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vergrößern 600x450Ohne Selbertreten kein Schub. Rollt das Rad im Leerlauf oder bremst der Fahrer, setzt der Motor sofort aus.
vergrößern 600x450Rund um den Untersberg:
Info: www.berchtesgadener-land.com
E-Bike-Verleih und Routenvorschläge:
Info: www.movelo.com
Veranstaltung: Das E-Vent - Festival für E-Mobilität vom 3.-5. Juni im Berchtesgadener Land. Fachkongress, Ausstellung und geführte E-Bike-Touren, u. a. Nachtfahrt von Bad Reichenhall nach Berchtesgaden.
vergrößern 600x400Die Landschaft zwischen Salzburg und Oberbayern ist eine freche Mischung aus Alpenvorland und Hochgebirge, Idylle und Dramatik. Das Gerät, mit dem wir diesen Untersberg umrunden sollen, ist gewöhnungsbedürftig. Es sieht zwar auf den ersten Blick wie ein ganz gewöhnliches Fahrrad aus, wiegt aber fast doppelt so viel. Das liegt an einem kleinen Elektromotor und dem dazugehörigen Akku. Die sorgen für zusätzlichen Schub, d. h. sie unterstützen die Wadelkraft des Fahrers bei Steigungen und höherem Tempo.
Je stärker der Schub, desto schneller leert sich der Akku, aber keine Angst, beruhigen unsere Begleiter, die 33 Kilometer von der Kur- und Salinenstadt Bad Reichenhall bis Berchtesgaden schafft er locker. Und dort wartet, in Sekundenschnelle ausgewechselt, ein neuer Akku. Unser Rad ist ein "Pedelec" - die erste Worthälfte steht für Pedal, die zweite für den Elektromotor, der nur dann in Kraft tritt, wenn auch die Beine treten. Rollt das Rad im Leerlauf oder bremst der Fahrer, so setzt der Motor sofort aus, denn unser Gerät ist ein intelligentes Produkt. Tritt man bei der ersten scharfen Steigung, wie gewohnt, kräftig in die Pedale, so glaubt der Motor, "der hat eh genügend Kraft", und setzt aus. Also langsam, gefühlvoll treten. Das hat man bald heraußen, denn die Runde ist, wie die Berchtesgadener Land-Tourismuswerbung verkündet, "alles andere als flach". Knackige Anstiege wechseln mit rasanten Abfahrten, auf Radwege folgen Passagen auf Autostraßen.
Der nebelverhangene Gipfel des Untersbergs ragt einmal steil in Schotterrinnen und Felsabstürzen in die Höhe, dann wieder verschwindet er hinter Laubwäldern, aus denen Bärlauch und Minzkraut duften. Wir passieren Dörfer wie Bayerisch Gmain oder auf österreichischer Seite Großgmain und Grödig und sind in Marktschellenberg wieder im Berchtesgadener Land. Wir bestaunen Kuriosa wie einen Brunnen, auf dem die Brüste einer janusgestaltigen Madonna Wasser speien, oder Deutschlands letzte erhaltene Kugelmühle, die mit Wasserkraft Steine aus Untersberger Marmor zu perfekten Kugeln schleift. Das Salzbergwerk in Berchtesgaden demonstriert, wem die Region seit dem Mittelalter ihren Reichtum verdankt, und kurz danach bringt uns eine letzte Steigung zum Hotel, das - wie könnte es anders sein - "Edelweiß" heißt. Hier werden die Räder mit frischen Akkus versorgt.
Diesem Service, das dem Radl-Urlauber jedes Problem abnimmt, verdanken zwei vife Burschen einen beispiellosen Erfolg. Herbert Ottenschläger und Andreas Senger, beide aus Bad Reichenhall, erkannten, dass der Kauf eines teuren, schwierig zu transportierenden und auf ein Netz von Ladestationen angewiesenen Elektro-Bikes nur für wenige infrage komme. Als Alternative entwickelten sie unter dem Namen "movelo GmbH" ein Ausleihsystem. Das funktioniert so: "movelo" kauft E-Bikes der Marke Flyer des Schweizer Herstellers Bike Tec und verleast diese zu einem Preis, der Service, Versicherung und die Versorgung mit Ladestationen einschließt, an Hotels oder Tourismusvereine. Diese Partner stellen die Geräte nach eigener Kalkulation E-Bike-Urlaubern zur Verfügung.
2004 startete movelo im Berchtesgadener Land mit 30 Elektrofahrrädern und zehn Partnern. Heuer, 2011, verfügt das Unternehmen über 4500 Pedelecs und mehr als 1000 Partner in Deutschland, Österreich, Italien und Spanien. Vom "Löwenzahnradeln" im Allgäu reichen die Angebote bis zur grenzüberschreitenden Sternfahrt. Zielgruppe ist eine umweltbewusste Plus-50-Generation, die den elektrischen Rückenwind nicht verachtet, wenn es darum geht, CO2-freie Urlaubsmobilität zu genießen. Willkommene Partner waren dabei von Anfang an die "Alpine Pearls", inzwischen 24 Gemeinden in sechs Alpenstaaten, die sich dem sanften Tourismus verpflichtet fühlen. Bad Reichenhall und Berchtesgaden gehören dazu. (Horst Christoph/DER STANDARD/Rondo/03.06.2011)
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finde ich haben diese Räder mehr Vorteile:
+ Ich fahre selbst damit auch im Winter, wenn die KFZ von der Strasse Rutschen bis 20cm Neuschnee, Füße am Boden, Schiebehilfe - sicherer als jedes Moped
+ Bin nicht durchschwitzt (vor allem im Sommer)
+ Leichte Behinderung ist kein Grund mehr weite Strecken zu mieden.
Es gibt auch Übergewichtige, die erst durch eBike wieder zum Sport kamen, man muss ja mittreten!
Nicht eBikes sind das Radwegproblem, sondern Hundsviecherl, Spaziergänger und die Deppen, die die Radwege oft viel zu schmal und bei Fusswegen planen. Mit dem Tourenrad schaffte ich auch locker die 30kmH.
NT: gebrechliche (alte) trauen sich eher aus E-Bike als auf ein Mofa oder Auto - is ja nur ein Radl!
Nach einem Ortswechsel muss ich aber täglich auf dem Weg zur oder von der Arbeit einige Steigungen überwinden. Verschwitzt im Büro ankommen ist auch nicht das richtige.
Dann habe ich ein E-Bike mit BionX-Antrieb ausprobiert - ich wollte gar nicht mehr runter.
Nun bin ich stolzer Besitzer dieses E-Bikes: Es ist ein Traum. Der Preis ist natürlich sehr stolz. In ein paar Jahren werden sicher die Preise runterrasseln.
Nunja, ein paar Autofahrer werden vielleicht auf diese E-Mopeds umsteigen.
Aber ansonsten habe ich meine Zweifel, dass sich das auch bei noch so vielen Förderungen breitenwirksam durchsetzen kann. Ein Fahrrad durch ein E-Moped, das schwerer, teurer, stromabhängig und komplex in der Wartung ist, zu ersetzen scheint einfach nicht klug.
Es gibt tolle E-Scooter mit denen man auf der Straße toll voran kommt! E-Bikes sind für die Radwege zu Schnell und der Großteil der Fahrer hat Probleme mit Rechtsverkehr, Vorrang und eben der Geschwindigkeit! Und das Gewicht eines E-Bikes ist für jeden der sein Bike in den Keller tragen muß eine Herausforderung!
nur bis 25 km/h geht die Motorunterstützung - darüber muss man strampeln - wie jeder andere Radler auch.
Zusatzgewicht von 7,5 kg ist nicht tragisch (BinoX PL250HT SL XT). Davon macht die Batterie 4 kg aus - die kann man aber abnehmen.
Ich empfehle: einfach einmal ausprobieren und Vorurteile überwinden.
Wieso zu schnell? Die elektrische Unterstützung ist nur bis 25 km/h zulässig, sonst ist das Fahrzeug lt. Gesetz kein Fahrrad mehr.
Ein E-Fahrrad bringt nur wirklich etwas auf Steigstrecken. Kenne jemanden, der muss nach der Arbeit 2-3km den Berg rauf. Jeden Tag. Da macht eine Elektrounterstützung Sinn.
mit dem e-scooter geht der sinn – auf radwegen mit elektrischer unterstützung zu radeln – etwas verloren ...
dass der großteil der fahrer probleme mit den verkehrsregeln hat wird wohl nicht vom motor ausgelöst sein
und das keller-argument ist glaub ich auch nicht das beste ;-)
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