Li Na erste chinesische Grand-Slam-Siegerin

4. Juni 2011, 17:08

Chinesin enthront Titelverteidigerin Schiavone am heiligen Sand in Paris und ist ab Montag Nummer 4 der Welt

Paris - Vermutlich braucht Li Na einige Tage, um zu realisieren, was sie da für ihre Nation, ja sogar für den gesamten Kontinent Asien geleistet hat. Die 29-jährige Chinesin hat am Samstag im Finale der French Open Sportgeschichte geschrieben. Nach 1:48 Stunden entthronte sie Titelverteidigerin Francesca Schiavone aus Italien mit einem 6:4,7:6(0)-Erfolg und kürte sich zur ersten Grand-Slam-Siegerin aus China (Damen und Herren). Li Na, die schon bei den Australian Open im Jänner das Finale erreicht hatte, scheint am Montag als Nummer 4 der Welt so hoch auf wie nie zuvor.

"Ich kann es noch überhaupt nicht glauben. Ich war am Ende sehr nervös, aber das durfte ich meiner Gegnerin natürlich nicht zeigen", meinte Li fast schüchtern auf dem Court Philippe Chatrier zu den rund 15.000 Zuschauern. Millionen Fans in China werden Li zur Nationalheldin küren und dem Tennis-Sport an sich wird dieser Sieg im Tischtennis verrückten Land einen enormen Schub geben. Li Na darf sich über einen Siegerscheck in Höhe von 1,2 Millionen Euro freuen, die ihr unterlegene Finalistin erhält die Hälfte. Schiavone gratulierte sportlich fair, wie sie ist: "Sie hat den Sieg verdient. Natürlich bin ich enttäuscht, aber ich bin froh, dass ich hier heute erneut um den Titel spielen durfte."

"Ältestes" Damen-Finale seit 13 Jahren

Nur Kimiko Date-Krumm aus Japan hatte im WTA-Ranking als Asiatin schon einmal Platz vier eingenommen, doch Li scheint durchaus das Potenzial zu haben, sogar noch höher zu klettern. Gegen Schiavone sah sie im Finale an einem bewölkten Tag in Paris lange sogar als sichere Siegerin aus. Nach 68 Minuten führte sie klar mit 6:4,4:2, ehe die wegen ihrer Kampfstärke "Löwin" genannte Schiavone sich noch einmal zurück ins Match spielte. Ein Rebreak zum 4:4 machte das "älteste" Damen-Finale seit 13 Jahren vorübergehend spannend, doch im Tiebreak war Li Na eine Klasse für sich. Nach dem wohl sehenswertesten Ballwechsel zum Auftakt lief das "Jeu decisif" auf einer schiefen Ebene zugunsten der Chinesin.

Schon ihren ersten Matchball nützte Li und sie ließ sich vor Freude auf den Rücken fallen. Sie wird wohl nicht an den Siegerscheck in Höhe von 1,2 Millionen Euro gedacht haben. Der Titel kam letztlich nicht mehr überraschend: Mit ihren Siegen über Wictoria Asarenka (BLR) und Maria Scharapowa (RUS) hatte die aus Wuhan stammende, 1,72 m große Rechtshänderin ausgerechnet auf ihrem vermeintlich schlechtesten Belag bereits zuvor für Staunen gesorgt. Ihr schneller und flacher Stil passt eher auf die schnelleren Plätze. Doch auch ihr sind die besonders raschen Bedingungen in Paris dank der Trockenheit und der neuen Bälle entgegengekommen.

Geschichte für Asien

Schon seit 1999 ist Li WTA-Profi. Doch erst heuer hat sie den Durchbruch in die absolute Weltspitze geschafft, obwohl sie schon 2006 mit dem Wimbledon-Viertelfinale erstmals für Aufsehen gesorgt hatte. Nach ihrem vierten WTA-Titel im Jänner in Sydney stürmte sie in der Folge in ihr erstes Major-Endspiel in Melbourne. Da war Kim Clijsters aus Belgien aber noch zu stark. Nun hat Li Na als erster Tennis-Profi aus Asien einen Markstein gesetzt. (APA)

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Interessanter Artikel über Li Na

http://www.badzine.de/ansicht/d... lasse.html

Übrigens ist Badminton in China populärer als Tischtennis - aber der Standard hat ja seine eigene Meinung, die er den Lesern aufdrücken will.

Sein`s nit so streng,

in AUT ist Fussball auch populaerer als Schispringen, trotzdem wird die internationale Wahrnehmung eine andere sein.

ich mag solche spieler; kein gestöhne, schnörkellos, variabel und elegant. a little like roger.

BLAVO!

ELSTEL ELFOLG in LOLAND GALLOS!

Hal Hal...

..die Panzel Knackel.....

Sieht nach Fake aus, der Zufall wollte es, dass ich Frau Na Li fast in Augenhöhe spielen sehen konnte.

Gratuliere, tolles Mädchen und tolle Spielerin.

Im 5-Jahresplan steht aber NR. 1

Yesssss .. Go Na Li!!! Ich freu mich so für sie. Tolle Spielerin.

2011 !!! Was ist das bloss für ein historisches Tennisjahr bislang!

Nur weiter so :-)

dein wort in rogers ohren

?? Gongxi

wenn man schon vom

ältesten damenfinale seit 13 jahren spricht, könnte man auch gleich die ganzen daten mitliefern,
also:
schiavone 30-11 plus li 29-3 = 60 jahre, 2 mon.
1998 wimbledon:
novotna 29-9 schlägt tauziat 30-8 = 60 jahre, 5 mon.

Beide nicht hübsch genug, dass ich zuschauen wollte (und die interessantesten Tennisspielerinnen der Welt sind sie auch nicht);-)

Sollten Sie es schaffen nur einen Aufschlag von 100, die

Ihnen Li Na rüberknallt zu retournieren geht ihr Posting durch.

Findest Du Federer oder Nadal hübsch? Wenn nicht, solltest Dir das Herrenfinale auch nicht ansehen.

Naja, die können dafür Tennis spielen.

Die spielen wenigstens nicht Mädchen Tennis...

Die Röcke sind übrigens zu lange.

Die spielen wenigstens interessantes Tennis.

und Ihr posting ist komplett überflüssig.

Wie schauts bei den beiden eigentlich mit dem Stöhnen aus? ;-)

@ tomi_tirolo

Schiavone muss jetzt verkühlt sein....

wenigstens bei den damen gabs den

richtigen sieger ...

mfg

böse zungen sagen nach diesem sieg jetzt, dass die chinesen ja auch richtiges tennis spielen können ;-).

Sehr gut. Starkes Spiel von Li Na, der erste Satz war ja eine Demontage. Auch cool und sympathisch in den Interviews.

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