Neueinstellungen: 70 Prozent übers Internet

1. Juni 2011, 11:43
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    foto: rainer sturm/www.pixelio.de

    Das Internet baut seine Stellung als wichtigster Rekrutierungskanal weiter aus.
    Foto: Rainer Sturm/www.pixelio.de

Sechs von zehn Unternehmen glauben an Mitarbeiterzuwachs 2011 - Internet bleibt wichtigster Rekrutierungskanal

Wien - Österreichischs Unternehmen blicken positiv in die Zukunft, das dürfte sich in den Mitarbeiterzahlen widerspiegeln. Mehr als die Hälfte der Betriebe geht für das Jahr 2011 von einem Nettozuwachs der Mitarbeiter aus und alle planen im Jahr 2011 die Besetzung offener Stellen. Dies ist die Quintessenz der Studie "Recruiting Trends 2011", durchgeführt von den Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main unter den Top-500-Unternehmen Österreichs im Auftrag von Monster Worldwide Austria. Die Rücklaufquote betrug 14 Prozent.

Als wichtigster Rekrutierungskanal hat das Internet seine Stellung nicht nur gefestigt, sondern weiter ausgebaut. 85,8 Prozent aller offenen Stellen werden auf der Unternehmenswebseite veröffentlicht und mehr als zwei Drittel in Online-Karriereportalen. Zum ersten Mal seit Durchführung der Studienreihe "Recruiting Trends" wurden in Österreich mehr als sieben von zehn Neueinstellungen über das Internet generiert.

Kosten-/Nutzenverhältnis

Die befragten Unternehmen sind mit 83,1 Prozent der Kandidaten, die sie über ein Online-Karriereportal rekrutiert haben sehr zufrieden oder zufrieden - die höchste Zufriedenheit noch vor über die Unternehmenswebseite (81,4 Prozent) oder eine Mitarbeiterempfehlung (78,2 Prozent) rekrutierten Kandidaten. Online-Karriereportale sind dabei der unternehmensexterne Kanal mit dem besten Kosten-/Nutzenverhältnis, die Unternehmenswebseite der effizienteste interne Rekrutierungskanal.

Social Media positiv für Rekrutierung

57,1 Prozent der 500 größten Unternehmen aus Österreich beurteilen Social Media als positiv für die Personalbeschaffung. Aktuell werden die diversen Kanäle jedoch noch eher zurückhaltend genutzt. So greifen lediglich 7,8 Prozent regelmäßig auf das Karriere-Netzwerk Xing zurück, um dort Stellenanzeigen zu veröffentlichen und nur 7,9 Prozent suchen dort regelmäßig aktiv nach geeigneten Kandidaten. Immerhin fast ein Fünftel der antwortenden Unternehmen nutzt bereits regelmäßig Facebook, um für das eigene Arbeitgeberimage zu werben. Vergleichsweise häufig (25,4 Prozent) suchen die Befragten in Xing nach zusätzlichen Informationen über bereits identifizierte Kandidaten.

Die beiden wichtigsten externen Recruiting Trends in der Personalbeschaffung sind aus Sicht der 500 größten österreichischen Unternehmen der demografische Wandel und der Fachkräftemangel. Als die beiden wichtigsten unternehmensinternen Schlüssel-Herausforderungen sehen sie Mitarbeiterbindung und Employer Branding.

Qualifiziertes Personal gefragt

27,3 Prozent der offenen Stellen können nach Ansicht der Unternehmen im Jahr 2011 nur schwer und 4,9 Prozent überhaupt nicht mit einem geeigneten Kandidaten besetzt werden. Zudem erwarten mehr als sechs von zehn Unternehmen, dass es zukünftig noch schwieriger wird, qualifiziertes Personal auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Mangel an qualifizierten Arbeitskräften sehen Unternehmen vor allem in den Bereichen IT und Forschung und Entwicklung. (red, derStandard.at, 1.6.2011)

Flip
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Yo ist klar, Fachkräftemangel. Auf die Position des Vorstands des Flughafen Wiens haben sich 110(!) Bewerber gefunden. Wenn sich schon auf so hohe Position so viele Leute finden, will ich gar ned wissen wie es bei den "normalen" Akademikern aussieht. 300-400 Bewerber pro offene Position? Gut möglich.

Flip
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>der demografische Wandel und der Fachkräftemangel

ROFL. Zu "teure 50+" Generation wird mit "demographischer Wandel" umschrieben und Fachkräftemangel umschreibt "billige Fachkräfte". Immer die selbe Schallplatte.

Post(er)
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Wenn dann die Personalabt. zugespammt werden, dann wird man wieder auf Papier umsetigen müssen.

Flip
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Die Personalabteilungen werden doch jetzt schon mit mindestens 30 Bewerbungen pro Stelle zugespamt. Deswegen werden Softwareplattformen aufgesetzt um mit den Massen an Bewerbungen klar zu kommen. Manche Software hat sogar schon nen Suchfilter eingebaut, der scannt die Massen an Bewerbungen nach Wörtern durch und reiht diese Bewerbungen nach oben.

Der Personalist
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ein eindeutiger trend,...

... dem ab juli 2011 mit einer innovation, die das recruiting maßgeblich verändern wird, abhilfe verschafft wird.

woody999
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was ist ab juli 2011?

Ender Wiggin
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Überschrift komplett falsch

nur weil 70% der Jobs übers Internet REKRUTIERT werden, werden sie nicht über das Internet GENERIERT. So ein Jobmotor ist das Internet auch nicht.

Redaktion derStandard.at/Karriere
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Danke für den Hinweis!

Die Überschrift wurde korrigiert. L.G.

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