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Protest-Camps auf den zentralen Plätzen von Madrid, Barcelona, Sevilla, zuletzt auch ein Protest-Camp in Paris auf der Place de la Bastille: Das ist auch ein Revolte gegen eine Politik, die sich als unfähig erweist zu praktischen Lösungen zu kommen und ein paar Grundsätze hochzuhalten – weil, das ist es ja, um das es geht. Es geht doch den wenigsten um irgendwelche Utopien, sie erwarten sich ja nichts Unmögliches. Es würde den meisten ja reichen, würde die Politik nicht in ihren leeren Ritualen, in ihrem blutleeren Taktieren ersticken, und in ihrem kleinlichen Kampf um Posten. In Spanien und Griechenland protestieren die jungen Leute dagegen, dass in aller Welt die Banken gerettet werden, aber ihre Zukunft, die ihnen geklaut wurde, die will niemand retten. In unseren Breiten monopolisiert derweil der Rechtspopulismus den Protest gegen die Krisenkosten: Indem auf perverse Weise so getan wird, als hätten uns die Südländer die Krise eingebrockt und nicht ein obszönes Finanzsystem, das uns in Desaster geritten hat. Aber der Rechtspopulismus kann damit nur durchkommen, weil die etablierten Politiker so haushoch unter ihren historischen Aufgaben bleiben. Um aus dieser Sackgasse rauszukommen, täte uns ein bisschen vom Geist der Puerta del Sol ganz gut.
Plus: Die kleine Revolte der jungen Reformer in der SPÖ
Misiks Lesekreis: Alle sind für Gleichheit, und alle auch für Vielfalt. Muss daraus Ungleichheit werden?
Zum Demokratie-Begehren: Ich bin so Politik-Verdruss-verdrossen.
Euer Zynismus kotzt mich an. Und meiner auch. FS Misik heute in leicht renoviertem Gewand!
Alle reden über die Flüchtlinge in der Votivkirche. FS Misik lässt die Flüchtlinge selbst sprechen
Eine Hommage an drei bemerkenswerte Menschen, die vergangene Woche verstorben sind
Die Bürger wollen nicht, dass alles der Markt regelt. Sie haben recht.
Unter Geistesprinzen: Das Spindelegger-Prinzip & die Faymann-Doktrin
Wer könnte Gerard Depardieu demnächst noch nach Russland folgen? Fröhlicher Staatsbürgertausch mit Putin!
Das zu Ende gehende Jahr war gar nicht gut - Das nächste wird womöglich noch schlechter
Weil es für sie einfach keine ausreichenden guten Gründe gibt
Wie soll eine Politik die Märkte bändigen, wenn sie sich von ihnen abhängig macht?
Lulas Brasilien zeigt: Mehr Gleichheit führt zu mehr ökonomischer Prosperität
Stronach, Strasser & Co.: Soll man sich ärgern, oder Mitleid haben?
Ja es war leider schon im alten ROM so dass die Leute dem folgen der am lautesten schreit, auch wenn er lauter Blödsinn schreit.
Die Menschen haben die letzten 4000 Jahre halt nix dazugelernt, sich auch ethisch, überhaupt nicht weiterentwickelt, höchtens technologisch und methodisch.
Ich glaube nicht, dass Strache so blöd ist, den Unsinn zu glauben, den er den Leuten erzählt. Ich vermute, ihm sind die Konsequenzen seiner Forderungen sehr wohl bekannt. Es ist ihm nur egal, denn alles was für ihn zählt, ist, an Popularität und an Stimmen zu gewinnen. Egal wie unsinnig die Forderung sein mag. Man sollte die Intelligenz seiner Gegner nicht unterschätzen!
Jeder Mensch hat das einklagbare Recht auf eine ausreichende, ausgewogene und gesunde Ernährung.
Jeder Mensch hat das einklagbare Recht auf sauberes und ausreichendes Trinkwasser.
Jeder Mensch hat das Recht, Personen, die die Umwelt über Gebühr verschmutzen oder belasten, auf Schadenersatz zu klagen.
Jeder Mensch hat das Recht auf ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Jeder Mensch hat das Recht auf lebenslange Bildung, Meinungsfreiheit und ärztliche Unterstützung.
Kein Mensch darf – von wem auch immer – zum Tode verurteilt werden. Staaten, die die Todesstrafe vollstrecken, sind aus der internationalen Gemeinschaft zu verbannen.
Jeder Mensch ist für seine Verbrechen zur Verantwortung zu ziehen und muss sich öffentlich rechtfertigen. Jede Art von
aus tiefstem herzen, daß sich die menschen in europa diese verarschung nicht mehr gefallen lassen und auf die straße gehen! wir müssen unseren politikern zeigen wo es lang geht...von denen scheint es ja keiner mehr wissen zu wollen! Es kann nicht sein, daß europas bürger alleine die kosten der finanzkrise tragen. Wo bleibt die finanztransaktionssteuer und eine regulierung der "luftgeschäfte"?
"Wir werden am 8. Juni im Laufe des Tages den Park vor der Votivkirche am Schottentor (Sigmund-Freud Park) besetzen, um unserem Unmut Ausdruck zu verleihen. Für 19:00 Uhr laden wir zu einer Allgemeinen Versammlung, zu der wir alle Menschen einladen, die in Zukunft nicht mehr passive Spielbälle der politischen und ökonomischen Kräfte sein wollen. Falls uns die Polizei bei unserem friedlichen Anliegen stören sollte, kann es sein, dass sich der Ort noch ändert. Aktuelles dazu sollte sich auf at.indymedia.org finden."
http://at.indymedia.org/node/20619
ich rate mal der misik der so jammert, dass nichts passiert wird das totschweigen?
Wenn Robert Misik sagt, dass Europa solidarisch sein muss, um aus der Krise zu kommen, stimme ich ihm zu.
Er hat allerdings etwas vergessen:
Es ist weltweite Solidarität notwendig. Damit die Welt aus der Krise kommt (damit meine ich Armut, Umweltzerstörung, die neoliberale Finanzmarktkrise, usw.), ist Solidarität notwendig: Die Starken sollen den Schwachen helfen.
und danke für diesen Beitrag und die Analyse, Herr Misik!
Finde, es wäre höchst an der Zeit für sowas wie ein sichtbares Aufbegehren gegen all die Mißstände und Stilllstände in unserem Land, allerdings gibt es bei uns leider sehr viel Trägheit und Apathie ...
Politiker lügen nun einmal.
Das weiß man als Wähler natürlich mit der Zeit - aber falls man auf einen Politiker trotzdem hereingefallen ist und ihn wählte,
kann man sich ja selbst den Fehler eingestehen -
und gegen ihn (oder auch gegen die gesamte Regierung) problemlos hierzulande protestieren gehen.
(Es sei denn, die Demo ist angemeldet und wird untersagt.)
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