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Manama/Kairo - Nach Wochen der Konfrontation besteht erstmals Hoffnung auf eine Entspannung der Lage im Golfstaat Bahrain. Eine Sprecherin des Informationsministeriums in Manama erklärte: "Wir müssen aus den Fehlern lernen, die von den verschiedenen Parteien begangen wurden." Die Regierung sei nach wie vor entschlossen, sich dem Extremismus und dem Zwist zwischen den Religionsgruppen entgegenzustellen.
Vier Oppositionsparteien hatten am Donnerstag das Angebot von König Hamad bin Issa al-Khalifa für einen "nationalen Dialog" begrüßt. Auch die schiitische Wifak-Gesellschaft, deren Abgeordnete auf dem Höhepunkt der Krise ihre Abgeordnetenmandate aufgegeben hatten, signalisierte Zustimmung.
Grand Prix im Oktober
Der Automobilverband FIA entschied am Freitag, dass ein ursprünglich für den 13. März geplantes Rennen, das wegen der Unruhen in Bahrain abgesagt worden war, im Oktober nachgeholt werden soll. Einige Menschenrechtsgruppen hatten sich dagegen ausgesprochen. Ein Mann, der bei der Niederschlagung der Proteste im März schwer verletzt worden war, starb am Freitag an den Folgen seiner Verletzungen. Das verlautete aus einem Krankenhaus in Manama.
Nach offiziellen Angaben wurden seit Beginn der Proteste in dem Kleinstaat Mitte Februar 24 Menschen getötet, darunter vier Polizisten. Vier Aktivisten starben in Haft. Hunderte von mutmaßlichen Regimegegnern sollen festgenommen worden sein oder ihre Arbeit verloren haben.
König Hamad bin Issa al-Khalifa hatte am Dienstag zu einem Dialog aller politischen Gruppierungen aufgerufen. Die Proteste, die von den Sicherheitskräften mit Gewalt beendet worden waren, haben dem Königreich wirtschaftlich sehr geschadet. (APA)
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Der Schein der Normalität wird Bahrain also doch nicht abgenommen. Ein gutes Jahr nach Niederschlagung der Protestbewegung wachsen die Bedenken, ob der Formel-1-Grand-Prix wirklich wieder dort hingehört
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