Zwei Drittel der Österreicher finden sich rundum schön
Wien- Zwei Drittel der ÖsterreicherInnen finden sich rundum schön. Aber für fast jede(n) Dritte(n) kommt eine chirurgische Veränderung des eigenen Körpers zumindest infrage. Das geht aus einer Umfrage mit 301 Teilnehmern hervor, die eine Wiener Schönheitsmedizinerin bei Telemark Marketing in Auftrag gegeben hat. Eine weitere Telefonumfrage, die kürzlich von GfK Austria durchgeführt wurde, kam zu einem noch erfreulicheren Ergebnis: Danach fühlen sich acht von zehn ÖsterreicherInnen attraktiv und glauben, dass andere das ebenso sehen.
Mit dem Aussehen "absolut zufrieden"
71,1 Prozent gaben an, mit ihrem Aussehen absolut zufrieden zu sein, berichtete Dagmar Millesi, Fachärztin für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie. 28,9 Prozent hingegen hätten etwas an sich auszusetzen. Davon sehen 7,3 Prozent der Befragten am ehesten Bauch und Taille als Problemstellen. 4,3 Prozent würden an ihren Haaren etwas ändern, 2,3 Prozent an der Nase und jeweils zwei Prozent an Brust bzw. Augen. Der Rest verteilt sich auf Zähne, Oberschenkel und andere Stellen. Laut GfK-Umfrage würden rund drei Prozent größere Schönheitskorrekturen wie Brustoperationen, Unterspritzungen oder Permanent Make-up in den nächsten zwölf Monaten planen.
Rekonstruktive Maßnahmen
Drei Viertel der Umfrageteilnehmer sind übrigens der Meinung, dass die Schönheitschirurgie vor allem aus Unfällen resultierende Verletzungen behandeln sollte. Knapp ein Fünftel glaubt, dass sie primär das Wohlbefinden und die Lebensfreude steigern sollte. "Schönheit" wirkt sich in den Augen von 71,8 Prozent sowohl im Berufs- als auch im Privatleben positiv aus. (APA/red)