Neue Studie aus Wien

Lithium im Trinkwasser senkt die Suizidrate

3. Juni 2011, 14:03
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    grafik: meduni wien

    Im Rahmen der Studie analysierten die Forscher Lithiumwerte von 6.460 Trinkwasserproben aus Österreich.

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    foto: apa/oliver berg

    Es ist noch vollkommen unklar, wie natürliches Lithium im Trinkwasser eine solch starke physiologische Wirkung entfaltet.

Die MedUni Wien untersuchte österreichische Trinkwasserproben - Lithium kann bereits in natürlichen Mengen Effekte auf die Gesundheit haben

Wien - Natürlich enthaltenes Lithium im Trinkwasser kann die Suizidrate senken. Dies ergab eine aktuell veröffentlichte Studie der MedUni Wien. Den Forschern gelang damit erstmals der wissenschaftlich zuverlässige Nachweis dieser positiven Wirkung auf die menschliche Psyche. Die Studie erschien im British Journal of Psychiatry.

Im Rahmen der Untersuchung verglichen die Forscher Lithiumwerte von 6.460 Trinkwasserproben aus ganz Österreich mit den Suizidraten der jeweiligen Bezirke. Dabei fand sich ein signifikanter Zusammenhang: Je höher der Lithiumwert im Trinkwasser, desto niedriger ist die Suizidrate. Diese Korrelation bleibt auch dann signifikant, wenn sozioökonomische Faktoren wie Einkommen oder psychosoziale Versorgung - die die Suizidrate bekanntermaßen beeinflussen - berücksichtigt werden. Das Ergebnis der Wissenschafter: Lithium im Trinkwasser scheint neben anderen Ursachen ein möglicher eigenständiger Einflussfaktor zu sein.

Geringe Dosis

Im Kern konnte die Studie damit die Ergebnisse einer japanischen Untersuchung bestätigen, die dies bereits im Jahr 2009 aufgezeigt hatte, wegen methodischer Mängel aber in Zweifel gezogen wurde. "Das Faszinierende und Neue an unseren Ergebnissen ist aber, dass Lithium bereits in natürlichen Mengen als Spurenelement messbare Effekte auf die Gesundheit haben könnte," sagte der Forschungsleiter Nestor Kapusta von der Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie.

Die Dosierung in der Therapie sei rund 100 Mal höher als das natürliche Vorkommen im Trinkwasser. "Es ist somit noch vollkommen unklar, wie natürliches Lithium im Trinkwasser eine solch starke physiologische Wirkung entfaltet, obwohl es sozusagen 100-fach schwächer dosiert ist", so Kapusta. Die Wirkungsweise dieses Mechanismus müsse in weiteren Untersuchungen geklärt werden.

In der Medizin seit Jahrzehnten etabliert

Lithium ist im therapeutischen Einsatz bei bestimmten psychischen Erkrankungen seit rund 60 Jahren gut untersucht. Es eignet sich als stimmungsstabilisierendes Medikament (Mood-Stabilizer) bei bipolaren Erkrankungen (manisch-depressive Erkrankungen), da es den Krankheitsschüben so die Spitzen nimmt. Ebenso bekannt ist seine positive Wirkung bei Depressionen, wo es auch zur Suizidprävention eingesetzt wird. Neuerdings werden protektive Wirkungen gegen die Alzheimer-Erkrankung und andere neurodegenerative und entzündliche Erkrankungen wie Multiple Sklerose erforscht.

Kein Allheilmittel

Vor einer künstlichen Beimengung warnen die Forscher. Denn höhere Lithiumwerte könnten sich zwar positiv auf die Stimmung auswirken, aber gleichzeitig andere Nebenwirkungen haben. Die Forscher der MedUni Wien betonen, dass Lithium kein Allheilmittel sein könne. Für eine effektive Suizidprävention gelte es nach wie vor ein Bündel von Maßnahmen einzusetzen, so der Studienleiter. Angefangen bei der Verbesserung der psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung, über die Aufklärung der Bevölkerung, bis hin zur Restriktion von Suizidmitteln wie zum Beispiel durch gezielte Schusswaffengesetze oder Verkleinerung von Packungsgrößen bestimmter Medikamente. (red/APA)

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Posting 1 bis 25 von 69
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Winfried Moser
13
12.6.2011, 20:06
Unlautere wissenschaftliche Methoden!

In Dörfern, in denen es mehr Störche gibt, werden auch mehr Kinder geboren, selbst wenn sozioökonomische Faktoren berücksichtigt werden. Das ist ebenso leicht statistisch nachweisbar wie der Zusammenhang zwischen Selbstmord und Lithium in der zitierten Studie.

Dass eine solche Studie im British Journal of Psychiatry veröffentlicht wird, macht es nicht besser und spricht nicht gerade für dieses Journal, sondern nur dafür, dass die medizinische Wissenschaft ihre Methodenkompetenz offensichtlich vollends an die Pharmaindustrie verkauft hat.

Ich empfehle den Autoren, sich näher mit den Begriffen "ökologischer Fehlschluss" und "Scheinkorrelation" auseinanderzusetzen. Schon was in Wikipedia reicht aus, um die Ergebnisse dieser Untersuchung in

Herr Plumm
00

in goisern fehlt jegliche spur vom spurenelement

Selfdefense
12
"Gezielte Schusswaffengesetze"

Das aktuelle Waffenrecht enthält schon lange verschiedene Möglichkeiten für "gezielte Waffenverbote". Wer sich schwer daneben benimmt bekommt vorsorglich ein Waffenverbot, noch ehe derjenige legaler Waffenbesitzer wird.

Was Kapusta und Hintermänner mit schlecht manipulierten "Studien" (Auswahl der Daten nach dem gewünschten Ergebnis) eigentlich erreichen wollen, ist ein völlig ungezieltes, generelles Verbot privaten Waffenbesitzes.

Selbst wenn Waffenbesitz bei Todesstrafe verboten wäre, könnte das keinen einzigen Selbstmörder aufhalten. Wovor sollte der sich noch fürchten?

Kriminelle fragen nicht nach dem Waffengesetz, sondern kaufen und führen, was ihnen geeignet erscheint. Der Bürger wird vom Staat darin benachteiligt...

Nick Tameer
00

Paranoikern würde ich die Schusswaffe wegnehmen.

Selfdefense
02
Paranoiker fallen beim Psychotest durch

und bekommen keine Waffenbesitzkarte. Was keine Garantie dafür ist, dass sie sich nicht dennoch genehmigungspflichtige Schusswaffen anschaffen.

Um bei einem unbescholtenen Bürger und legalen Waffenbesitzer die Verwahrung der Schusswaffen überprüfen zu können braucht es bloß einen Auftrag von der Waffenbehörde.

Um bei einem verurteilten Gewalttäter mit Waffenverbot zu überprüfen, ob er sich auch daran hält (was mehr als fraglich ist), braucht es einen begründeten Verdacht und einen richterlichen Durchsuchungsbefehl (oder Gefahr im Verzug).

Welcher von beiden wird objektiv gesehen grundlos vom Staat verfolgt?

Anyuser
 
02
feuchter NWO-traum

diese perverse idee der massenintoxination kommt natürlich, wie jeder antihumane schwachsinn, aus den USA. dort vergiftet man die bevölkerung schon lange mit fluoriden im trinkwasser.

fuchstritt
00

jeder der will soll sich umbringen.erstens.zweitens wirkt lithium qt verlängernd,könnt ein bißl ungut werden bei großem durst...

Ulrike Reiter
04
Lithium ist kein Allheilmittel

Es hat bei mir sechs Monate gedauert, bis ein geeignetes Medikament gegen meine Depression gefunden war, das langfristig wirkt. Lithium hat leider nicht die rechte Wirkung entfaltet. Jeder Psychiater weiß, dass es keinen Wirkstoff gibt, mit dem sich alle Depressive behandeln lassen. Was dem einen als Wirkstoff nutzt, stützt den anderen sogar in tiefere Verzweiflung.

Brand Burlitzer
38
Entsorgung von Sondermüll wieder einmal zu teuer geworden?

Jod und Fluor kann ja schon über die Nahrung entsorgt werden. Das war tatsächlich ein großes Problem. Da die Umweltauflagen sehr strikt sind, konnte man das giftige Zeug nicht mehr einfach in die Flüsse kippen. Die Entsorgung durch das Mischen ins Essen ist tatsächlich sehr wirkungsvoll, was den Profit betrifft und hat sich ganz klar bewährt. Das Senken des Intelligenzquotienten durch Fluor und der massive Anstieg von Schilddrüsenoperationen durch das Jod sind ja nicht unbedingt ein schlechter Effekt. Die Pharma-Industrie verdient auch daran massiv. Schließlich muss jemand, der keine Schilddrüse mehr hat, lebenslang Hormone nehmen.

Eventuell kann man auch Atommüll so entsorgen. Ist Radioaktivität nicht sehr gesund für die "Vitalität"?

Threonin
00

Radioaktive Stoffe könnte man extrem verdünnt in den Zement mischen. Radioaktivität in geringer Menge soll das Immunsystemstärken und sich positiv aufs Wohlbefinden auswirken.

<genug der Spinnereien>

hayseed
00
proportion of Roman Catholics?

.."for well-known socioeconomic factors known to influence suicide mortality in Austria (population density, per capita income, proportion of Roman Catholics"..
Je mehr Katholiken, desto weniger Selbstmorde? Oder umgekehrt?

n m
00

Religion ist ein protektiver Faktor.

nullsummenspiel
60
ganz einfach!

Homeopathie

Enzo Canuzzi1
03
wenn es nach der Homeopatie geht ...

... müßte die Suizidrate da am geringsten sein, wo am wenigstens Lithium im Trinkwasser ist.

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
02

Kann mir jemand sagen, ob der Lithium Gehalt in Weiz (kobaltblau) oder Hartberg (türkisblau) höher ist? Da sind ja die Wachstumsphasen der Haarwurzel in der Alpecin Werbung leichter verständlich ;)

eknaD
00

aus dieser Karte lässt sich das wirklich nicht ableiten.
Beide Blau-Töne sind von der Helligkeit ähnlich.

triebstrü
 
00
Intuitiv verständlich

Offensichtlich ist der Lithiumgehalt umso höher, je dunkler die Farbe ist.

Zenon
00

Und welche der beiden Farben ist jetzt dünkler, kobaltblau oder türkisblau?

Warum können so viele Menschen nicht zwischen Farbton und Sättigung unterscheiden?

Vergleiche auch: http://derstandard.at/plink/129... id19254477

sternwerk
01

Ist's näher an #FFF, ist's heller. Näher an #000 -> dunkler :)

jaws
00

Du hast interessante Probleme...

Aracni Santini
00
Nikotin wirkt auch auf die Psyche...

Bitte in jedes Essen standardmäßig mischen...

Aracni Santini
12
Radioaktivität wirkt auch (nachgewiesen) auf die Psyche

dort wo die Alpen sehr hoch sind, war die Kontamination nach Tschernobyl sehr hoch... korreliert scheinbar auch mit der radioaktiven Verseuchung. Anhaltender Nebel, wie im Salzkammergut wirkt natürlich auch auf die Psyche... (daraus resultierender Lichtmangel) aber es ist bestimmt nur das Lithium...

F S 3
1324
Sei ja brav - und angepaßt, oder wie mache ich die Bevölkerung mit dem geringsten Aufwand schmuseweich: Nach der verantwortungslosen Fluoridisierung von Trinkwasser in manchen Staaten (vorrangig aus Industrierückständen) nun der Versuch einen…

…weiteren, bekannten "Gefügigmacher" aufs Tablett zu hieven…

Lithium erhöht die Menge an Neurotransmittern, wie etwa Serotonin, das bekanntlich sowohl manische -als auch depressive Phasen zu "stabilisieren" vermag.

Lithium ist auch für Gewichtszunahme verantwortlich, wie es auch die Schilddrüsenaktivität herunterfährt. Beeinträchtigungen der Nierenfunktion.



Das FS3 meint, daß es keinesfalls Aufgabe des Staates ist, die individuellen Eigenheiten mancher Menschen wegzuchemisieren, obwohl es vom Standpunkt der Erzeugung von lebenden Karteileichen und widerspruchsfreien Steuerablieferanten durchaus verständlich ist.

Unter dem Deckmantel eines angeblichen "Allgemeinwohls" wird immer nur versucht, das Wohl einiger Weniger zu zementieren.

hayseed
02

Jetzt weiß ich endlich warum die in NÖ immer den Pröll wählen. Da im Nordosten sind's alles schon weichgekocht in der Birne, durch das viele Lithium.

Kohlhaas1
00
Na und in Wien sabberns schon , die Giftler.....

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