Uno-Richter: Mladic ist ein Wendepunkt in Tribunalsgeschichte

6. Juni 2011, 19:57

Chefankläger Brammertz lobt "bedeutenden Fortschritt" Serbiens

New York/Den Haag/Belgrad - Die Festnahme des ehemaligen Militärchefs der bosnischen Serben Ratko Mladic stellt einen "Wendepunkt in der Geschichte des UN-Tribunal für Kriegsverbrechen im einstigen Jugoslawien" dar. Das erklärte Tribunalspräsident Patrick Robinson laut der serbischen staatlichen Presseagentur Tanjug im UNO-Sicherheitsrat fest, der sich am Montag mit seinem regelmäßigen Bericht über die Arbeit des Haager Gerichtes befasste.

Dies habe das UNO-Tribunal zum erfolgreichen Abschluss seines Mandats näher gebracht, meinte Robinson unter Hinweis, dass der ehemalige politische Führer der kroatischen Serben Goran Hadzic nun der letzte flüchtige Angeklagte sei.

"Mit der Festnahme von Ratko Mladic hat Serbien einen bedeutenden Fortschritt gemacht ,(...) und hat eine der wichtigsten Verpflichtungen gegenüber dem UNO-Tribunal erfüllt", stellte auch der UNO-Chefankläger Serge Brammertz fest. Serbien habe damit die Rechtsstaatlichkeit als Hauptgrundlage seiner Zukunft anerkannt. Nach Meinung von Brammertz bleibt allerdings weiterhin die Frage offen, wie es möglich gewesen sei, dass sich eine Person so lange auf der Flucht befinden konnte.

Brammertz hatte vor der Festnahme von Mladic dem UNO-Sicherheitsrat seinen Bericht festgestellt, in welchem er die Zusammenarbeit Serbiens kritisiert hatte. Belgrad würde nicht genügend tun, um Mladic festzunehmen, hatte Brammertz festgestellt.

Die serbischen Behörden hatten nach der Festnahme von Mladic am 26. Mai angekündigt, dass sie auch Ermittlungen über das Netz von seinen Helfern führen würden. Die Öffentlichkeit hat soweit keine klare Information darüber erhalten, wo sich Mladic seit Ende 2005 versteckt hatte. (APA)

Aca Rankovic
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Wendepunkt isofern, als es ab jetzt fürs Tribunal nur mehr bergab gehen kann.

wilie wielfoe
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wetten?

Wenn dann die restlichen Millionen SerbInnen ausgeliefert sind,dann wird die Frage gestellt werden,warum es denn so lange gedauert hat,bis die letzten SerbInnen ausgeliefert worden waren?
Und dann werden die restlichen rumänischen und bulgarischen GastarbeiterInnen gemeinsam mit Boris den Kosovo anerkennen,um dann doch als mögliche EU-scherln ausgeladen zu werden... ;)))

Lernts doch endlich chinesisch,so wie es die Deutschen tun und nicht deutsch,wie es die SpanierInnen tun...

Go East!

Shqiperia e Madhe
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jajaja

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