre Tätigkeit aufgeben müssen. Viele Privatkunden seien nämlich nicht bereit gewesen, Honorare zu bezahlen. "Die EU-Kommission hat bereits klar gestellt, dass es ein derartiges Verbot nicht geben wird", sagt Makler-Vertreter Riedlsperger im Gespräch mit derStandard.at. (Maria Kapeller, derStandard.at, 22.6.2011)

Kommentar posten
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DerHiasbaua
00
23.10.2011, 17:37
makler

die schlimmsten sind aber makler
posten eine wohnung, mit 1-2 fotos, schreiben hin ist super. rufen dich nichtmal zurück und man darf sich nach ihrem zeitplan wegen besichtigung richten. aber dafür 2 monatsmieten kassieren.
das sind die wahren verbrecher

Magnus13
00
Durchblicker

Ja www.durchblicker.at ist ein meiner Meinung ein Portal, dass wirklich genial ist. Finde dieses Portal einzigartig, weil es hat wirklich meine Prämien,
die ich zur Zeit zahle am Euro genau bestätigt.

Auch meine Versicherungen habe ich, da gabe es Durchblicker noch nicht, nach dem günstigsten Preis/Leistungsverhältnis selbst gesucht.

Nur habe ich dann stundenlang mit meinen Makler kämpfen müssen, dass ich das bekomme, was ich will.

Übrigens in Amerika ist der Verkäufer ein King, bei uns werden sie von vielen Sesselfurzern als Keiler bezeichnet.

Egal ob jemand Anzeigen für ein Medium verkauft oder Berater für eine Versicherung ist.

Ich selbst sage mit stolz: Ich bin Verkäufer und will Ihnen was verkaufen!" Ernähre davon Firmen.

reindl9
 
00
24.6.2011, 09:29
selber vergleichen

das bedeutet dass mich nicht alle "vermittler" da draußen unabhängig beraten müssen?

da mach ich mir die gschichten doch gleich selber, internet sei dank, zb auf www.durchblicker.at

grandia
00
22.6.2011, 16:51
was ich (beruflich) nie werden wollte ...

1. vertreter
2. angehöriger der zeugen jehovas ...

wobei ich mich - was die reihefolge betrifft - nicht entscheiden kann, was für mich schlimmer wäre ...

trollvottel
00
22.6.2011, 15:30

Von Provisionen lebende Versicherungsverkäufer halten sich nicht für Keiler ... Wohnungsmakler halten sich nicht für überbezahlte Abzocker ... und Damen, die jeden Abend leicht bekleidet auf Ausfallstraßen stehen, halten sich selbst manchmal auch nicht für Prossies.

Tja, Selbstwahrnehmung ist in vielen Branchen ein Problem.

Gandhi Oldberger
00
22.6.2011, 10:36
?!

"Er ist im Aussendienst, verkauft aber nichts."

Wtf? Also wenn "er" nichts verkauft, dann ist "er" nicht sehr lange im Aussendienst...

beos
00
30.6.2011, 13:07

Solange er genug vermittelt schon *G*

Oder kundennahes After-Sales Management usw..

pocoloco1
01
22.6.2011, 10:28
Alles Superseriös... ;)

Vor 2j passiert: Anruf einer Freundin, ob ich ihr helfen kann sie braucht eine Wohnungsversicherung... Daten geben lassen, kurz gegoogelt, ihr die billigste online direktversicherung empfohlen... 4 Monate später, Anruf selbe Freundin: "Wie kündigt man denn eine Lebensversicherung?" WTF? Hat sich noch von nem Versichrungsheini ("Freund einer Freundin") "ganz gratis u unverbindlich" am Küchentisch beraten lassen, eine teurere Haushaltsvericherung als meine u ne Lebensversicherung 20 Jahre 700€ Rate monatl, bei 1600€ Gehalt u 500€ Miete aufschwatzen lassen... Stornierung nach 4 Monaten auch bei Haustürgeschäften natürlich nicht mehr möglich! I würd echt gern wissen was an dem Tisch in den 2h passiert ist... Verkäufer: skrupellos aber €€€

NoComment
00
24.6.2011, 11:57

bei der unterschrift zu einer lebensvers. mit €700 monaltich muss man langsam aber sicher über einen sachwalter nachdenken.

Flip
00
22.6.2011, 18:34

Schaut deine Freundin nach was aus wennst schon einen auf "besten Freund" machst?

peterkbm
00
22.6.2011, 09:29
Eines verstehe ich dann nicht

Sollte ich nicht für eine direkt beim Versicherer abgeschlossene Versicherung auch eine Provision bekommen, bzw. für einige Monate keine Prämie zahlen müßen, da ja laut Agenten-Vertreter Salek, der Kunde ohnehin die Provision zahlt, ob er will oder nicht.
Oder weiters, wenn ich bei einem Agenten oder Makler was abschließe, dann bekommt ja der Außendienstler ebenfalls einen Provisionsanteil. Da ist noch vieles intransparent, wie halt dieser Salek sagt: "Ich erbringe eine Leistung und bekomme diese nachher honoriert". Lächerlich: dem Kunden ein Prospekt vorlesen und ein Antragsformular ausfüllen.

o.u.
10
22.6.2011, 10:58

beim Versicherer bekommt man mehr Service als beim Makler. Versuchen Sie mal beim Makler einen Schadenfall abzuwickeln. Dafür gehen locker ein paar Arbeitstage drauf, beim Versicherer macht nun (fast) alles meine Betreuerin...

trollvottel
00
22.6.2011, 15:31

Klar: Dir knapp mitzuteilen, dass du Null Anspruch hast, weil das Kleingedruckte entsprechend gestaltet ist, dauert natürlich nicht lange.

David Mungo
01
22.6.2011, 10:10

"Lächerlich: dem Kunden ein Prospekt vorlesen und ein Antragsformular ausfüllen."

Ich stimme dir ja durchaus zu, aber man muss schon auch sehen, dass sehr viele bezahlte Tätigkeiten in unserer Gesellschaft absolut anspruchslos sind. Deshalb muss aber trotzdem jeder für seine Arbeit bezahlt werden. Das Problem ist eher, dass man als Kunde kaum um diese Typen herum kommt.

peterkbm
10
22.6.2011, 11:15
Dieser Satz

betrifft natürlich Agenten und Makler. Klar, dass ein Außendienstmitarbeiter von der Provision leben muß, genauso wie ein Magistratsbeamter von der "Stempelmarke" (heute Gebühr).

trollvottel
00
22.6.2011, 15:34

Die Stempelmarken wandern ins Bundesbudget, nicht etwa auf den Lohnzettel des Beamten.

Verträge mit Provision pro Kunde sind schlicht eine Methode für rücksichtslose Unternehmen, denen es wurscht ist, ob ihre Kunden kompetent beraten werden, solang nur ausreichend viele davon zur Unterschrift genötigt werden.

Ich meide ALLE Firmen, von denen ich weiß, dass mein Berater Provisionen kassiert (weil mEn JEDER, der Provision kassiert, dafür lügt und betrügt).

[Dazu: Mein Onkel war Versicherungsmakler. Ich brauchte mit 19 eine KFZ-Versicherung ... und Onkelchen hat mir einen "unschlagbaren" Vorschlag gemacht, der um 60% teurer war als das erstbeste Angebot der erstbesten Konkurrenzfirma *ausspuck*

Magnus13
00
bei so einem

Onkel verstehe ich die Abneigung. Das ist aber auf diese skrupellose Person bezogen, der hatte sicher Probleme mit sich selbst und seiner Arbeitseinstellung. Oder er hat Dich besonders lieb gehabt???

Wird sicher seinen Grund gehabt haben!

Flip
00
22.6.2011, 18:36

Woher cumt das Geld auf dem Lohnzettel vom Beamten sonst her?

Der Österreicher
00
22.6.2011, 09:25

Meine Freundin hat leider auch ein paar Produkte bei Ihrem Berater. Sie weiss nichtmal genau was es für Produkte sind, oder welchen Kurs die Fonds im Moment haben. Sie wäre mit einem Sparbuch besser drann.

Was der Berater letztendlich verdient ist auch nicht wirklich ersichtlich. In der Regel gibt es ja nachvollziehbare Ausgabeaufschläge. Da kann man schön verhandeln wenn man den Berater drauf aufmerksam macht das man bei einem Online Kauf einen niedrigeren Preis zahlen muss.

Ich halte von diesen Typen gar nichts.

grandia
00
22.6.2011, 16:47
diese typen ...

diese "typen" - von denen sie so garnichts halten - sind unsere verwandte, freunde, bekannte usw. ...

xeda
00
22.6.2011, 11:08

bei dem artikel geht es um versicherungen, du schreibst von investmentfonds.....

grandia
00
22.6.2011, 06:55
man muß schon dazu geboren sein ...

um etwas zu "verkaufen" woran man selber nicht glaubt ...

aus diesem grund habe ich schon als staubsaugerverrät ... ähm vertreter, bei kirby aufgehört noch bevor ich richtig angefangen habe ...

versucht ihr doch mal jemanden einen staubsauger um 2000,- euro anzudrehen ...

Der Österreicher
01
22.6.2011, 09:18

Da müssen sie aber in einer sehr verzweifelten Situation gewesen sein. Wer bewirbt sich für so einen Job freiwillig?

grandia
00
22.6.2011, 16:34
verzweifelte situation ...?

bingo! :)

ich dachte mir, warum bin ich eigentlich immer von diesen vertreterjobs weggelaufen wie der teufel vom weihwasser? also habe ich beschlossen an dieser "einschulung" zum staubsaugerverkäufer teilzunehmen ...

1. tag = 30 teilnehmer
2. tag = 20 teilnehmer
5. tag = 8 teilnehmer ...!!

am 5. tag, freitag (logisch :)) ) erhielten wir, die "übriggebliebenen"/"die unerschrockenen" - die volle ausrüstung ... wir hätten schon am wochenende loslegen können. ich hab gleich am samstag alles wieder retourniert und mich höflich verabschiedet :)

das beste an der geschichte ist, das ein amerikaner gekommen ist, der uns motivieren sollte ... bei mir hat es nicht gefunzt - wie beim großteil auch nicht ...

David Mungo
01
22.6.2011, 10:32

In der Regel Leute, die einfach noch nicht wissen, was das für schlechte und unnötige Jobs sind. Ich war selber einmal in der Situation, dass ich Arbeit suchte. Was macht man dann? Man geht zum Arbeitsamt. Dort findet man natürlich genau gar nichts. Was macht man als nächstes, wenn man sich noch nicht zu gut auskennt? Man schaut in der Zeitung nach. Und dort stehen dann zahllose Anzeigen, die ein Nebeneinkommen ohne Vorbildung versprechen. Klar weiß man noch nicht, dass das Betrug ist. Man ruft an, geht hin und landet auf irgendeiner Informationsveranstaltung für einen Vertreterjob. Die meisten verstehen jetzt, dass sie einem unseriösen Angebot aufgesessen sind. Aber manche glauben halt weiter an das Gute...

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