Palästina bittet UNO, Israels "Provokationen" zu stoppen

1. Juni 2011, 08:13

UNO-Botschafter: "Hinterhältige Siedlungspolitik" Israels - Gefährdung der Sicherheit

New York - Mit der eindringlichen Bitte, Israels "illegalen Praktiken und absichtlichen Provokationen" ein Ende zu bereiten, haben sich die Palästinenser an die Vereinten Nationen gewandt. In einem langen Schreiben warnte der palästinensische UNO-Botschafter Riyad Mansour die Weltorganisation, dass Israels Verhalten die Hoffnung auf Frieden und Sicherheit in der Nahostregion gefährde. Der Brief wurde am Dienstag an UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon sowie die amtierenden Präsidenten des UNO-Sicherheitsrates und der UNO-Vollversammlung in New York übergeben.

Darin erhebt Mansour schwere Vorwürfe gegen Israel im Zusammenhang mit dessen "hinterhältiger Siedlungspolitik" im Westjordanland und der Zerstörung palästinensischer Wohnhäuser in Ost-Jerusalem. Diese Aktionen und die verbalen Provokationen "vergiften die Atmosphäre total und untergraben alle Anstrengungen zur Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen", wirft er der israelischen Führung vor.

Deshalb sollten die Vereinten Nationen, ganz besonders der Sicherheitsrat, ihrer Verantwortung nachkommen und eiligst in Aktion treten - "unter Berufung auf das Völkerrecht und die einschlägigen Resolutionen", fordert der palästinensische Botschafter. (APA)

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gabi huber
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Bedouins getting extensive lands

Government scheduled to vote on Negev land reform which will see Bedouins getting ownership of extensive lands next week.Netanyahu's controversial plan to divide the Negev. (ynet)

meltdown
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Israel to evict 30,000 Palestinians

Israel plans to expel 30,000 Palestinians from south of the occupied territories in the course of five years.

The office of Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu has drafted a plan to evict 30,000 Palestinians of the Bedouin community from the Negev desert to expanded areas of existing Negev Palestinian towns such as Rahat, Kseifa and Hura.

The plan is in line with recommendations made by the Goldberg Committee and will be put to vote in the Israeli cabinet in the coming weeks, Israeli daily Ha'aretz reported on Thursday.

http://www.presstv.ir/detail/182892.html

Mediator113
24

1.Schritt: Prinzipielle gegenseitige Anerkennung des staatlichen Existenzrechtes in jenem Gebiet.
2.Schritt: Stopp sämtlicher völkerrechtswidrigen Aktivitäten.
3.Schritt: Verhandlung über einen eventuellen Landtausch unter Berücksichtigung bereits bestehender Siedlungen und der Gleichwertigkeit (mit ggf. Auflösung von Siedlungen).
4.Schritt: Anerkennung der Unumkehrbarkei (ist insbesonders für die Rechtssicherheit wichtig, daher werden palästinensische Flüchtlinge nicht auf israelisches Gebiet zurückkehren können, genausowenig wie die jüdischen Flüchtlinge in die arabischen Saaten).
5.Schritt: militärische und politische Souveränität.

Und dann bleibt immer noch Jerusalem.....

Lünz
01

... Jerusalemm unter UN-Verwaltung.

3dGeist
11

So wie sie es beschreiben wird es wahrscheinlich eh kommen, ist meiner Meinung nach die einzig sinnvolle Lösung.
Da Israel Jerusalem nicht teilen wird, sollte als Kompromiss den Palästinensern in Ostjerusalem bewegungsfreiheit unter Kontrolle von gemeinsamen Sicherheitskräften gewährleistet werden.
Wenn ich mich richtig erinnere gab es auch mal den Vorschlag den palästinensern die Bezirksregierung für die Ostteile zu geben, jedoch als Teil des Israelischen Staat, sozusagen ein Sonderverwaltungsgebiet.
Ich denke alle wissen das eine Lösung nur so oder ähnlich aussehen kann, es traut sich nur niemand den ersten Schritt zu machen, da einem dies als Schwäche ausgelegt würde.

DThl
410
Anexionsplan

Eine vernünftige Stellungnahme von Riyad Mansour. Die derzeitige israelische Administration ist nicht an Frieden interessiert, sie verfolgt konsequent ihren Anexionsplan weiter. Macht sie das aus einer Position der Stärke heraus oder der Schwäche?

Gerhard Rot
21
PLO executive committee member Zahir Muhsein, in a 1977 interview with the Dutch newspaper Trouw, said: "The Palestinian people does not exist. The creation of a Palestinian state is only a means for continuing our struggle against the state

of Israel for our Arab unity. In reality
today there is no difference between Jordanians,
Palestinians, Syrians and Lebanese. Only for political andtactical reasons do we speak today about the existence of a Palestinian people, since Arab national interests demand that we posit the existence of a distinct 'Palestinian
people' to oppose Zionism.
"For tactical reasons, Jordan, which is a sovereign state with defined borders, cannot raise claims to Haifa and Jaffa. While as a Palestinian, I can undoubtedly demand Haifa, Jaffa, Beer-Sheva and Jerusalem. However, the moment we reclaim our right to all of Palestine, we will not wait even a minute to unite Palestine and Jordan."

JosyH1
825
Niemals vergessen

Terror ist der Krieg der Armen - Krieg der Terror der Reichen.

Damit hatte Peter Ustinov absolut Recht wenn man sich den nahen Osten ansieht.

Jeder halbwegs unvoreingenommene Mensch wünscht den Israelis UND den Palästinensern ein glückliches und sicheres Leben. Man kann nicht behaupten dass die Palästinenser unsere Medien oder bedeutende internationale Medienagenturen besitzen oder manipulieren würde (das wäre mir zumindest ganz neu).

Dennoch stellt sich bei uns das Bild so dar, dass Israel einen Frieden dauerhaft hinausschiebt und verhindert um seine Siedlungsaktivitäten weiter auszuweiten und damit vollendete Tatsachen zu schaffen. Im Konflikt töten sie mehr Palästinenser als umgekehrt obwohl sie professionell (ausgerüstet) sind.

Fritz Wunderlich
00

quatsch
ohne die reichen erdölregime gibt es kein sechzig jahre andauernden terror gegen israel
und an deren kapitalkraft gemessen ist israel arm

genau der konkrete fall entlarvt das rhetorische gefällige als inhaltsleer

Mediator113
53

Terror ist Terror und Krieg ist Krieg. Es gibt überlappende Bereiche in den Auswirkungen und vielleicht auch Motiven, aber erhebliche Unterschiede in der taktischen Ausführung und Zielsetzung.

Die Palästinenser nützen einen Faktor, nämlich dass nicht unerhebliche Teile der europäischen/amerikanischen Bevölkerung und der Intellektuellen nach dem Ende des Kommunismus eine Antithesis zum Kapitalismus suchen und brauchen. Der Islam und seine Opferrolle (des Kolonismus/Imperialismus) bietet sich hier an. Die Palästinenser spielen meisterhaft auf dieser Klaviatur unter Vermischung von bewiesenen Tatsachen und unbewiesenen (bzw. schlichtweg falschen) Behauptungen.

old and in the way
15

International Terrorism: Image and Reality
http://www.chomsky.info/articles/... 12--02.htm
Chomsky Artikel von 1991, sehr interessant, und heute gültiger denn je...

omar chamra
195
Komplett falsch. Israel hat auf Drängen der USA und der EU den Gazastreifen komplett geräumt.

Damals unterzeicheten die USA, die EU, Ägypten, Israel und die PA ein Abkommen, wonach EU Beobachter an der Gaza-Ägypten Grenze dafür sorgen sollen, dass die Palästinenser sich frei bewegen und Israels Sicherheit gleichzeitig gesichert ist. Ca 6 Monate später wurden auch auf Druck von aussen Wahlen abgehalten und Hamas kam nicht nur zur Macht, sondern schmiss die Sicherheitskräfter der PA heraus. Und heute haben alle vergessen, was sie da 2005 unterzeichnet haben.
Diese ganze Aktion in der UNO hat nur einen Sinn, alles will die PA tun, um nicht mit Israel richtig zu verhandeln. Denn die PA fordert von Israel Vorbedingungen, ist aber selbst zu keinerlei Kompromisse bereit.

Reddogg
 
47

Also schon vergessen dass Israel für isr. Bürger im Westjordanland mehr Gebiet "zur Verfügung stellte" innerhalb von wenigen Monaten als man in Gaza besetzte. Ganz zu schweigen natürlich dass abzüglich des "nat. Wachstums" trotzdem mehr "Immigranten" nach WJL einwanderten als in Gaza noch lebten...Einfach mal ein wenig die versch. NGO's abklappern, da findet man "schöne" Berichte. Ok die werden Sie nicht akzeptieren aber Sie können sie ja gerne widerlegen. Ich bin gespannt darauf....

Hubert Ungeist
 
38
Schon der Titel ist eine Lüge..

den Rest braucht man dann nicht mehr zu lesen. Der unilaterale Umzug von Gaza im WJL war einfach das Ergebnis, das die SIchherheit der 8000 Siedler in Gaza zu teuer war, und das man in ein abgegrenzte Gebiet leichter reinschiessen kann - mit begeisterten Jubelstürmen der eigenen Bevölkerung (siehe Berg der Schande)

der schwitzbär der schwitzt sehr
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Ja und ?

Im Gazastreifen ist die Hamas an der Macht, in Israel der Likud und das rechtsradikale "Haus Israel" mit dem kriminellen moldawischen Türlsteher

Erkläre uns mal den Unterschied.

Und komm nicht mit der Charta der Hamas daher, die Charta des Likud gibt's schon um einiges länger und sie bricht ebenfalls das Völkerrecht

Dubi Schlau
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Könnens net schlafen? Und verstehen Sie wirklich nicht den Unterschied? Verstehen Sie wirklich nicht wie gewaltbereit und gefährlich die Hamas ist?

Lichtfreak
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Deshalb sterben in dem Konflikt ja auch 10 mal soviele Palästinenser....

Fritz Wunderlich
00

darum die gebärpolitik der hamas

(Ver)Walter
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absolut richtig.

Menschen protestieren, gehen auf die Straße oder kämpfen, damit es Ihnen künftig besser geht.

Aber anstatt es den Menschen zu erleichtern, verschärft Israel die Situation.

Nitram1988
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Die UNO wird jetzt eingreifen und Morgen auch noch Tibet befreihen.

Princess of Austria
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Wenn das Ihre Meinung ist,

sollten Sie schon einmal chinesisch lernen.

1116er
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hätte es seinerzeit

keinen internationalen druck gegeben, keinen boykott von kulturellen, wirtschaftlichen und diplomatischen beziehungen,....
sondern hätte man nur auf verhandlungen der konfliktparteien gewartet,...

... dann gäbe es das apartheidregime eines botha in SA auch heute noch!

Beim Barte des Proleten!
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Und was wurde erreicht?

SA hat die höchste Kriminalitätsrate der Welt.
Toll dieser Mandela.

Warentester
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Das ist falsch. Gegenüber den meisten anderen afrikanischen Staaten (und noch ein paar anderen) ist SA ein Hort der Stabilität und der Rechtsstatlichkeit. Dort gibt es immerhin eine halbwegs glaubhafte Kriminalitätsstatistik. In vielen Staaten gibt's nicht einmal das. Oder glauben sie wirklich, dass es in SA mehr Kriminalität gibt, als z.B. in der DR Kongo?

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