Grün

Google investiert 277 Mio. Euro in erneuerbare Energien

2. Juni 2011, 17:41

Zwei bis drei Prozent der Finanzmittel sollen in Windparks und Solaranlagen gesteckt werden

Der stromhungrige Internetkonzern Google will weiter in Erneuerbare Energien investieren. In Zukunft sollen etwa zwei bis drei Prozent der Finanzmittel in Windparks und Solaranlagen gesteckt werden. "Dabei spielt der Gedanke, die erneuerbaren Energien zu unterstützen, zwar eine Rolle. Das Hauptmotiv ist jedoch kommerziell, wir wollen eine Rendite wie eine Investmentbank", sagte der Technikchef von Google, Urs Hölzle, dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe).

Gewinnorientierte Finanzinvestitionen

Rund 400 Mio. Dollar (277 Mio. Euro) habe der Konzern in regenerative Energieträger investiert, etwa 90 Prozent davon seien gewinnorientierte Finanzinvestitionen, sagte Hölzle. Das Unternehmen habe inzwischen einen eigenen Stab von Analysten aufgebaut, der die richtigen Projekte auswählt. "Wir haben eine kleine Gruppe von Experten, die die Energiebranche gut kennt". Der Ertrag müsse sich an "anderen Investitionen messen können." Genaue Zahlen nannte er nicht

Erneuerbare Energien seien vor allem in den USA eine attraktive Investition, weil es in der amerikanischen Branche nur wenig Risikokapital gebe. Investoren, die Kapitalanteile etwa von Windparks übernehmen, seien selten.

Stromkosten senken

Neben der Rendite geht es dem Internetriesen nach Angaben des Technikchefs auch darum, die Stromkosten langfristig zu senken. Der Konzern gibt jedes Jahr viel Geld für Energie aus, vor allem wegen seiner großen Rechenzentren. Zudem habe Google sich zum Ziel gesetzt, Emissionen zu senken. (APA)

Mat Schub
11
Wer viel Strom bezieht sollte auch ausreichend zahlen...

... ist doch logisch.
Von mir kien Lob. Ich finde 2-3% für die Umwelt sehr wenig.

morigerado
00

das macht google ein wenig sympathischer

Heavyweather
00

Eine von Googles Firmen ist auch Makani Power.

ma48a
02
jede firma sollte in die umwelt investieren

mitti90
00
Gut.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.