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Brasília - Brasiliens Regierung hat ein umfangreiches Sozialpaket geschnürt, um bis 2014 die extreme Armut im fünftgrößten Land der Erde zu beseitigen. "Brasilien ohne Elend" heißt das am Donnerstag vorgestellte Programm, durch das 16,2 Millionen Menschen aus der Misere geholt werden sollen. So wird der Empfängerkreis der Familiensozialhilfe ("Bolsa Familia") um schätzungsweise 800.000 Familien und 1,3 Millionen Jugendliche unter 15 Jahren erweitert, wie die Regierung mitteilte.
Als extrem arm gelten in Brasilien diejenigen, die monatlich mit 70 Reais (rund 30 Euro) oder noch weniger auskommen müssen. Mit dem Vorhaben will die seit Jänner amtierende Präsidentin Dilma Rousseff eines ihrer zentralen Wahlversprechen einlösen. "(Das Programm) 'Brasilien ohne Elend' schafft, erneuert und erweitert verschiedene Sozialprogramme", sagte Rousseff. Der Staat wolle nun aktiv die Hilfsbedürftigen ausfindig machen und nicht erst darauf warten, dass diese den Weg zu den Behörden fänden.
Neu geschaffen wird unter anderem das Umweltprogramm "Bolsa Verde" (Grünes Stipendium), dass Zahlungen von 300 Reais (rund 130 Euro) im Quartal vorsieht, wenn arme Familien den Nachweis erbringen, dass sie an ihrem Wohn- oder Arbeitsort Umweltschutzaktionen durchführen. Zudem sind Projekte zur Wasserversorgung und Abwasserkanalisation geplant. Auch sollen mehr Haushalte ans Stromnetz angeschlossen werden. Profitieren dürfte vor allem der Nordosten des Landes, wo fast 60 Prozent der extrem armen Brasilianer leben. (APA)
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..zwei fähige Präsidenten in Folge zu haben: FHC und Lula. Dass Dilma in deren große Fußstapfen nicht würde treten können, befürchtete ich. Jetzt weiß ich es.
Jetzt will sie die Bolsa Familia toppen - das wird in die Hose gehen, denn diesmal werden die falschen Leute subventioniert. Schade, Mist und traurig.
Also FHC als großen Präsidenten zu bezeichnen finde ich gewagt. Der hat uns jede Menge Schulden beim FMI aufgehalst, Staatssilber verpulvert und Steuern erhöht/geschaffen, nur um den Real auf dem Niveau vom Dollar zu halten. Die Wirtschaft hat das natürlich nicht ausgehalten. Man muß sagen, zum Glück ist er noch aus seinem Traum aufgewacht, bevor uns ein argentinisches Schicksal getroffen hat.
Und seine Manipulationen vor der Wahl Lula gegen Serra sprechen auch für sich.
Leute wie Sie sind unversöhnlich. Sie können am politischen Gegner kein gutes Haar lassen. Da ist Lula intelligenter, denn im Gegensatz zu Ihnen verteufelte er FHC nicht.
Außerdem habe ich nicht gesagt, dass FHC ein "großer", sondern ein "fähiger" Politiker war.
Wir würden alle weiterkommen, wenn wir den Andersdenkenden nicht verteufeln würden, sondern akzeptieren könnten, dass auch dieser gel. mal recht hat.
Tut leid, ich mußte unter ihm hier leben und habe 1999 einiges durch seine tolle Politik verloren.
Und ja, er hatte einmal recht, als ihm Franco den Auftrag gab, den Real einzuführen. Nur leider war das dann sein ganzes Regierungsprogramm. Ansonsten ist mir außer einer Vervielfältigung der Schulden beim FMI und einer daniederliegenden Wirtschaft nicht viel im Gedächtnis.
Übrigens hat er letztes Jahr eine Kandidatur angedacht, aber nicht einmal seine eigenen Parteianhänger hätten ihn gewählt. So weit zu einem "fähigen" Präsidenten.
Können Sie sich noch an den Cruzeiro, den Novo Cruzeiro oder den Cruzado erinnern? Waren das wirklich goldene Zeiten?? Und brachte der Plan Real wirklich nichts? Vergleichen Sie doch mal die jeweiligen Kurse an den Devisenbörsen!
Nützt eine Hyperinflation wirklich den Armen? Wäre mir neu.
Der Plano Real war aber unter Itamar Franco. Und den Real beinhart auf 1:1 zum Dollar zu halten war auch nicht gerade brillant, da der brasilianischen (wie auch der argentinischen) Wirtschaft der Export praktisch komplett weggebrochen ist und die Arbeitslosigkeit über die 20 % Marke geklettert ist.
Zum Gluck ist FHC 1999 spät aber doch draufgekommen, daß man den waren Wert der Währung nicht auf ewig verstecken kann. 1999 - 2000 kam dann der große Schock, dann ging's bergauf mit der Wirtschaft, denn mit einem Kurs um die 1:2 (heute 1:1,6, aber die Wirtschaft ist heute auch besser dran) konnte der Export wieder raufgenommen werden. Und damit wurden auch wieder Arbeitsplätze geschaffen.
jaja, der sozialismus kann eine wohlhabende gesellschaft schaffen wenn die politik das nur will. Nicht umsonst sind Nordkorea und Kuba die reichsten volkswirtschaften der welt und müssen ihre grenzen sichern damit ihre länder von den heerschaaren der ausgebeuteten aus den umliegenden kapitalistischen nachbarländern nicht überrannt werden.
es geht hier nicht um verteidung eines sozialistischen oder kommunistischen systems gegen ein kapitalistisches! Es geht hier um koloniale ausbeutung durch einen raubtierkapitalismus der übelsten sorte, der das weltklima gefährdet, landschaften zerstört, der in kauf nimmt, daß indigene völker vertrieben werden (meist in die slums der großstädte) oder deren ausrottung billigend in kauf nimmt! Das zu verteidigen kann doch nicht dein ernst sein?
Keine Sorge. Die Agrar- und Industriebourgeoisien dürfen dort weitehin prächtige, niedrig besteuerte Profite einfahren, GewerkschafterInnen umbringen und Land an sich reißen.
die mehr als ein Bedingungsloses Gurndeinkommen brauchen?
und was ist mit jenen, die nicht unter die Bedingungen für ein Bedingungsloses Grundeinkommen fallen
immerhin kann man weder alle Volkswirtschaften der Welt ineins setzen, noch jedem Menschen, de in ein Land mit BGE kommt, auch automatisch dieses auszahlen
genau, und in ex-jugoslawien ging es schlicht und ergreifend um das beenden von völkermord.
für die zwergerl-linken geht es einfach immer nur ums öl, weil denen ihr hirn einfach nicht zu differenzierterem denken fähig ist. in der hinsicht sind diese leute nicht viel besser dran als die rechten freunde gaddafis hierzulande.
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