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Der Sanierungsscheck, eine Bundesaktion, die 2009 zur Verbesserung des überalteten Gebäudebestands gestartet wurde, geht nach hinten los: Seither fahren die Länder ihre Förderungen zurück.
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Wien - "Das Fördervolumen bei der Sanierung von Gebäuden dürfte bestenfalls gleich bleiben", sagt Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft. "Von der erhofften Erhöhung des Sanierungsumfangs kann nicht die Rede sein."
Plass hat sich durch die einzelnen sehr unterschiedlichen Bundesländer-Förderprogramme für die thermische Sanierung durchgearbeitet und ist zu dem Schluss gekommen, dass seit 2009, seit Einführung des Sanierungsschecks durch den Bund, bei den Ländern das große Streichen begonnen hat: "Nahezu überall wurden die Förderungen für thermische Sanierung zurückgefahren."
So wurden in Wien, Salzburg, Niederösterreich und Burgenland Direktzuschüsse gestrichen. In Tirol und Vorarlberg wurden Fördersätze oder Direktzuschüsse gekürzt. In Oberösterreich wurde nur bei Betriebsgebäuden die Förderung ausgeweitet. Steiermark und Kärnten sind schwer mit anderen Bundesländern vergleichbar, da die thermische Sanierung dort keine eigene Förderschiene ist; es dürfte aber zu keinen Verschlechterungen für Fördernehmer gekommen sein.
Veralteter Baubestand soll modernisiert werden
Zur Erinnerung: Der Sanierungsscheck wurde 2009, zum Höhepunkt der Krise, eingeführt, um über breit angelegte Sanierungen den stotternden Wirtschaftsmotor anzukurbeln. Gleichzeitig sollten damit Klimaschutz- und Energiesparziele erreicht werden, ist doch der vielfach veraltete Baubestand für rund 30 Prozent aller heimischen Treibhausgase verantwortlich.
Das erste 100-Millionen-Euro schwere Sanierungspaket des Bundes von 2009 war sehr erfolgreich. Laut Wirtschaftsforschungsinstitut wurden damit Investitionen von rund 650 Millionen Euro ausgelöst, rund 7000 Arbeitsplätze gesichert und 5,3 Millionen Tonnen Kohlendioxid (über die Lebensdauer der Investitionen) eingespart.
Diese Erfolgsstory ist der Grund, weshalb im kürzlich verabschiedeten "90-Punkte-Fahrplan" der Regierung bis zum Jahr 2014 jährliche Wiederholungen des Programms - jedes Mal im Umfang von 100 Millionen Euro - vorgesehen sind. Allerdings hat diese Erfolgsstory Nachteile: "Der Bund zahlt, und die Länder fahren die Gelder zurück", kritisiert Plass. Es sei dies ein typischer Fall des ausufernden österreichischen Föderalismus. Nicht einmal eine Zweckbindung der Wohnbauförderungsmittel - 1,8 Milliarden Euro im Jahr überweist der Bund an die Länder - gebe es: "Mit der Wohnbauförderung werden Landes-Budgetlöcher gestopft."
Plass fordert, dass sich die Länder aus der Gebäudesanierung zurückziehen und diese in Bundeskompetenz überführt wird. Mit den frei werdenden Mitteln könnte es dann zu einer Aufstockung des Sanierungsschecks auf 300 Millionen Euro im Jahr kommen. (Johanna Ruzicka, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 4./5.6.2011)
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Wenn sie sich an die Vorgaben halten dann sollten sie sich für eine Bude aus den sechzigern.
Mal so 80.000€ für ein paar Fensterchen und die Plastik Platten her richten.
Wer kann sich das leisten Penthouse renovierer,
usw..........
Also ist es einen Förderung für Reiche.
Schildbürger Förderung ist die richtige Bezeichnung,
Aber was solls bei dem Einkommen unserer Politiker inklusive Koruptions zahlungen
hebt man eben schnell ab.
Wie soll man da verstehen wie es einem Armen Häuslbauer und Renovierer geht!
Da werden die Wohnbaugelder in London an der Börse verzockt unter der kundigen Aufsicht des Musiklehrers Sobotka.
Das da natürlich kein Geld mehr da ist für Sanierungen ist ja selbstredend.
Und das LUSTIGE dabei ist, daß den NiederösterreicherInnen DAS zu gefallen scheint, denn sie wählen diese ÖVP weiter mit Inbrunst.
So weit, so dumm, aber....
..das soll nicht als Wählerbeschimpfung verstanden werden, sondern nur ein Licht auf die intellektuelle Verfassung der Freunde im Lande unter der Enns werfen.
Und dann frägt man solche Leute wie DIESE "WAS sie von der EU halten?" und ist dann ganz erstaunt, daß ..
Ich glaube Bert Brecht wurde folgende Aussage zugeschrieben:
"Nur Kälber flirten mit ihren Schlächtern..!"
ich frag mich seit jahren, was die stadt wien bei wohnbau macht: in punkto günstige wohnungen tut sie wohl kaum mehr was, vorrangig wird da nur mehr für wirtschaft gebaut, nicht für menschen...
auch zb explodierende mietpreise sind effekt politischer maßnahmen oder fehlender maßnahmen.
Plass bringt es auf den Punkt, unser Föderalismus schädigt die Wirtschaft ganz massiv.
Und wieder ein schwerer finanzieller Schaden der auf Grasser und die ÖVP zurückgeht. Seit 2001 die Zweckbindung gelockert (und 2008 von der ÖVP total abgeschafft) wurde, sind die Wohnbaugelder entweder verzockt worden (Pröll) oder werden in Budgetlöcher für den Beamtenapparat versenkt.
Detto übrigens bei den Bundesstraßen. Seit die Bundesstraßen B an die Länder übertragen wurden, kassieren die Länder fleißig, bestellen beim Bund Autobahnen und lassen die Straßen verfallen.
Der einzige Ausweg aus dem Milliardengrab: den Ländern schrittweise alle Gelder und Kompetenzen entziehen und in letzter Folge abschaffen.
die sogenannte "thermische sanierung" bewirkt, dass häuser mit pvc-platten zugepickt werden, luftdichte fenster eingebaut werden. mit dem resultat, dass der schimmel, den es in solchen häusern nie gegeben hätte, wunderbaren nährboden hat. kein luftauschtausch, und wenn man pech hat, ist das pvc schlecht angeklebt, und die feuchtigkeit kann sich zwischen mauerwerk und dem plastik ausbreiten.
irgenwann ist das resultat ein haus, das man als sondermüll entsorgen muss.
Ich kenne einen Fall ( habe mit Fenstern zu tun)
da wurde ein Haus saniert Privatbesitz.
3 Fach Verglaste Passiv Haus Fenster
Kellerdecken Dämmung.
Neues Dach mit Dachdecken Dämmung
20 Cm Plastik Außenhaut.
Ergebnis:Das Haus war 5 Monate nach Fertigstellung ein Totalschaden.
Mit Schimmel verseucht.
Es wurde nicht wirklich irgend etwas berechnet Tau Punkt usw...
Expandiertes Polystyrol nennt man das Material, das man dafür meistens verwendet, aber es gibt auch andere Materialen und die Probleme, die sie da schildern, gibt es zum Teil auch wirklich, aber zum Teil hat man ja auch schon Lösungen dafür gefunden.
am energiesparen führt in meinen augen kein weg vorbei.
also erster schritt dämmen. dadurch gibt's weniger luftwechsel (weils weniger zieht) und die feuchtigkeit bleibt im raum. also brauchts eine komfortlüftung. problem gelöst.
inzwischen gibts auch völlig abbaubare dämmmaterialien und fenster aus holz. auch das problem ist gelöst.
es gibt genug profis die einem sagen können wie es richtig geht. selbst bauen bzw. selbst sanieren/basteln ist heute fast unmöglich geworden. der nachbar und der bauhaus-berater reichen heute nicht mehr.
An den Schimmelschäden ist nicht die Komfortlüftung schuld, sondern das Heer von frisch oder gar nicht geschulten Ahnungslosen. "Berater" in Baumärkten, Nachbarn, Pfuscherpartien, gelangweilte Dämmstoffverkäufer. Und Hausbesitzer, die solchen Leuten alles glauben. (wahrscheinlich diesselben, die dann auch den Pröll wählen). Gerade alte Häuser kann man umbringen mit blinder Sanierung. Weiss nicht wo Sie sind, aber etwas Infos aus V unter http://www.energieinstitut.at/?sID=3597
Ersetzen sie PVC durch EPS, der Rest ist leider korrekt.
Was die Wenigsten wissen, alleine die Entsorgung einer WDVS-Fassade kostet bei einem Haus üblicher Größe 15000 Euro.
Zudem sind zumindest bei Neubauten die Kanalgebüren und Grundsteuer spürbar höher, da die Dämmung zur Bruttogeschoßfläche zählt und die Gebüren danach berechnet werden.
Neben dem Schimmel bewirkt eine Mauerwerksdurchfeuchtung zudem eine Schädigung des Tragwerks, die Lebensdauer der Häuser wird spürbar gesenkt.
Die Mängelrate der WDVS-Verarbeiter ist extrem hoch, schlechte Verklebung und zu große Fugen sind der Normalfall !
...eher nach 40-50 Jahren.
Ich hab's durchgerechnet, nur keinen bei der Hausversammlung hat's interessiert (kann wahrscheinlich keiner rechnen).
Der sachverständige Baumeister ist nervös geworden, der Hausverwalter wollte mir das Wort entziehen, und die Dümmsten der Dummen Miteigentümer haben mir gekontert: "Sie vergessen aber, dass ihre Wohnung mehr wert wird...!"
Auf meine Gegenfrage "...um wieviel?" -> Stille
Es danken die Hausverwaltung, die Sachverständigen, die Baufirma und die Bank.
Mein Gott, hätte es nur PISA-Tests schon vor 30-40 Jahren gegeben ;-)
wieviel ihre wohnung mehr wert wird, können sie bei der wirtschaftskammer nachfragen. dort gibts die innung der immobilientreuhänder. die müssen wissen, um wieviel sanierte wohnungen und unsanierte gehandelt werden.
fragen sie dort nach. wenn's keine antwort bekommen, empfehlens denen sie sollen ihre hausaufgaben machen.
eines geb ich aber zu denken: fragen sie bei sanierungsentscheidungen nicht "streng" nach amortisation.
wenn sie nur kaufen würden, was sich amortisiert, hätten sie nicht einmal einen elektrischen mixer. keine alu felgen, keine kinder, und 1 million mehr dinge.
sie legen sich vieles zu weil sie es haben wollen.
fürs sanieren spricht alleine schon der gestiegene wohnkomfort. aber wieviel ist der "wert"? schwere fragen...
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