Mit Tonband-Mitschnitt

EU-Parlament: Hitler-Frage an Le Pen bringt Strache in Rage

8. Juni 2011, 22:56
  • Tonband-Mitschnitt der Aufregung um die Hitler-Frage bei der Pressekonferenz von Strache und Le Pen (Foto: EPA/Christophe Karaba)

FPÖ-Chef wirft ORF-Journalisten "Nestbeschmutzung" vor - ORF-Chef weist FPÖ zurecht

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat am Mittwoch im Europaparlament in Straßburg seinen ersten offiziellen Auftritt in einer zentralen EU-Institution absolviert. Geplant war das eigentlich als Auftakt einer freiheitlichen Anti-EU-Initiative und Annäherung an andere EU-kritische rechte Parteien in Europa, die im Parlament vertreten sind.

Er endete am späten Nachmittag aber in einem Eklat. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Chefin des französischen Front National, der EU-Abgeordneten Marine Le Pen, verlor Strache die Nerven, nur knapp fünf Minuten vor Ende seines Tagesprogramms. Er attackierte den ORF-Journalisten Raimund Löw wegen einer kritischen Frage zur Debatte um die Aberkennung der Ehrenbürgerschaft für Adolf Hitler in Österreich als "Nestbeschmutzer". Löws Frage, die sich auf das Verhalten einiger FPÖ-Politiker bezog und eigentlich an Le Pen gerichtet war, sei "schäbig", und in der Sache "Unsinn", sagte ein sichtlich erregter FPÖ-Chef.

Straches Begleiter - Generalsekretär Harald Vilimsky und der Wiener Gemeinderat Johannes Hübner - trugen das übrige bei, dass Straches Auftritt im Finish aus dem Ruder lief, was später am Abend Parlamentsgespräch wurde und bei den übrigen Fraktionen für einige Aufregung sorgte.
Dabei schien es für Strache bis dahin ausgezeichnet zu laufen. Er führte - vom freiheitlichen EU-Abgeordneten Andreas Mölzer geschickt organisiert - erste Annäherungsgespräche mit Vertretern der rechtsnationalen Fraktion "Europa der Freiheit und Demokratie". Diese wird vor allem von der italienischen Lega Nord und der britischen "Unabhängigkeitspartei" (UKIP) getragen, die strikt EU-skeptisch auftritt, sich aber von rechtsextremen Gruppen in Europa abzugrenzen trachtet. Vorrangiges Ziel Straches: "Wir wollen früher oder später in einer europäischen Fraktion sein."

Das hatte vor allem die Ukip bisher strikt abgelehnt, nun zeigt man sich dort "neutral". Auch die Lega kann sich eine engere Bindung mit der FPÖ vorstellen, fürchtet aber, dass das mediale Bild der FPÖ ihr mehr schaden als nutzen könnte. Die Freiheitlichen wollen dieses "falsche Bild" in Zukunft korrigieren. Spätestens bei den EU-Wahlen 2014 wollen sie in einer Wahlplattform mit "ernsthaften" Rechtsparteien dabeisein und im EU-Parlament eine Achse gegen die derzeitige EU-Integration bilden. Laut Strache gehe es jetzt darum, sich inhaltlich abzustimmen, Gemeinsamkeiten zu suchen: gegen den EU-Beitritt der Türkei, für Stärkung des Nationalstaates, gegen den "Moloch EU", für eine Kernzone des Euro ohne die "Problemländer" im Süden.

Der gemeinsame Auftritt mit Marine Le Pen, die den Front National moderater erscheinen lassen möchte, sollte der Höhepunkt seines EU-Auftritts in Straßburg sein. Die Tochter des Parteigründers Jean-Marie Le Pen vertritt wie ihr Vater politisch extrem rechte Positionen. Aber sie weiß sich elegant auszudrücken. Hetzte ihr Vater Wahlveranstaltungen oft ganz unverblümt mit rassistischen und antisemitischen Formulierungen, so ist Marine Le Pen in der Formulierung "weicher".

Bei den Wählern scheint sie damit Erfolg zu haben. Sie will 2012 in Frankreich als Kandidatin für das Präsidentenamt antreten. In Umfragen liegt sie deutlich über 20 Prozent, noch vor Präsident Nicolas Sarkozy. Diese Welle wollte nun offenbar auch Strache nützen, indem er mit Le Pen den großen Rahmen einer internationalen Pressekonferenz im EU-Parlament wählte, um eine gemeinsame politische Linie gegen "diese EU" zu präsentieren.

Das schien auch zu funktionieren. Die beiden Parteichefs strahlten um die Wette, als sie in der auf deutsch und französisch geführten und in alle EU-Sprachen übersetzten Pressekonferenz vortrugen. Sie überboten sich mit gemeinsamen Zielsetzungen "gegen die Macht der Konzerne", gegen die "EU-Sekte" der etablierten Parteien, sprachen vom Scheitern des "Superstaates" und der Notwendigkeit, den Bürgern und den Nationalstaaten ihre Rechte wiederzugeben.

Aber der schöne Schein brach, als es kurz vor Schluss Fragen gestellt wurden, etwa jene, wie Le Pen den Umgang einiger FPÖ-Politiker mit der Aberkennung der Ehrenbürgerschaft für Adolf Hitler sehe. Ab da war es mit der zur Schau gestellten Freundlichkeit und den geschmeidigen Formulierungen vorbei. Im O-Ton hörte sich das so an:

Der Brüssel-Korrespondent des ORF, Raimund Löw, meldet sich um 15.25 Uhr mit einer Frage an Le Pen zu Wort (auf Französisch):

Löw: "Herr Strache möchte sich einer Fraktion im Europaparlament anschließen. Was müsste die FPÖ tun, um die Hindernisse zur Seite zu räumen? Ich frage deshalb, weil es in Österreich eine etwas bizarre Debatte um die Ehrenbürgerschaft von Adolf Hitler gegeben hat, die noch in mehreren Städten existiert..."

(Löw wird unterbrochen, Unruhe, Zwischenrufe aus der ersten Reihe links, wo FP-Generalsekretär Harald Vilimsky und der Wiener Gemeinderat Johannes Hübner sitzen: "Geh, das ist ja absurd". Jemand klatscht laut in die Hände, "unglaublich", ist im Stimmengewirr zu hören. Ein Journalist bittet die FPÖ-Delegation um Ruhe: "Bitte, das ist hier eine Pressekonferenz für Journalisten!", Vilimsky dazu: "Das ist die Frage.")

Löw spricht nach 20 Sekunden weiter: "Mehrere FPÖ-Politiker wollen nicht an Abstimmungen zur Aufhebung der Ehrenbürgerschaft teilnehmen. Hätten im Front National, so wie sie ihn sich vorstellen, solche Politiker Platz? Danke."

Le Pen: "Ich gebe das Wort an Strache weiter, weil in der Demokratie, die ich mir vorstelle, zuerst Leute, die beschuldigt werden, das Recht haben sollten, auf Anfragen zu antworten. Ich will aber sagen, dass ich überrascht bin wie schnell der Punkt erreicht ist, an dem jemand Nazivergleiche zieht. Das immer dann der Fall, wenn die Argumente ausgehen, dann kommt Hitler ins Spiel."

Strache: "Ich bin wirklich baff erstaunt, dass Sie, Herr Löw vom österreichisch-rechtlichen Rundfunk wider besseres Wissen im Ausland Netzbeschmutzung Österreichs betreiben..."

(Zwischenruf FPÖ-Abgeordneter Hübner): "Unglaublich."

Strache: "... und wider besseres Wissen, völlig bewusst Unwahrheiten in der Öffentlichkeit und international versuchen zu verbreiten, die ganz anders gelagert sind. Das ist ja wirklich unglaublich."

(Lautes Klatschen von links)

Strache: "Es ist unfassbar und schäbig hier bewusst ein falsches Bild darzustellen, wo ich die Realität zum Glück hier aufzeigen kann. Faktum ist: In Österreich ist zum Glück ein Herr Hitler seit dem Jahr 1945 und 46 in keiner österr. Stadt mehr irgendwo Ehrenbürger, weil nämlich zwei Faktoren zum Glück selbstverständlich der Fall sind, dass nämlich erstens rechtlich durch den Tod diese Ehrenbürgerschaft automatisch erloschen ist, zum Glück und zweitens durch einen allierten Beschluss für alle Kriegsverbrecher aus dieser Zeit diese Ehrenbürgerschaft aberkannt wurde. Es ist daher ungeheuerlich, den Eindruck zu vermitteln, durch sozialistische Politiker in Österreich oder grüne Linkepolitiker, durch Anträge, die in Österreich gestellt worden sind, in Österreich werde bis zum Jahr 2011 völlig ungehindert ein Herr Hitler Ehrenbürger einer Stadt gewesen, was absurd ist.
Wir Freiheitlichen haben daher selbstverständlich in Amstetten und anderen Städten vielmehr immer wieder Anträge eingebracht, dass diese unselige Herr, der Hitler geheißen hat, und der so viel unseliges und Massenmord über Europa gebracht hat, eben seit 45 und 46 kein Ehrenbürger mehr ist und wir das auch feststellen. Und wenn dann Linkparteien den Eindruck vermitteln durch Anträge, er wäre bis 2012 Ehrenbürger gewesen, dann ist das ein Unsinn; dem man auch entgegentreten muss, und das haben wir gemeint. Wir lassen solche Nestbeschmutzung nicht zu."

(Wieder Klatschen, Unruhe im Raum)

Damit war die Sache stimmungsmäßig ins Gegenteil gekippt, der Rest der Pressekonferenz zu Europathemen eher flau und nach weiteren vier Minuten auch schon zu Ende. Dafür ging vor dem Saal die Debatte noch kräftig weiter, ob es angehe, dass FPÖ-Politiker eine Pressekonferenz von den Journalistenplätzen aus sprengen, indem sie kritische Fragen mit Unmutsäußerungen abzuwürgen trachten. Vilimsky fand daran nichts Besonderes: Er sei ein gewählter Abgeordneter und lasse sich den Mund nicht verbieten, begründete er sein Verhalten. (Thomas Mayer, Langfassung des in DER STANDARD, Printausgabe, 9.6.2011 erschienen Artikels)

Reaktionen:

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz hat am Mittwoch in einer Aussendung den ORF-Brüsselkorrespondenten Raimund Löw verteidigt und die von FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky erhobenen Vorwürfe "aufs Schärfste zurückgewiesen". "Der ORF und die Mitarbeiter im Informationsbereich werden sich durch derartige Verunglimpfungen bei der Erfüllung ihres öffentlich-rechtlichen Auftrags auch weiterhin nicht beirren lassen. Ich fordere Herrn Vilimsky dringend auf, die unqualifizierten Angriffe auf ORF-Journalisten einzustellen", so Wrabetz.

Am Donnerstag reagierten die FPÖ-Generalsekretäre Harald Vilimsky und Herbert Kickl. Ersterer: Löw habe mit seiner suggestiven und provokanten Fragestellung zu Recht den Unmut anwesender Parlamentarier erregt und Österreich vor einer internationalen Öffentlichkeit in unglaublicher Weise herabgewürdigt. Er wirft dem ORF "Zensur" vor, weil die im ORF gezeigte kurze Passage nicht die gesamte "Provokation" zeige. Zweiterer meint per Aussendung: "Löw desavouiert mit tendenziöser Frage österreichische Bevölkerung und Politikergenerationen seit 1945/4."

Raimund Löw selbst kann die Aufregung "nicht nachvollziehen", wie er der APA sagte. "Mein Job als Journalist ist es, Fragen zu stellen. Mehr habe ich nicht getan."

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 1437
It´s Tooltime!
00
Hitlers Ehrenbürgerschaft wurde genau nicht...

...druch Alliierte Beschlüsse annulliert, da dies über Gerichsbeschlüsse lief und Hitler posthum kein solcher Beschluss traf.

Hier Hitlers frühere und evtl. noch bestehende Ehrenbürgerschaften. Früher = nicht 45 oder 46 sondern mitunter bis 2011.
http://de.wikipedia.org/wiki/Adol... 6sterreich

gidolf
01
24.1.2012, 11:47

Warum liegt in Vilimskys Kopf eigentlich Stroh?

mrheli
10
17.7.2011, 12:29

Die FPÖ hat in vieler Hinsicht recht, aber Sachen wie die Strache Comics, seinen Rap etc. find ich daneben. Da wünsch ich mir schon klare, gerade, fortführende Strukturen!

armin delmenhorst
 
11
12.7.2011, 11:10
Zeugt nicht von Professionalität, Herr Löw!

Gerade einem "alten Hasen" wie Herrn Löw sollte es bekannt sein, dass ein Politiker im Ausland nicht Stellung nimmt zu inländischen Themen. Es ist mir auch unverständlich, warum solche Fragen in diesem Kontext gestellt werden. Gerade hier hätte Herr Löw zeigen können, dass er kein Protektionskind ist, aber nicht mit einer peinlichen Provinzposse sondern mit kritischen Fragen, die einen Europabezug haben.

Um mich nicht (bewusst) misszuverstehen, das Thema Hitler sollte durchwegs kritisch bei uns beleuchtet werden. Mir fällt aber seit Jahren dieser Klamauk der ORF-Lakaien ungut auf. Kanzler,Außenminister, etc. werden im Ausland zu österreichischen Tratsch interviewt, als wären sie im Marchfelder-Hof.

van.der.stiege
12
15.6.2011, 13:51
kritischer journalismus hin und her

... aber wie ist denn nun genau die rechtslage??

erlischt die ehrenbuergerschaft mit dem tod oder nicht? gilt die aberkennung (laut der kommission auf die sich rosenkranz beruft) nun auch fuer österreich oder nicht?

das kann doch bitte nicht so schwer sein darueber mal etwas mehr fakten und expertenmeinungen zu hören. was sagen historiker? rechtsanwälte? oder andere staatliche organisationen??

komischerweise kommen gerade solche leute nicht zu wort...

wildkater
44
14.6.2011, 14:21
Achso, Herr Strache,...

man ist also als Österreicher schon "Nestbeschmutzer", wenn man die Zustände rund um die Hitler-Ehrenbürgerschaften und die Verweigerung der Aberkennung eben dieser durch FPÖ-Politiker anprangert bzw. eigentlich nur davon spricht?

Wie weit mussten wir sinken, dass Österreich im EU-Parlament durch lupenreine Neonazis vertreten wird...

It´s Tooltime!
01
Strache...

...ist der Schmutz im Nest für dessen Bewohner er sich hält.

paradiselost
16
13.6.2011, 12:03
korrekter umgang mit einer unerwuenschten ehrenbuergerschaft

Esens in Niedersachsen:

Bekannt wurde die Ehrenbürgerschaft 2010 durch die Veröffentlichung einer Zeitungsmeldung aus dem Jahre 1933. Obwohl sich in den Unterlagen der Stadt kein Hinweis auf eine Ehrenbürgerschaft Hitlers befindet, entzog ihm der Stadtrat einstimmig die vermutete Ehrenbürgerschaft postum am 31. Januar 2011, „um sicher zu gehen, dass Hitler auf keinen Fall irgendwo als Ehrenbürger der Stadt Esens erwähnt werden könne“.

wenn eine stadt es ernst meint, braucht sie keine winkelzuege und vermeidungshaltungen: so einfach und klar laesst sich das problem loesen.

Donald Duck2
41
22.6.2011, 08:19
Weil's keine anderen Sorgen haben, diese unnötige Politikerbrut.

Das Volk läuft ihnen ohnehin in Scharen davon.

solodiver
00

Ich habs auch nicht so mit Politikern, ganz sicher nicht!
Aber eine aufrichtige Geste sollte man wohl immer respektieren.

wildkater
02
14.6.2011, 14:22
Einstimmig deshalb, weil sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch kein NPD-Politker im Stadtrat befindet.

In Österreich sitzen die FPÖ-Braunen mittlerweile dagegen in nahezu jedem Gemeinderat... (schauder)

EU-Hermi
11
12.6.2011, 21:24

Die EU wird von Strache zu Recht kritisiert. Es soll auch Volksabstimmungen geben, wenn wir unser Land aufgeben und Milliarden ans Ausland transferieren.

Zur Kritik auch:

http://kritische-massen.over-blog.de/article-w... horComment

skip it
14
13.6.2011, 08:45
"geld fuer unsere leut": was sind laecherliche 2 mrd schon gegen ganz handfeste 21 mrd fuer die HAA?...

...ach so, dort haben die braunen selbst ja den mist verbrochen.

gegen des steuerzahlers geld in die eigene tasche ist ja wirklich ueberhaupt nix einzuwenden.

"geld fuer unsere leut": selten war ein spruch richtiger.

Pericolo Giallo
01
18.6.2011, 13:08
das war doch

geld für "unsere" (seine) leut...

EU-Hermi
20
13.6.2011, 21:03

skip blödheit pur

skip it
02
20.6.2011, 13:38
ich wage die behauptung, dass sie unfaehig sind, bloedheit zu erkennen...

Hubert Ungeist
 
00
13.6.2011, 10:57
Wir kriegen 21 Mrd für die HAA von der EU?

Oder was meinen SIe?

skip it
11
13.6.2011, 19:20
die republik "buergt" fuer 2mrd, die "eventuell" einmal faellig werden...

...bei der von straches kumpanen verursachten HAA misere sind tatsaechlich 21mrd aus steuergeldern zu stemmen. DA ist das problem!

galiontariaho
02
12.6.2011, 23:48
die eu wird von vielen seiten kritisiert..

dazu benötigt es keine rechtsextreme populisten-truppe die die anti-eu-stimmung beim krone-volk zur stimmenmaximierung benutzt...

Der Kluge
104
12.6.2011, 19:06

Hitler, war deutscher Staatsbürger und natürlich galten die Bestimmungen des Alliierten Kontrollrats für ihn genauso wie für die andern Nazis persönlich.

_____________

Das ist natürlich korrekt. Hitlers mit dem Tode erloschene Ehrenbürgerschaften wurden die Direktive 38 noch einmal symbolisch aberkannt.

Die wiederholte smybolische Aberkennung ist nicht nur lächerlich, sie hinterlässt international auch den Eindruck, dass Hitler bis 2011 Ehrenbürger gewesen sei, was natürlich Unsinn ist.

Aber Löw und Co. geht es ja ganz bewusst darum, die FPÖ aber auch Österreich weltweit in ein braunes Eck zu stellen. Damit legitimieren sich diese Leute selbst.

Diese falsche Hetze gegen die FPÖ ist ein Grund, wieso sich immer mehr zu ihr bekennen!

Frühlingsrolle
18
14.6.2011, 15:20

ja klar, schon wieder das Opferbild der FPÖ:
"gegen die armen unbescholtenen und fleißigen Blauen wird eine Hetzkampagne von Linkslinken Gutmenschen betrieben, eine wahre Hetzjagd!"

Und dabei ist die FPÖ DER Hassprädiger schlechthin: gegen die EU, gegen den Islam, gegen einen angeblichen EU-Beitritt Israels, den die Linkslinken angeblich erreichen wollten, gegen die drohende "Schildlauskatastrophe" und die "Blutschokolade", gegen die Horden von Dumpingarbeitern aus den neuen EU-Mitgliedsländern, die seit 1. Mai über unser Land herfallen wollten, und gegen die Millionen von Scheinasylanten aus Libyen, die uns auf der Tasche liegen wollen.

Wenn es jemanden gibt, der Hetze betreibt, dann ist das der HC und seine braune Bagasch!

paradiselost
02
13.6.2011, 12:12
man wird nicht dadurch klug,

das man sich ein schilderl auf die stirn klebt, auf dem steht: "ich bin der kluge".

allzuschnell erweist sich das kleine schildchen als handfestes brett vor dem kopf.

paradiselost
01
13.6.2011, 12:11
man wird nicht dadurch klug,

TT1
07
13.6.2011, 08:35
Hetze? Was für Hetze?

Daß die FPÖ mit Kellernazis vollgestopft ist, weiß in österreich wirklich jeder.

galiontariaho
04
12.6.2011, 19:42
bitte nicht so viel halb- und unwahrheiten verbreiten.

mir ist schon klar, dass die rechte und deren nachläufer jetzt panisch herumlaufen... aber so viel lügen, das lässt euch doch nur noch lächerlicher dastehen.

also nonanet gelten die bestimmungen des für deutschland eingerichten allierten kontrollrates nur für das deutsche bundesgebiet... so viel logik wird sogar einer, der sich selbst der kluge nennt, auftreiben können.

weiters ist es heute aufgrund posthum verliehener ehrenbürgerschaften (lustigerweise hat grad die verlogene rechtsextreme eine solche nach haiders tod gefordert) alles andere als klar, dass diese mit dem tode erlischen.

also ok, sie plappern den verlogenen rechtsextremisten jeden mist nach, kein problem, das ist erlaubt, aber es ist eben dennoch einfach verlogen.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 1437

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.