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Technologie – smart-sozial

6. Juni 2011, 09:18
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Technologie ist so wichtig für die Gesellschaft, dass die Menschen kaum darüber nachdenken, dass Technologie allein für sich genommen nicht viel erreicht. Erst die Integration von Technologie in unseren Alltag macht sie unverzichtbar.

Wenn Unternehmen und Organisationen die schwierige Aufgabe der Integration der Technologie in Angriff nehmen, kann dies unerwartete Folgen haben. Sie können mehr für die Welt bewirken, als sie je geahnt hätten. Wer hätte sich zum Beispiel vorstellen können, dass das erste Flugbuchungssystem, das in den 1960er Jahren für American Airlines entwickelt wurde, Online-Banking und Online-Shopping den Weg ebnen würde?

Innovative Unternehmen und Organisationen gehen überlegt und einfallsreich vor, wenn es darum geht, Technologie bestmöglich zu nutzen. Diese Unternehmen, Behörden und Kommunen installieren nicht einfach neue Technologie in ihren Produktionsstätten oder in den Büros ihrer Mitarbeiter und erwarten dann, dass diese Technologie automatisch Veränderungen bewirkt. Stattdessen überdenken sie ihre Prozesse und strukturieren ihre Arbeitsabläufe um. Unternehmen gestalten ihre Geschäftsmodelle neu. Sie überlegen, was ein neues Gerät oder ein neuer Service leisten müsste, um unser Leben effizienter, produktiver oder erfüllender zu machen.

100 Jahre IBM

So funktioniert Fortschritt. IBM feiert dieses Jahr seinen 100. Geburtstag. Das ist eine Chance für uns alle, uns eingehend mit der Vergangenheit zu befassen und neue Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich Fortschritt erzielen lässt. Eines haben wir in den letzten 100 Jahren gelernt: Erfolgreiche Unternehmen und Organisationen wenden einen systematischen Denkprozess an, wenn sie Technologie einsetzen, um ihre Abläufe und ihr Handeln zu verändern. Im Folgenden sind einige Ansätze aufgelistet, die den Fortschritt vorantreiben:

Verbindung von Daten: Die Gesellschaft ist auf Daten angewiesen. Unternehmen verlassen sich auf Daten, um ihre Mitbewerber zu übertreffen. Neue Geschäftsmodelle entstehen aus Daten. Städte und Gemeinden nutzen Daten, um die Lebensqualität ihrer Bürger deutlich zu verbessern. Für die Erfassung all dieser Daten wird eine verwirrende Vielfalt von hoch entwickelten Technologien eingesetzt: Sensoren, GPS, Magnetstreifen auf Kreditkarten, sogar MRTs.

Doch allzu häufig bleiben diese Daten in „Informationsinseln" isoliert. Sie stehen den Menschen, die sie benötigen, nicht zur Verfügung. Sie werden nicht mit anderen Daten kombiniert. Sie sind nicht digitalisiert. Wenn jedoch Institutionen in der Gesellschaft Daten verbinden und für die Nutzung durch eine größere Gruppe von Mitarbeitern, Kunden und Partnern öffnen, lassen sich immense Fortschritte erzielen.
Wie wäre es, wenn Ihr Arzt immer alle Ihre medizinischen Daten verschiedener Fachuntersuchungen für ein Gesamtbild zur Hand hätte und bei Bedarf Diagnosen der besten Ärzte weltweit zu ähnlich gelagerten Fällen konsultieren könnte?

Vernetzte Welt

Innovation durch Analyse: Wenn die Welt komplexer und stärker vernetzt wird, ist es schwieriger, Ereignisse zu verfolgen, ganz zu schweigen davon, sie zu verstehen und mit den richtigen Maßnahmen auf sie zu reagieren. Paradoxerweise sind jedoch gerade die Unternehmen und Behörden führend, die immer komplexere Herausforderungen in Angriff nehmen. Sie sind wegweisend darin, ihren Mitarbeitern, Bürgern und Kunden das Leben zu erleichtern.

Diese Unternehmen und Behörden setzen Technologie - von Analysen über Supercomputer bis zu Suchmaschinen - sehr viel durchdachter und mutiger ein. Sie verwenden Analysetools nicht nur, um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern, sondern um im Tagesgeschäft schnell reagieren zu können, Simulationen von Problemen, die ihre Abläufe unterbrechen könnten, durchzuführen und Lösungen für diese Probleme vorzuschlagen. Daraus entstehen Ideen für innovative neue Produkte und Services.

Ein Beispiel: Die Meere und Ozeane auf der ganzen Welt sind enormen Problemen ausgesetzt. Dazu gehören die Wasserverschmutzung, die Überfischung und der Klimawandel. Als Antwort auf diese Probleme stattete das Marine Institute Ireland die Galway Bay mit Sensoren aus, die in Echtzeit mit Tools zur Analyse der erfassten Daten verbunden sind. Die Idee dahinter: Das Institut wollte eine bahnbrechende neue Methode einsetzen, um enorme Wasserressourcen zu überwachen, die manuelle Datenerfassung durch automatisierte Systeme zu ersetzen und die Bucht als den lebendigen Organismus zu überwachen, der sie tatsächlich ist. Damit können die Verantwortlichen schneller auf kritische Probleme reagieren, z. B. Wasserverschmutzung erkennen oder Schiffe und Menschen vor gefährlichen Wellen warnen.

Notwendige Pilotprojekte

Kommunikation: Die Entwicklung einer neuen Idee oder eines neuen Produkts hinter verschlossenen Türen oder auf der Basis von Fokusgruppen ist heute keine Erfolgsgarantie mehr. Innovation vollzieht sich so schnell und die Menschen tauschen so viele Informationen auf so einfache Weise untereinander aus, dass ihre Erwartungen am besten durch Kommunikation und offene Iteration erfüllt werden können. Dafür müssen Pilotprojekte, kontinuierliche Anpassungen und soziale Medien verwendet werden, um Verbraucher und Geschäftspartner zu erreichen.

Es ist eine Sache, Mitarbeitern oder Bürgern zu sagen, dass ein Projekt oder ein Produkt gut für sie ist, aber eine ganz andere, Engagement und Innovation zu fördern, indem man diese Menschen in den kreativen Prozess einbezieht, ihr Feedback und ihre Vorschläge berücksichtigt und sie über die Probleme und Erfolge des Projekts auf dem Laufenden hält.

Beispiel Malta

Als die Behörden in Malta intelligentere, effizientere Wasseruhren und Stromzähler auf der ganzen Insel einführen wollten, installierten sie nicht einfach 250.000 neue Geräte. Stattdessen begannen sie mit Pilotinstallationen in 200 Haushalten, die schließlich auf 10.000 ausgeweitet wurden. Die Projektleiter bezogen die Bürger in die Entwicklung des Projekts ein und sorgten so dafür, dass alle Bürger stets auf dem neuesten Stand waren. Jetzt genießen die maltesischen Behörden das Vertrauen ihrer Bürger.

Technologie kann innovativ sein, aber Technologie allein kann uns nicht zu einem besseren Leben verhelfen. Nur wir Menschen besitzen die Intelligenz und Kreativität, um diese Aufgabe zu meistern. Wenn wir anfangen, systematisch zu überlegen, wo Technologie am besten eingesetzt werden sollte und was wir in einem Unternehmen oder einer Behörde oder an einer Methode ändern müssen, um größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen, werden wir einen großen Schritt nach vorne machen. Dann werden wir Fortschritte erzielen, von denen wir alle profitieren.

Link:

IBM

  • Tatjana Oppitz ist Generaldirektorin bei IBM Österreich und kennt die Herausforderungen vor die uns Technologien stellen.
    foto: ibm

    Tatjana Oppitz ist Generaldirektorin bei IBM Österreich und kennt die Herausforderungen vor die uns Technologien stellen.

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