Neunmalschön und hübsche Jungs

3. Juni 2011, 07:00
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Stereotypen in Märchen, schöne Comic-Mädchenschwärme, Lesung zur Freiheit des Wortes, Queer as Deaf und Female Frequencies

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Jugendliebe aus der Feder junger Frauen

In der Reihe "Kunst-Forschung-Geschlecht" an der Angewandten Wien bestreitet Dinah Zank den nächsten Vortrag über "Jugendliebe aus der Feder junger Frauen: Das Konstrukt des 'schönen Jünglings' als Ideal des Männlichen im japanischen Mädchencomic".

Das Schönheitsideal männlicher Teenager-Idole im ost-asiatischen Raum zeigt sich androgyn, wenn nicht gar feminin. Vorbild dieser "soft masculinity" sind die sogenannten bishônen. Diese "hübschen Jungen" prägen als Protagonisten bereits vier Jahrzehnte das Bild japanischer Mädchencomics (shôjo manga) und erobern immer mehr Genrespektren gegenwärtiger Populärkultur.

Besonders das von Frauen für junge Frauen verfasste boys love-Subgenre, welches die gleichgeschlechtliche Liebe zwischen schönen Jungen thematisiert, gilt als Ursprung des bishônen-Kults. Doch entgegen der heutigen Rezeption handelt es sich keineswegs um ein ausschließliches Phänomen der Mädchenkultur.

Am Mittwoch, 8. Juni um 18 Uhr im Hörsaal 2 der Angewandten.

Link: Koordinationsstelle für Genderfragen, Oskar Kokoschka - Platz 2, 1010 Wien

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