Christian von der Heide, Guinness-Braumeister

2. Juni 2011, 16:52
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Guinness hat eine Fahrradwerkstatt organisiert, die einmal pro Woche auf das Brauereigelände kommt und die Fahrräder der Mitarbeiter in Schuss hält

Der technische Direktor von Guinness wohnt zwölf Kilometer außerhalb von Dublin, in die Brauerei fährt er meist mit seinem BMW X5. "Oder mit dem Zug." Der öffentliche Verkehr ist gut ausgebaut, die "Radwege", eigentlich für Bus und Taxi gedacht, sind dem Münchner zu unsicher. "Obwohl ich mir ein Scott-Mountainbike zugelegt habe. Leider steht es verrostet vor der Tür, weil ich es nie gewagt habe, auf dieser Spur zu radeln."

Kollegen sind da mutiger, "die haben auch meine volle Bewunderung". Guinness hat eine Fahrradwerkstatt organisiert, die einmal pro Woche auf das Brauereigelände kommt und die Fahrräder der Mitarbeiter in Schuss hält. "Die Infrastruktur wäre da, mir ist es trotzdem eine Spur zu gefährlich." Dass Christian von der Heide einen X5 fährt, hat auch einen guten Grund: "Ich fahre im Winter von der Insel mit der Fähre über Frankreich nach Bayern oder Österreich zum Skifahren. Das klingt verrückt, war aber ein Teil des Kriteriums."

Ein weiteres Kriterium ist "das gute Sichtfeld. Und wenn ich den Diesel entsprechend schonend und brav fahre, erreiche ich Verbrauchswerte, die man dem Auto nicht ansehen würde." Sommerurlaub macht von der Heide in seinem Ferienhaus in Kanada. "Dort steht ein 61er-Cadillac DeVille, mit extralangen Heckflossen, ein sehr elegantes Auto. Ich verbinde dieses Auto vor allem mit der großen Weite Kanadas."(Jutta Kroisleitner/DER STANDARD/Automobil/03.06.2011)

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    foto: conrad seidl
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