Kommt ihr Gäste!

Petra Eder, 7. Juni 2011, 16:25
  • Bernadette Wörndl  bei der Präsentation des Kochbuchs im Babette's.
    foto: derstandard.at/schersch

    Bernadette Wörndl  bei der Präsentation des Kochbuchs im Babette's.

  • Bernadette WörndlJetzt können die Gäste kommen24 raffinierte Menüs für entspannte GastgeberFotos von Susanne Spiel
192 Seiten, ca. 120 AbbildungenISBN 978-3-88472-892-5€ [D] 24,95, € [A] 25,70*, sFr. 37,90Christian. www.christian-verlag.de
 
    foto: christian verlag

    Bernadette Wörndl
    Jetzt können die Gäste kommen
    24 raffinierte Menüs für entspannte Gastgeber
    Fotos von Susanne Spiel

    192 Seiten, ca. 120 Abbildungen
    ISBN 978-3-88472-892-5
    € [D] 24,95, € [A] 25,70*, sFr. 37,90
    Christian. www.christian-verlag.de

     

Bernadette Wörndl, Köchin im Babette's, hat ein empfehlenswertes Kochbuch geschrieben

Schnell zum Handy greifen und Freunde fürs Wochenende einladen ist der erste Impuls beim Durchblättern von Bernadette Wörndls Kochbuch "Jetzt können die Gäste kommen". Das soeben im Christian Verlag erschienene Kochbuch der jungen Autodidaktin, die seit 2005 im Babette's , dem Kochbuch -und Gewürzladen in der Nähe des Wiener Naschmarktes kocht, birgt - geordnet nach Jahreszeiten - eine Fülle köstlicher Rezepte, die ein entspannt(er)es Gästebewirten ermöglichen sollen. 

Die 24 Menüs (pro Monat ein drei- und ein fünfgängiges) sind so konzipiert, dass möglichst viel schon vor dem Eintreffen der Gäste vorbereitet werden kann. Das fünfgängige Menü im August: "Gebackene Tomatensuppe mit Lardo-Pesto-Crostini", gefolgt von "Parmesan-Crème-brulée", "Hausgemachte Pasta mit Limoncello, Ricotta, Zitrone und Mandeln", "Im eigenen Sud geschmorte Tintenfische" und als Dessert "Mocca-Birnen-Panna-Cotta mit Espressosirup". Der Vorschlag für das dreigängige November-Menü: "Pastinaken-Nussöl-Suppe mit Gewürznüssen", "Wildschweinragout mit Maronen, Dörrpflaumen und Rotkohlstrudel" und schließlich "Schokoladenkuchen mit Macadamiannüssen & rotem Kampot-Pfeffer". 

Bei allen Rezepten ist die Arbeitszeit und der Schwierigkeitsgrad angegeben. Nur wenige Rezepte sind als "anspruchsvoll" gekennzeichnet, der Großteil wird als "mittel" oder "leicht" nachkochbar angegeben, was auch nicht so geübten KöchInnen die Möglichkeit gibt, raffinierte Gerichte auf den Tisch zu bringen. Sympathisch machen das Buch auch die vielen Fotos von äußerst entspannt wirkenden Gästen (Freunden und Bekannten von Bernadette Wörndl), die mit Freude die Gerichte essen dürfen.

Dass Bernadette Wörndl Köchin aus Leidenschaft ist, merkt man, wenn man sie im Babette's hinter dem Herd stehen sieht: Sie strahlt ihre Freude am Tun förmlich aus, erzählt vom Strudelteigziehen mit der Oma und wie toll es sei, Kochen zum Beruf zu haben. Schon während des Kunststudiums (bereits hier drehten sich ihre Projekte ums Essen) machte sie diverse Cateringjobs und schnupperte in Profiküchen. Bei einem Auslandsjahr in San Francisco assistierte sie in einer Kochschule, weitergebildet hat sie sich auch über ein Praktikum in der "Chez Panisse"-Küche von Slowfood-Vizepräsidentin Alice Waters. Wörndl versteht viel vom Kochen, auch wenn sie keine klassische Ausbildung hat - einiges davon gibt sie in diesem Buch weiter. (derStandard.at, 7.6.2011)

Ein Rezept aus "Jetzt können die Gäste kommen" gibt es auch in der EssBar.

Schöne Fotos

Tolles Buch - schöne Fotos! Fotografin heisst lt. Umschlag Susanne Spiel (sollte mE bei einem Kochbuch erwähnt werden)

Redaktion Lifestyle
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Danke für den Hinweis

Das sollte unbedingt dazu, war auch drinnen, und fiel versehentlich einer Satzkürzung zum Opfer. Ist nun bei den Buchdaten ergänzt. Die Fotos sind wirklich sehr schön.

Ich ess gern schöne Fotos mit Tomate (oder Apfel?) und einem Achterl Fruchtsaft (siehe Foto)

hey, das sind christbaumkugeln sie banause!!!

Der Ess-Klimbim ist Zirkus und lenkt nur vom wahren ab - dem guten Essen nämlich. Ein gutes Steak auf der Bierbank is mir tausendmal lieber als irgendein g'fi***rt mit mords Deko auf einer Luxustafel - und da steh ich nicht allein da.

Dann haben's hoffentlich nicht beim Gewinnspiel mitgemacht.

Oh ein rotes Stricherl. Na ich behaupte mal von einem Promidinner-Fan. Und weil ich frech bin, behaupte ich, dass Leute die solche pseudo-Kochshows, die in Wirklichkeit nichts anderes als Adabei-Soaps sind, ansehen durch die Bank nicht kochen können (NACHkochen sehr wohl aber das hat mit kreativem und selbstständigem Kochen nix zu tun). Ui jetzt war ich wieder frech...

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