Neue Bier-Kreation

Erste Ernte fürs "Waldbier"

8. Juni 2011, 12:04
  • Artikelbild
    foto: franz pritz

    So sieht das neue Waldbier aus. Wie es schmeckt, wird sich ab Ende September erweisen.

Bundesforste und Trumer Privatbrauerei ernten Tannentriebe für eine neue Bier-Sorte zum Jahr des Waldes

Für das von den Vereinten Nationen ausgerufene "Jahr des Waldes" haben sich die Österreichischen Bundesforste und die Trumer Privatbrauerei Josef Sigl zu einer Kooperation zusammengeschlossen: Gemeinsam braut man Österreichs erstes Waldbier.

Die Grundlage dafür wurde jetzt geerntet: Aus den Wäldern des Hochkönigs in Salzburg wurden frische Tannentriebe - auch "Maitriebe" genannt - gewonnen. Rund 150 etwa drei Meter hohe Tannen auf rund 1.200 Meter Seehöhe wurden händisch beerntet.

Stark aromatisch

Die frischen Tannentriebe enthalten besonders viele Nährstoffe und sind stark aromatisch. Deshalb werden sie traditionell für die Herstellung von Sirup oder Honig verwendet.

"Im Jahr des Waldes wollen wir den Wald zu den Menschen bringen. Sei es durch einen Walderfahrungsweg im größten Tiergarten Österreichs, durch eine Online-Wahl der Sieben Waldwunder oder eben durch ein Waldbier. Zugleich kann damit auch gezeigt werden, wie groß die Bandbreite der 'Früchte des Waldes' ist", erklärt Bundesforste-Vorstandssprecher Georg Erlacher.

50 Prozent Wald

Axel Kiesbye, Braumeister und Erfinder des Waldbieres erläutert sein Engagement so: "Was liegt näher, als in einem Land, das zu fast 50 Prozent von Wald bedeckt ist, diesen auch für unser Kernprodukt zu nutzen. Das Jahr des Waldes ist dafür ein großartiger Anlass".

Das erste Waldbier Österreichs soll Ende September in den Handel kommen werden. Bis dahin wird es in der ausgewählten Gastronomie und in einigen Feinkostgeschäften erhältlich sein. (red)

alsowirklich
00

Wipferlbier müssts wohl heißen.

Prof. Primus von Quack
13

da trink ich doch lieber mein bier im wald als den wald im bier zu haben

Karl Radek
11

wos da bauer net kennt...

salamix
00
Prof. Primus von Quack

...entschuldige bitte, er ist der einzige Akademiker der Familie Duck in Entenhausen!
Und noch dazu ein gebürtiger Wiener!

rud L
11

Das Abreissen der Jungtriebe wäre privat ein eindeutiger Fall von Forstfrevel. Jahr des Waldes, *hohn*
@(red) : schön kopiert, derlei sonst aber bitte als Werbung kennzeichnen

Zinnmo
 
01

Ein Hinweis darauf, welche "ausgewählten Feinkostgeschäfte" es sein könnten wäre nett....

hatee
 
00

man ist gespannt :-O

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.