IAEA-Gouverneursrat

Syrien bei Atomkonferenz unter Druck

5. Juni 2011, 08:41

Tagung ab Montag in Wien

Wien - Westliche Staaten wollen bei der kommenden Sitzung des IAEA-Gouverneursrates ab Montag in Wien den Druck auf Syrien deutlich erhöhen. Dem arabischen Land droht eine Resolution des Leitungsgremiums der Internationalen Atomenergie-Agentur, die das Land wegen der Nichteinhaltung seiner Pflichten an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verweist. Dieser könnte als Strafe Sanktionen gegen Damaskus beschließen, weil es ein früheres geheimes Atomprogramm verfolgte.

Ob dieser Vorstoß der USA und anderen Westländern eine Mehrheit in dem aus 35 Staaten bestehenden Gouverneursrat findet, ist nicht sicher. Vor allem einige Entwicklungsländer seien zögerlich oder dagegen, auch die Position von Russland und China sei noch unklar, hieß es aus diplomatischen Kreisen in Wien.

Im Atomstreit mit Syrien geht es um eine Anlage in Al-Kibar (Dair Alzour), hinter der viele Länder einen geheimen Atomreaktor im Bau vermuteten. Doch Israel zerstörte den Gebäudekomplex 2007, bevor die Anschuldigungen aufgeklärt werden konnten. Syrien bestreitet alle Vorwürfe, kooperiert aber seit Jahren nicht ausreichend mit den Atominspektoren.

Der syrische Atomenergie-Chef Ibrahim Othman hatte der IAEA in der vergangenen Woche quasi in letzter Minute doch noch ein Kooperationsangebot unterbreitet. Dies sei aber sehr vage gehalten, hieß es in Wien. In ihrem jüngsten Syrien-Bericht hatte die IAEA erstmals aus den ihr vorliegenden Informationen geschlossen, dass die Anlage "mit großer Wahrscheinlichkeit" ein fast fertiger geheimer Atomreaktor war.

Nach der Beteuerung verschiedener Diplomaten hat der aktuelle Vorstoß des Westens nichts mit der momentanen innenpolitischen Lage in Syrien zu tun. Es gehe vielmehr um die Glaubwürdigkeit der IAEA als Institution. (APA)

Kohlhaas1
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Jaja, Vorbereitung auf einen Angriff

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ein angriff auf syrien würde krieg mit iran bedeuten.
darauf hat der westen glaube ich keine lust.

Kohlhaas1
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Blödsinn !

Glaubst du allen Ernstes, daß die religiöse Kamarilla im Iran ihre Existenz wegen eines schwachen sagen wir mal Unterstützers auf´s Spiel setzt ?
Das Schlimmste was passieren wird ist ein Stellvertreterkonflikt.
Dein Einwand erinnert mich an die Aussage eines Serben, der meinte damals, daß die Russen für Serbiens Sicherheit einen Krieg vom Zaun brächen.
Und dann wurde Serbien bombardiert und die Russen waren klug genug sich nicht einzumischen.
Und der Iran ist wesentlich schwächer als damals Russlanb UND er hat keine Atombomben hinter denen er sich verstecken kann.
Also wird der Perser keinen offenen Konflikt riskieren.

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lustigerweise tagen IAEO (atomlobby) und WEF (bankenlobby/wirtschaftslobby) zur gleichen zeit in wien.

die escort services werden hochbetrieb haben.

bläh! bläh!
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und das koks wird die donau weiss färben...

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